Apple stellt neues MacBook vor: Sind zwei Anschlüsse besser als keiner?

Wie man es von Apple kennt, werden neue Produkte des kalifornischen Hard- und Softwareherstellers in langersehnten „Keynotes“ präsentiert. Gestern war es wieder soweit – mit großer Spannung wurde eine Präsentation der „Apple Watch“ erwartet. So kam es letztendlich auch, allerdings wurden neben der neuen Smartwatch auch neue Laptops vorgestellt.

Der genaue Fokus lag auf der Laptop-Reihe „MacBook“. Wie so oft gelang es Apple das Gerät noch schlanker als seine Vorgänger zu gestalten. So ist das neue Gerät maximal 1,31 cm dick und wiegt nicht mal ein Kilo. Neu ist außerdem, dass es das Gerät in 3 verschiedenen Farben in den Geschäften geben wird.

Eine wichtige Änderung, die viele Nutzer vielleicht gar nicht bewusst wahrnehmen, ist dass es bei Verschlankungen immer auch irgendwo Abstriche geben muss. Ein Laptop, der an der dicksten Stelle nicht dicker als die Fingerspitze meines Zeigefingers ist? Wo soll da die ganze Technik stecken, die sonst üblicherweise in Laptops untergebracht ist?

Am Stärksten fällt dem Nutzer das Platzproblem an der Anzahl der Anschlüsse auf. Früher galt ein Computer als besonders toll wenn er möglichst viele Anschlussmöglichkeiten für die diversesten Geräte mitbringt – das ist beim neuen MacBook endgültig Geschichte. Die Anzahl der Anschlüße wurde von Apple drastisch reduziert: der Nutzer muss sich mit einem Kopfhöher- und einem USB-C-Anschluss begnügen.

Der neue USB-C-Anschluss benötigt deutlich weniger Platz als ein herkömmlicher USB-A-Anschluss, der in der Computerwelt quasi der „Standard“ unter den USB-Steckern ist, und ist zudem ein kleines Multitalent: Das MacBook wird über den Anschluss nicht nur mit Strom versorgt sondern es können auch vielfältige Arten von Datensignalen, bspw. Audio- und Videosignale, in USB 3-Geschwindigkeit übertragen werden.

Da es allerdings nur einen dieser Anschlüsse gibt stellt sich für viele Nutzer eine Frage: Was passiert mit meinen herkömmlichen USB-Geräten? Apples Antwort lautet in diesem Fall: Kein Problem – wir bieten einen passenden Adapter für euch an. Der Haken an der Sache ist allerdings, das dieser benötigte Adapter nicht im Lieferumfang das MacBooks enthalten ist. Wer sich also nicht von Anfang an mit diesem Thema auseinander setzt wird sich spätestens dann ärgern, wenn er bspw. einen einfachen USB-Stick, eine Kamera oder eine externe Festplatte am MacBook anschließen möchte. Keine Chance ohne den passenden Adapter.

Aber selbst wenn man den passenden Adapter clevererweise erworben hat, stößt man beim Aufladen des Geräts auf das nächste Problem: Was ist, wenn das MacBook gerade über den USB-C-Anschluss geladen wird, man aber gleichzeitig ein weiteres Gerät anschließen möchte? Die Antwort von Apple lautet, wie ihr es euch sicher denken könnt, dass auch das alles gar kein Problem sei. Auch für diesen Fall gibt es mit dem „USB-C-Multiport-Adapter“ eine Lösung. Dieser Adapter stellt dem MacBook sowohl einen Anschluss für das Ladegerät, einen (1) USB-A-Anschluss und einen HDMI- bzw. VGA-Ausgang (je nach Version des Adapters) zur Verbindung mit einem externen Anzeigegerät zur Verfügung. Der Adapter ist zum derzeitigen Stand für 89€ zu haben, also für den Durchschnittsverdiener alles andere als „mal eben nebenbei gekauft“.

Was mich sehr stark wundert ist, dass Apple beim neuen MacBook auch auf den erst jungen Thunderbolt-Anschluss verzichtet hat. Jeder, der also gerade aktuelle Geräte mit Thunderbolt-Anschluss erworben hat, kommt auch mit dem neuen MacBook nicht um den Erwerb einens weiteren Adapters herum.

Weshalb sich Apple für diese Anschlussphilosophie entschieden hat liegt klar auf der Hand: In der Zeit von drahtloser Kommunikation sollte künftig auch Computerzubehör drahtlos mit den entsprechenden Endgeräten kommunizieren können. Im Prinzip ist das „kabellose“ Büro keine schlechte Angelegenheit – nur bis sich dieser Ansatz konsequent durchsetzen lässt wird noch einige Zeit vergehen. Gerade in sensiblen Bereichen wie bei Behörden, in der Forschung, beim Militär oder anderen Einrichtungen mit hohen Sicherheitsvorkehrungen wird man diesem Ansatz skeptisch gegenüber stehen. Schließlich lautet die Devise bei fest verlegten Kabeln immer noch „Wer meine Daten im Kabel abzapfen möchte, der muss ans Kabel. Wer meine Daten über Funkwellen abgreifen möchte, der kann auch in der hintersten Besenkammer hocken und wir würden eventuell nichts davon mitbekommen.“

Aber auch als Endbenutzer überlege ich, wo ich meinen Schwerpunkt setze: Auf weniger Kabel und dem Neukauf zahlreicher Geräte oder auf einen etwas breiteren Laptop mit den Anschlussmöglichkeiten die am besten zu mir passen.

Momentan tendiere ich eher zu letzterem – wie es bei euch aussieht könnt ihr mir gern in den Kommentaren erzählen.

Viele Grüße
– vom verkabelten Fabian.

Der Optimierungswahnsinn geht weiter

In der heutigen Zeit versucht man viele Dinge besser und effizienter zu gestalten. Gerade im Berufsleben ist man verloren, wenn man gerade nichts optimiert. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um Arbeitsabläufe, Meetings, Diskussionsrunden oder Informationsbereitstellung handelt – aber auch im Privatleben geht einem der Optimierungswahn nicht aus dem Weg. Ich fühle mich ständig dabei erwischt, wie ich mehr oder weniger heimlich versuche meinen Alltag zu optimieren. Das geht dabei los, wenn man verschiedene Wege versucht zusammenzufassen, die schnellste Bahnverbindung sucht oder nach dem Supermarkt Ausschau hält, in dem die Lieblingspizza gerade im Angebot ist. Das Ziel sämtlicher dieser „Optimierungsversuche“ ist meist gleich – es soll gespart werden: entweder Zeit oder ein bisschen Geld.

Mittlerweile geht es sogar schon soweit, dass nicht nur die „bewussten“ sondern auch die „unbewussten“ Dinge optimiert werden sollen. Eines dieser „unbewussten“ Dinge ist der Schlaf. So erhielt ich vor einigen Tagen den Newsletter eines Elektronikmarkts, in dem ein nahezu schon revolutionäres System vorgestellt wurde: ein System zur Schlafüberwachung.

Dieses High-End-Gerät soll den Schlaf nicht nur überwachen sondern auch detaillierte Auswertungen darüber geben, wie man selbigen optimieren kann. Weiterhin beinhaltet es ein „Nachtlicht“, welches die Farbe je nach dem ob man einschlafen oder aufwachen soll ändert, und diverse Sensoren. So sollen beispielsweise Herzschlag, Atmung und Bewegung auf der Matratze erfasst werden. Der Clou des Ganzen: nach dem Aufwachen werden die gesammelten Daten direkt an Tablet oder Smartphone übertragen damit man – festhalten – sehen kann, ob man gut oder schlecht geschlafen hat.

Gerade auf diese Erkenntnis hat die Menschheit schon Jahrhunderte gewartet – ein Gerät, das einem verrät, ob man gut oder schlecht schlief. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich merke relativ zeitnah nach dem Aufwachen, ob ich gut oder schlecht geschlafen habe. Dummerweise merke ich das meist nicht nur allein sondern lasse auch ab und an meine Mitmenschen an dieser Körpererfahrung teilhaben – aber egal, das hat sich nach einer halben Stunde sowieso meist wieder gegeben.

Durch das eingangs erwähnte Nachtlicht soll das Aufwachen sogar noch leichter werden – da das Licht einen Sonnenaufgang (mit blauen Tönen, wohlgemerkt) simuliert braucht man quasi gar keinen Wecker mehr. Das ist natürlich eine nette Geschichte, aber auch dafür haben unsere lieben Vorfahren eine Abhilfe geschaffen. Diese Abhilfe nennt sich: Fenster. Sobald es draußen hell wird, fällt durch dieses „Fenster“ natürliches Licht in das Schlafzimmer. Schon unsere Vorfahren wurden so geweckt – weshalb brauchen wir dazu ein Gerät? Ich habe es selbst bemerkt und werde in abgedunkelten Räumen weitaus schlechter wach als bei mir zu Hause, wo mein Fenster nur durch einen dünnen, lichtdurchlässigen Vorhang etwas abgedeckt wird. Natürlich soll das Gerät auch beim Einschlafen helfen – dieses wird durch rote Lichttöne unterstützt. Auch dazu haben sich auch vorher schon Menschen Gedanken gemacht. Neben der erwähnten Abhilfe „Fenster“ gesellt sich noch ein zweiter Abhilfen-Kamerad dazu: der Lichtschalter. Angenommen man geht im Sommer nicht schon um 20 Uhr ins Bett, hilft es so lange abzuwarten, bis durch dieses „Fenster“ kein natürliches Licht mehr fällt. Anschließend stellt man nur noch den „Lichtschalter“ auf „aus“ und schon sollte man seine Hand nicht mehr vor Augen sehen können. Ganz einfach und es kostet nicht mal viel.

Da nur Licht und Datenaufzeichnung natürlich langweilig sind, liefert das Gerät auch Audiountermalungen, um uns beim Aufwachen zu helfen. Ich muss es mittlerweile sicherlich gar nicht mehr erwähnen, aber auch zu diesem Punkt hilft uns die Natur völlig gratis und jeden Tag aufs Neue. Je nach Wohnlage werden entweder die Tonlagen „Vogelzwitschern“, „Schulkinder“, „Berufsverkehr“ oder „Baustelle“ ausgeliefert – in einigen exklusiven Lagen sogar eine Mischung aus zwei oder mehreren Varianten.

Mir tut es zwar außerordentlich Leid, dass ich versuche so ein ausgefeiltes Geschäftsmodell mit „billigen Hausmitteln“ zu schlagen, allerdings bin ich der Meinung, dass man gerade bei elementaren Dingen wie dem Schlaf ruhig etwas auf das Optimieren verzichten kann und sich auf die natürlichen Gegebenheiten verlassen sollte. Das bedeutet natürlich nicht, dass man sich jeden Tag vom Sonnenaufgang wecken lassen soll, aber mit einem sanften Wecker und vor allem vorher ausreichendem Schlaf ist es meist schon getan. Falls das nicht hilft oder man sich nach jeder Nacht wie totgeschlagen fühlt, stehen sicher auch Arzt und Schlaflabor mit Rat und Tat zur Seite – sicher auch zuverlässiger und wissenschaftlich fundierter als ein Gerät zur Eigendiagnose.

Übrigens: Das „Gerät“ wird mit einem Preis von ungefähr 300 Euro beworben. Noch ein Grund weshalb man das Optimieren ruhig einmal sein lassen kann.

Wie steht ihr zum „Optimierungswahn“? Habt ihr „Helfer“, die euch beim Schlafen unterstützen? Lasst es mich mit einem Kommentar wissen.

Allzeit schöne Träume wünscht,
– Fabian.

Meine iOS-Wunschliste: Version 2

Mehr als ein Jahr ist es her, als ich kurz vor Weihnachten eine iOS-Wunschliste mit einigen, damals nicht vorhandenen Funktionen geschrieben habe. Nun ist es an der Zeit, einen Rückblick auf diese Liste zu werfen und zu schauen, welche Punkte umgesetzt wurden, welche Punkte vielleicht abgeändert werden können und welche Punkte ich jetzt, 1 1/2 Jahre später, hinzufügen würde.

Folgende Funktionen wünschte ich mir bei Version 1 meiner Wunschliste:

1 ) Wecken mit dem iPod
… und zwar mit einem frei wählbaren Lied oder einer frei wählbaren Playlist. Bisher war dies nur über eigene Apps möglich, die nicht im Hintergrund laufen konnten. Mit der derzeitigen iOS 6-Beta ist es jedoch auch möglich, sich ein frei wählbares Lied als Weckton zu hinterlegen. Die Möglichkeit eine Playlist, mehrere Lieder oder den iPod-Zufallsmodus auszuwählen fehlt jedoch weiterhin.

Wunsch erfüllt: teilweise (zukünftig mit iOS 6).

2 ) Synchronisation per WLAN
… ganz einfach ohne Kabel sämtliche Inhalte synchronisieren. Dies ist seit einiger Zeit möglich und wird sogar automatisch gestartet, sobald man das iGerät ans Stromnetz anschließt und der PC, mit dem man synchronisieren möchte, eingeschaltet ist. Aber auch ein Synchronisieren ohne Stromanschluss ist möglich.

Wunsch erfüllt: ja.

3 ) mehr Informationen auf dem Lock-Screen
… damit waren unter anderem die Anzeige anstehender Termine, verpasster Anrufe, neuen E-Mails usw. gemeint. Dies wurde mit der „Benachrichtungszentrale“ in iOS 5 eingeführt, jedoch noch nicht komplett so, wie ich es mir vorgestellt habe. So können z.B. (soweit ich derzeit rausgefunden habe) nur bereits geschehene Ereignisse angezeigt werden, jedoch keine anstehenden Termine oder ähnliches.

Wunsch erfüllt: teilweise.

4 ) stärker anpassbarer Homescreen + 5) mehr Platz in Ordnern + 9) dynamisches Wetter-Icon
… z.B. das man seine Ordner anders sortieren kann oder mehr als nur 12 Apps in einen Ordner packen kann. Dies wurde nach wie vor nicht geändert. Auch ein dynamisches Icon der Wetter-App fehlt nach wie vor.

Wünsche erfüllt: nein.

6 ) Profile
Jeder, der schon mal ein Nokia-Handy hatte, kennt Profile wie „Draußen“, „Nicht stören“, „Lautlos“ usw. Bei Apple gibt es diese Profile nach wie vor nicht. Mit iOS 6 kommt eine „Nicht stören“-Funktion, bei der man keine Benachrichtigungen und nur Anrufe von vorher definierten VIPs erhalten kann – allerdings kommt das nicht wirklich meinem Wunsch gleich.

Wunsch erfüllt: nein. 

7 ) Ordner für Bilder direkt auf dem Gerät erstellen
Damit war gemeint, dass man fotografierte Bilder gleich auf dem iGerät in entsprechende Ordner packen kann und nicht erst über den PC synchronisieren muss. Mit iOS 5 wurde auch diese Funktion umgesetzt.

Wunsch erfüllt: ja.

8 ) E-Mails einfach als gelesen und ungelesen markieren + Anhänge hinzufügen
E-Mails als gelesen oder ungelesen markieren, bevor man sie einzeln auf dem iGerät öffnet sowie Anhänge direkt aus der E-Mail App ohne Umweg anhängen. Dies ist noch nicht möglich, aber immerhin kann man jetzt z.B. mehrere Bilder auf einmal versenden.

Wunsch erfüllt: nein.

10 ) “aktive” Statusleiste
… „aktiv“ im Sinne von „Ich tippe auf die Uhr und die Wecker-App öffnet sich“ oder „Ich tippe auf das WLAN-Icon und ich komme ins WLAN-Menü“. Leider gibt es diese Funktion nach wie vor auch nur mit einem Jailbreak.

Wunsch erfüllt: nein.

Fazit: Von den 10 Wünschen wurden nur 2 vollständig erfüllt, weitere 2 Wünsche wurden teilweise erfüllt bzw. kommen mit einer neuen Version von iOS in Kürze auf die Geräte der User. Auch wenn die Wünsche meiner Meinung nach nicht besonders „ungewöhnlich“ sind und auf anderen mobilen Betriebssystemen bereits umgesetzt wurden, sollte sich Apple beeilen und etwas mehr „Usability“ auf iOS bringen. Die Nutzer möchten ihre Geräte stärker individualisieren und gerade anpassbare Homescreens, verschiedene Widgets und kürzere Wege zu oft genutzten Einstellungen würden sicher einige User begeistern.

Als neue Wünsche würde ich definitiv folgende Punkte hinzufügen:

11) Widgets
… und damit eine weitere Möglichkeit, seinen Homescreen zu personalisieren.

12) Fremdanbieter Apps als Standardapplikationen festlegen
Da es mittlerweile nicht nur noch einen Browser oder einen E-Mail-Client auf iOS gibt wäre es eine schöne Funktion, wenn man z.B. alle Weblinks mit dem Chrome-Browser öffnen könnte oder anstatt der Kamera zum Fotografieren aus Apps heraus eine App wie „Camerea+“ verwendet werden könnte.

Vielleicht werden diese, zusammen mit den nicht erfüllten Wünschen, in einer der zukünftigen iOS-Version umgesetzt. Ich bin auf den nächsten Rückblick gespannt.

Welche Funktionen würdet ihr gern zu iOS hinzufügen oder ändern? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Cheers,
– Fabian.

Erste Eindrücke zu iOS 5

Wie von vielen Quellen bereits erwartet, wurde auf der gestrigen WWDC 2011 die neuste Version von Apples neuem Betriebssystem für mobile Geräte iOS 5 angekündigt. Noch am selben Abend wurde die Beta-Version der im Herbst erscheinenden Version für Entwickler zur Verfügung gestellt.

Auch einige Funktionen meiner Wunschliste wurden mit der neuen Version eingeführt oder angepasst.

Für mich ist das Kernstück von iOS 5 das neue Benachrichtungssystem. Anstatt der bisherigen Benachrichtigungs-Popups werden jetzt kleine Felder am oberen Rand des Bildschirms eingeblendet ohne die gerade laufende Appplikaton zu unterbrechen. Im Menü „Benachrichtigungen“ kann man außerdem genauer einstellen, wie man von Apps benachrichtigt werden möchte.

Benachrichtigungen unter iOS 5

Benachrichtigungen unter iOS 5

Um die Benachrichtigungen anzusehen, kann man eine schicke Übersicht einblenden lassen, indem man mit dem Finger von der Statusleiste zur Bildschirmmitte wischt.

Besonders Benachrichtigungen von Twitter haben bei meinen ersten Tests gut funktioniert. Andere Applikationen habe ich noch nicht ausführlich getestet. Eine gute Sache ist übrigens auch, dass man sich die Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm (Lock Screen) anschauen kann.

Auch auf meiner Wunschliste stand die Funktion, seine iOS-Geräte über WLAN zu synchronisieren. Laut Apple sollen sich die Geräte zukünftig jedes Mal mit iTunes verbinden, sobald man sie an eine Stromquelle anschließt. Außerdem sollen kabellose Softwareaktualisierungen (z.B. bei zukünftigen iOS-Versionen) möglich sein.

Weitere Veränderungen sind unter anderem ein verbessertes Handling von Tabs im Safari-Browser, einfache Formatierungsmöglichkeiten beim Schreiben von E-Mails, neue Multi-Touch-Gesten auf dem iPad und eine „Zeitungskiosk“-App. Über diese App kann man seine (über iOS gekauften) Zeitungsabos verwalten und die Zeitungen lesen. Neue Ausgaben sollen automatisch im Hintergrund runtergeladen werden, so dass man bei der nächsten Nutzung schnell darauf zugreifen kann.

Neu sind außerdem „iMessages“ (auf Deutsch einfach „Nachrichten“) und „Reminders“. Bei letzterer App handelt es sich um eine einfache To-Do-Liste. Mit ihr könnt ihr Listen anlegen und Erinnerungen, z.B. zu einer bestimmten Zeit oder an einem bestimmten Ort hinzufügen.

"Reminders" unter iOS 5 auf dem iPad

„Reminders“ unter iOS 5 auf dem iPad

iMessages ist im Gründe das, was heute Whatsapp oder andere Instant Messenger bieten. Ihr könnt euch darüber mit anderen iOS 5-Nutzern Textnachrichten, Bilder und Videos austauschen. Ich persönlich halte diese App für nicht besonders innovativ, da es genügend andere Applikationen wie diese gibt, die nicht nur auf das iOS-System beschränkt sind.

Für alle Social Networks Fans ist bestimmt auch die Integration von Twitter in iOS interessant. Mit iOS 5 könnt ihr direkt aus Anwendungen wie z.B. Safari oder Maps Tweets absenden ohne in die Twitter-App wechseln zu müssen. Auch Entwickler von anderen Anwendungen sollen so die Möglichkeit erhalten, Twitter direkt in ihre Apps zu integrieren.

Ich bin sehr gespannt, wie sich iOS weiterentwickelt und welche Änderungen es noch bis zur Vollversion geben wird. Bis zum Herbst wird es sicher auch mehr Details zum neuen Dienst iCloud geben, der MobileMe ablösen soll.

Jetzt seid ihr erstmal dran: Welche iOS-Funktionen interessieren euch am meisten? Nutzt ihr Beta-Versionen? Welche Funktionen vermisst ihr noch? Kommentare sind gern gesehen!

Viele Grüße,
Fabian

Eine Woche iPad – Mobile Office

Vor knapp einer Woche habe ich bereits über das neue iPad 2 berichtet und möchte nun an diesen Artikel anknüpfen. Nach etwas mehr Zeit mit dem Tablett-PC von Apple kann ich nun ein paar zusätzliche Eindrücke dazu aufschreiben.

Heute möchte ich auf das Thema „Mobile Office“ eingehen. Darunter verstehe ich es, unterwegs über das iPad Textdokumente, Präsentationen und Tabellen zu erstellen. In den vergangenen Tagen habe ich mich ausschließlich mit der Textverarbeitung beschäftigt. So ist es vor allem bei Besprechungen praktisch, keine Notizblöcke mitzunehmen und man kann seine Mitschriften anschließend gleich an die anderen Teilnehmer per Mail schicken.

Getestet habe ich dazu die App „Quickoffice“ beziehungsweise die „Quickoffice Connect Mobile Suite for iPad“ für ca. 12€ im AppStore. Das Programm enthält Editoren zum Erstellen von Word- und Excel-Dokumenten (jeweils doc, docx, xls, xlsx) und Powerpoint-Dokumenten (nur ppt). Man kann sich außerdem PDF-Dateien anzeigen aber nicht bearbeiten. Bei großen PDF-Dokumenten mit vielen Grafiken kommt der PDF-Betrachter jedoch schnell an seine Grenzen. Zum reinen Betrachten von PDFs bevorzuge ich daher „GoodReader„, da ich die Dateien dort gleichzeitig mit Kommentare und Notizen versehen kann.

Weiterhin ist es möglich, zahlreiche Dienste wie die iDisk, Dropbox und Google Docs einzubinden um Dokumente runter- und hochzuladen. Quickoffice selbst benutzt jedoch auch eine lokale Dateiverwaltung mit mehreren Ordnern die man derzeit nicht automatisch mit einem Webdienst wie der iDisk synchronisieren kann. So eine Funktion wäre durchaus wünschenswert.

Speziell im Textverarbeitungsmodus gibt es die wichtigsten Möglichkeiten um seine Dokumente zu gestalten. Man kann zwischen sieben Schriftarten, sechzehn Farben und den drei Formatierungsmöglichkeiten „fett“, „kursiv“ und „unterstrichen“ wählen. Man hat außerdem die Möglichkeit Listen zu erstellen und Absätze linksbündig, rechtsbündig und zentriert auszurichten. Formatvorlagen oder eine Möglichkeit eigene Farben zu definieren fehlen jedoch komplett. Außerdem gibt es keine Dokumentenvorlagen, man startet also immer mit einem komplett weißen Dokument ohne irgendwelche vordefinierten Stile.

Sobald man sein fertiges Dokument erstellt hat, bietet Quickoffice die Möglichkeit, das Dokument auch als PDF zu speichern oder über AirPrint-fähige Drucker zu drucken. Fertige Dateien kann man außerdem per E-Mail versenden. Was mir negativ aufgefallen ist, ist jedoch, dass man immer nur eine Datei per Mail versenden kann. Gerade bei mehreren Dokumenten ist das äußerst ungünstig. Als Workaround habe ich diese Dokumente erst auf die iDisk geladen, mit „GoodReader“ als ZIP-Archiv gepackt und dann von dort per Mail verschickt.

Für einfache Dokumente ohne spezielle Gestaltungselemente wie Gesprächsnotizen oder andere Mitschriften reicht das Programm also vollkommen aus. Wenn man umfangreichere Dokumente erstellen will, wird man allerdings nicht um eine Nachbearbeitung am PC kommen.

Sicherlich gibt es andere Programme auf dem iPad wie „Pages“, „Keynote“ und „Numbers“ von Apple, die erweiterte Funktionen anbieten jedoch auch deutlich teurer sind. Mit „Quickoffice“ bekomme ich drei Editoren mit ein paar weniger Funktionen und zahle nur die Hälfte vom Preis aller drei Apple-Programme.

Allgemein lerne ich das iPad wirklich zu schätzen. Gerade jetzt bei unserer Schulung wo keine internetfähigen Computer zur Verfügung stehen, ist es sehr praktisch, bei Unklarheiten zu Themen direkt auf die entsprechenden Websites zu gehen und um Informationen direkt an Kollegen weiterzuleiten. Außerdem ist es mir möglich, sämtliche Schulungsunterlagen auf dem iPad mitzunehmen ohne sie auszudrucken. So wurden einige hundert Seiten Papier und eine Menge Toner gespart.

Derzeit habe ich nur noch einige Probleme mit der Tastatur. An die Tastatur auf dem iPhone konnte ich mich damals relativ schnell gewöhnen, beim iPad scheint es allerdings etwas länger zu dauern. Ich bin mir jedoch sicher, dass mir dies bei längerer Benutzung genau so in Fleisch und Blut übergehen wird 🙂

Benutzt ihr eine App zum Erstellen von Dokumenten auf dem iPad? Wie zufrieden seit ihr? Wie hilft euch euer iPad im Beruf und unterwegs? — Ich freue mich auf eure Kommentare!

Bis bald,
– Fabian

Der erste Tag mit dem iPad 2

Vorgestern war es soweit. Der 25. März 2011. Der Erscheinungstag des neuen iPad 2 von Apple. Ein Tag wie jeder andere, dachte ich erst. Als ich um 15:00 Arbeitsschluss hätte, dachte ich, ich kann noch schnell in die Stadt fahren um etwas zu Essen, bevor ich dann um 17:00 zu Gravis gehe um das iPad zu kaufen. So viel zur Theorie… die Praxis sah etwas anders aus.

Da ich zufällig schon auf dem Hinweg bei Gravis vorbei kam, habe ich eine Warteschlange entdeckt. Ungefähr 20 Leute waren schon da und haben auf das iPad 2 gewartet. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Wer will denn in Leipzig schon ein iPad haben? Da ich das Risiko nicht eingehen wollte, mit leeren Händen nach Hause zu gehen, habe ich mich also brav angestellt. Es war zu diesem Zeitpunkt übrigens 15:30. Irgendwie erinnerte mich das an die Erzählungen von früher, in denen berichtet wurde, dass in der DDR auch oft angestanden werden musste.

Im Gravis selbst war es erst mal ziemlich warm. Schal ab und Jacke aus. Dummerweise füllte sich der Laden immer weiter und um 17:00 ging die Schlange bis nach draußen. Alle wollten ein iPad haben. Um ehrlich zu sein, hätte ich mich ab ungefähr der Hälfte gar nicht mehr angestellt. Die Chance da noch eins zu bekommen war sehr unrealistisch. Bei Twitter habe ich schon gelesen, dass in den Apple Stores für die Leute in der Schlange kostenloses Wasser verteilt wurde damit niemand zusammenbricht. Bei Gravis war das überhaupt nicht der Fall. Am Anfang der Schlange gab es einen Wasserspender aber um den zu erreichen musste man natürlich seinen Platz aufgeben. Um 17:00 war es dann auch schon soweit und alle dachten, sie bekommen jetzt endlich ihr neues iPad. Auch da wurde nichts draus, da sich pünktlich zum Verkaufsstart das Kassensystem von Gravis aufgehangen hat. Anstatt das dann die Rechnungen z.B. per Hand geschrieben wurde, stand erst mal alles still. Den Mitarbeitern hat man die Motivation und die Begeisterung auch richtig angesehen. Vorgestern war sicher einer dieser Tage, an denen die dort richtig viel Geld verdient haben – warum hingen dann die Mundwinkel so weit unten, dass sie fast in China wieder raus gekommen wären? Informationen für die Kunden gab es natürlich überhaupt keine und jeder hat sich gewundert, warum es nicht vorwärts ging.

Um 17:45 war ich dann fast am Anfang der Schlange und es lagen noch ungefähr 5 iPads da. Das Modell, das ich gerne kaufen wollte, war natürlich nur noch 1x vorhanden und der Käufer vor mir hat die Gelegenheit genutzt um es zu kaufen. Toll. Immerhin hatte ich aber überhaupt noch eine gewisse Auswahl und hab mich dann für das schwarze 64GB Modell mit UMTS entschieden. Anscheinend hatten die Gravis-Mitarbeiter dann Angst, dass ich das iPad klaue und es wurde bis zur Kasse getragen. Sehe ich so verdächtig aus? Ich stelle mich bestimmt nicht 2h in eine Schlange an um dann etwas zu nehmen, was ich nicht bezahlen kann… Tsss… Auf jeden Fall ist mir klar geworden, dass ich mich das nächste Mal nicht wieder dort anstelle und lieber etwas warte oder das Gerät im Internet bestelle.

Später war ich dann zu Hause und es ging los. Der Lieferumfang des iPad 2 ist recht spartanisch, wie man es von Apple Produkten kennt. In der Box lagen Kurzbeschreibungen in Deutsch und Französisch, zwei Apple-Aufkleber, eine Nadel um das SIM-Kartenfach zu öffnen, ein USB-Verbindungskabel und ein USB-Adapter für die Steckdose zum Aufladen. Das letzterer Adapter dabei war, hat mich schon sehr gewundert. Ein Microfaser-Tuch zum Reinigen des Displays vermisse ich da allerdings schon. Bei der Größe des Displays wäre das eine nette Zugabe gewesen.

Ansonsten liegt das iPad super in der Hand. Es ist 117 Gramm leichter und 4,4 Millimeter flacher als sein Vorgänger. Am Display hat sich nicht viel geändert. Ein Retina-Display wie beim iPhone 4 wurde nicht verbaut, die Auflösung ist jedoch trotzdem sehr hoch und Grafiken lassen sich gut darstellen. Neu sind außerdem zwei Kameras, jeweils auf Vorder- und Rückseite des Gerätes um z.B. Videoanrufe durchzuführen und Videos aufzunehmen. Die Frontkamera nimmt Videos und Fotos in VGA-Qualität auf, die Kamera auf der Rückseite kann HD-Videos (720p) aufnehmen, die Fotos zeugen jedoch eher von geringer Qualität. Offizielle Megapixel-Zahlen dieser Kamera gibt es nicht, mich erinnert es jedoch an die Bilder des neuen iPod touch – dessen Kamera hat 0,7 Megapixel. Da man das iPad aber sicherlich sowieso nicht unterwegs mitnimmt um Fotos zu machen, ist das sicherlich zu verschmerzen. Eine etwas bessere (Foto-)Kamera wäre aber bestimmt nicht zu viel verlangt gewesen.

Zum Betriebssystem selbst muss ich sicherlich nicht viel sagen. Zum Einsatz kommt das von iPhone und iPod touch bekannte iOS in Version 4.3 (mittlerweile 4.3.1), welches auch auf dem iPad 1 läuft. Leider vermisse ich einige Apps, die zum Beispiel beim iPhone inklusive sind. So fehlt eine Uhr-Funktion mit Timer, Weltzeituhr und mehreren Alarmen. Ebenfalls fehlen Wetter-App, Aktien-App und Sprachmemo-App. Die letzteren drei Apps sind sicherlich noch verschmerzbar aber warum es keine Uhr gibt, wundert mich schon sehr. Es ist sicherlich nicht schwierig, diese vom iPhone aufs iPad umzusetzen.

Diesbezüglich habe ich mich um Ersatz bemüht: als Wecker habe ich mir „Nightstand“ im App Store gekauft. Diese App hat den Vorteil, dass sie einen mit eigener Musik wecken kann und man nicht auf die vorgefertigten Töne von Apple beschränkt ist. Um diese Funktion zu nutzen muss die App jedoch während der Nacht im Vordergrund geöffnet sein. Neben der Wecker-Funktion zeigt sie automatisch das Wetter der aktuellen Umgebung an – sehr praktisch wenn man morgens aufwacht.

Auch empfehlen kann ich den „GoodReader„. Diese App ist wirklich ein Muss für jeden iPad-Besitzer. Man kann sich so über FTP, WebDAV, Dropbox, Google Docs, iDisk, verschiedene POP3 und IMAP-Server und andere Webdienste Dokumente, Musik und Videos auf das iPad laden und sie so wiedergeben. So kann man seine kompletten Word, Powerpoint, Excel und PDF-Dateien mitnehmen und sich unterwegs anschauen. PDF-Dateien kann man außerdem bearbeiten (Kommentare hinzufügen, beschneiden, Notizen per Hand aufmalen usw.). Es ist sogar möglich, mehrere Dateien als ZIP-Archiv zusammenzufassen und per E-Mail zu verschicken. Die 4€ für diese App sind es auf jeden Fall Wert. Hier noch ein Hinweis von meiner Seite: man kann mit diesem Programm keine neuen Dokumente erstellen, dazu braucht man andere Apps (z.B. Pages oder Keynote) aus dem AppStore.

Weiterhin empfehlenswert sind „TeamViewer HD“ (kostenlos) zur Kontrolle seines Computers über das iPad, „GarageBand“ um sich musikalisch etwas auszuprobieren und „Plants VS Zombies HD“ um auch ein bisschen Spielspaß zu haben. Für iTunes-Nutzer lohnt sich sicher auch die App „Remote“ mit der man seine iTunes-Mediathek auf dem Computer über das iPad steuern kann.

Neu auf dem iPad 2 ist übrigens „Photo Booth„, das man schon von Mac OS X kennt. Hier kann man über die integrierte Kamera Fotos mit verschiedenen Effekten machen. Im Vergleich zur Mac OS X-Version sind jedoch nur die Effekte „Röntgen“, „Lichttunnel“, „Strecken“, „Spiegel“, „Wirbel“, „Wärmebildkamera“, „Kaleidoskop“ und „Quetschen“ verfügbar. Für etwas Spaß zwischendurch reicht es aber natürlich aus.

Ich komme bisher gut mit dem iPad klar und finde es vor allem als Alternative zu Laptop im Bett sehr sinnvoll. Auch wenn man nur schnell etwas im Internet nachsehen will, muss man nicht immer den Laptop einschalten oder ewig auf dem kleinen iPhone-Display suchen. Für Video-Anrufe über „Facetime“ ist es sicher auch sehr praktisch – bisher hatte ich jedoch keine Gelegenheit, diese Funktion zu testen.

Den Kauf bereue ich nicht und bin mir sicher, dass ich in nächster Zeit auch öfter über das iPad bzw. meine Erfahrungen damit berichte.
Ob es sich auch für iPad 1-Nutzer lohnt, diese Version zu kaufen, kann ich nicht beurteilen. Ich selbst besitze kein iPad 1, würde aber aufgrund der relativ geringen neuen Funktionen nicht upgraden. Sicher ist es nur für Nutzer interessant, die wirklich schnellere Chips und die Kameras benötigen – für die meisten anderen Zwecke sollte das iPad 1 vollkommen ausreichen.

Benutzt ihr ein iPad oder ein anderes Tablet? Habt ihr App-Empfehlungen? In wieweit hat sich euer Leben durch das Tablet geändert? – Ich freue mich auf eure Kommentare!

Bis bald,
– Fabian.

Neuer Job, neue Herausforderung

Heute ist der erste März. Heute hieß es auch für mich, einen neuen Schritt zu machen. Nachdem ich einige Zeit lang im IT-Support gearbeitet habe, wurde es für mich Zeit, einen neuen Weg einzuschlagen – heute war es dann soweit: der erste Tag im neuen Unternehmen.

Meinen neue Aufgabe besteht weiterhin darin, (Groß-)Kunden im IT-Bereich zu betreuen. Anders als bei meinem Job im Support betrifft es aber Kunden aus Deutschland und ich bin nicht mehr für das Lösen von Hard- und Softwareproblemen verantwortlich. Vielmehr geht es darum, dem Kunden unterschiedliche Produkte / Softwarelizenzen großer Hersteller wie Microsoft anzubieten und um zu erkennen, welches IT-Equipment dem Kunden fehlt um die IT seines Unternehmens auf einem neuen und sicherem Stand zu halten.

Der Bereich „Vertrieb“ ist komplett neu für mich, ich glaube allerdings fest daran, dass ich mich in diesem Gebiet viel breiter entfalten kann als z.B. im Support oder in der Programmierung. Ein weiterer Vorteil liegt natürlich auch daran, dass meine neue Arbeitsstelle viel näher an meinem derzeitigen Zuhause liegt und endlich die Nacht- und Spätschichten wegfallen.

In den nächsten Monaten geht es nun erstmal mit Schulungen und Workshops weiter, die meine Kollegen und mich optimal auf unsere neue Aufgabe vorbereiten sollen.

Ich freue mich schon sehr darauf und werde, falls es sich anbietet, natürlich hier berichten.

Viele Grüße,
– Fabian

Meine iOS-Wunschliste

Die Zeit vergeht – wir haben den dritten Advent und in nicht einmal zwei Wochen ist Weihnachten schon wieder vorbei. Zu jedem Weihnachten gehört natürlich auch ein Wunschzettel. Ich habe auch einen. In diesem Artikel möchte ich euch meine zehn meistgewünschten Funktione für die kommenden Versionen von iOS (Apples Betriebssystem für mobile Geräte wie iPhone, iPod touch und iPad) vorstellen. Ich bin mir bewusst, dass man viele dieser Funktionen bereits per Jailbreak bekommen kann, ich beziehe mich aber in diesem Artikel hauptsächlich auf „offizielle“ Funktionen, die ab Werk zur Verfügung stehen.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn auch ihr mir eure meistgewünschten Funktionen in die Kommentare schreiben würdet. Wenn sich genügend Leute zusammenfinden und ihre Wunschfunktionen aufschreiben, werde ich eventuell eine Liste erstellen und diese an Apple schicken – vielleicht bringt es ja etwas und einige dieser Funktionen werden bald Bestandteil neuer Versionen von iOS. Auch wenn euch eine von meinen genannten Funktionen gefällt – schreibt es in die Kommentare und ich werde den Artikel regelmäßig aktualisieren und die Anzahl der Stimmen hinter die jeweilige Funktion schreiben.

Los geht’s…

1 ) Wecken mit dem iPod

Bisher ist es nur möglich, sich mit eingebauten Wecktönen oder seinen Klingeltönen durch den iOS-Wecker wecken zu lassen. Viel besser würde es mir gefallen, wenn ich bestimmte Lieder oder Playlisten auswählen kann oder der Wecker den iPod einfach im Zufallsmodus startet.

2 ) Synchronisation per WLAN

Es ist nicht schwer, sein iOS-Gerät zu synchronisieren: Kabel anschließen, iTunes starten und schon geht’s los. Um den Anwendern noch mehr Komfort zu bieten, bietet sich eine Synchronisation ohne Kabel direkt über WLAN hervorragend an.

3 ) mehr Informationen auf dem Lock-Screen

Bisher zeigt der Lock-Screen bei iOS nur die aktuelle Uhrzeit und das dazugehörige Datum an. Viel bequemer wäre es, wenn man sich auf dem Bildschirm je nach Wunsch auch noch verpasste Anrufe, Termine / Geburtstage, ungelesene E-Mails, SMS und das Wetter anzeigen könnte. Gerade bei E-Mails und SMS wäre auch eine (optionale) Vorschau sicherlich nicht schlecht. Ungelesene SMS und verpasste Anrufe werden zwar auch schon so auf dem Lockscreen angezeigt, jedoch steht dort nur das aktuellste Ereignis. Termine werden auch nur angezeigt, wenn man eine Erinnerung eingetstellt hat. Eine Möglichkeit, kommende Termine (z.B. Termine in den nächsten X Stunden / Tagen) anzuzeigen, gibt es ohne Jailbreak bisher nicht. Einzelne Apps könnten Plugins anbieten, mit denen man z.B. Facebook-Statusnachrichten von Freunden auf dem Lock-Screen sieht, die Trending Topics bei Twitter oder neue Instant Messages angezeigt werden. Je nachdem, was der Nutzer sehen möchte, stellt er sich seinen persönlichen Lock-Screen zusammen.

4 ) stärker anpassbarer Homescreen

Momentan kann man auf dem Homescreen nur 4 Apps oder Ordner nebeneinander ablegen. Mir würde es gefallen, wenn ich Apps auch untereinander anordnen könnte und nicht zwingend 4 Apps nebeneinander sein müssen,  bevor man eine Zeile weiter nach unten kommt.

5 ) mehr Platz in Ordnern

Nach 12 Apps in einem Ordner ist Schluss – mehr passt einfach nicht rein. Es wäre schön, wenn man einfach eine Art Scrollbalken in die Ordner integrieren könnte, damit so auch mehr als 12 Apps in einem Ordner Platz finden.

6 ) Profile

Schon auf meinem ur-alt Nokia-Handy gehörte das zu den Grundfunktionen: verschiedene Profile auf dem Handy. Je nachdem, ob man „Draußen“, „Drinnen“, „Nicht stören“ etc. eingestellt hat, wurde die Lautstärke des Klingeltons angepasst oder selbiger komplett abgestellt. Derzeit bietet das iPhone nur einen normalen „Stumm“-Schalter auf der linken Seite, mit dem sämtliche Töne aus und Vibrationsalarm eingeschaltet wird.

7 ) Ordner für Bilder direkt auf dem Gerät erstellen

Wenn man ein Bild oder ein Video mit der Kamera aufnimmt, wird es automatisch im Ordner „Aufnahmen“ in der Foto-App gespeichert. Sobald man viele Bilder mit dem iPhone fotografiert hat, kann es dort leicht unübersichtlich werden. Von daher würde ich es gut finden, wenn man auf dem iPhone selbst andere Ordner in der Foto-App erstellen und die Bilder / Videos in diese Ordner verschieben könnte.

8 ) E-Mails einfach als gelesen und ungelesen markieren + Anhänge hinzufügen

Eine E-Mail auf dem iPhone wird erst als „ungelesen“ markiert, wenn man sie in der Mail-App öffnet. Viel komfortabler wäre es, wenn man beim Klick auf „Bearbeiten“ noch zwei Buttons hat, mit denen man E-Mails als gelesen oder ungelesen markieren kann, ohne die E-Mails erst einzeln öffnen zu müssen. Außerdem würde ich es gut finden, wenn man einfacher Dateien wie Bilder oder Sprachmemos an E-Mails anhängen könnte. Bisher muss man immer in die Bilder- bzw. Sprachmemo-App gehen um die Dateien von dort aus per Mail zu versenden. So kann außerdem immer nur eine Datei per Mail gesendet werden. Durch einen zusätzlichen Button, der auftaucht, wenn man eine neue Mail schreibt, könnte man mehrere Dateien auswählen und es ist einfacher Dateien an E-Mails anzuhängen. Ich könnte mir vorstellen, dass man so z.B. Bilder, Sprachmemos und auch Dateien die u.A. auf der iDisk liegen bequemer per Mail verschicken kann.

9 ) dynamisches Wetter-Icon

Egal wie das Wetter draußen gerade aussieht – das Wetter-Icon zeigt immer Vollsonne und 23°C an. Viel praktischer wäre es, wenn sich das Icon in einem bestimmten Abstand selbst dem Wetter anpassen würde. So kann das Icon das momentane Wetter der Stadt anzeigen, die als erstes in der Wetter-App angezeigt wird.

10 ) „aktive“ Statusleiste

Auf jedem iOS-Gerät seht ihr ganz oben diese Statusleiste, in der Uhrzeit, Signalstärke und Netzbetreiber angezeigt werden. Wäre es nicht praktisch, wenn beim Tippen auf die Uhr gleich die Uhr-App aufgeht und wenn man beim Klicken auf den Netzbetreiber gleich sein Mobilfunknetz oder W-LAN auswählen kann bzw. das 3G-Netz ein- und ausschalten kann? Zusätzlich könnte man eine Art „Sonne“ als Symbol einbauen – wenn man auf dieses klickt, könnte sich ein kleiner Regler einblenden mit dem man die Helligkeit einstellen könnte. So würde der Weg in die Einstellungen entfallen und man spart etwas Zeit.

Jetzt seid ihr dran…
…nennt mir eure meistgewünschten Funktionen von iOS in den Kommentaren.
Immer dran denken: Kommentare machen glücklich, also schreib‘ auch du einen!

Apple-Geräte zukünftig mit interner SIM-Karte?

Verschiedene Websites (u.a. heise, CNN) haben in den letzten Tagen berichtet, dass Apple wohl Interesse an einem neuen SIM-Modul für Mobilgeräte entwickelt hat. Das bedeutet, das Geräte mit solch einer integrierten SIM-Karte wohlmöglich bald gar keine Plastik-SIM-Karte mehr benötigen. Auf der einen Seite kann dieses System durchaus praktisch sein, auf der anderen Seite kann man aber auch klare Nachteile des Systems erkennen.

Sinnvoll wäre es beispielsweise, um sein Mobilgerät einfach zu einem anderen Anbieter zu transferieren. So wäre es möglich, eine Applikation oder Website zu entwickeln, über welche die SIM-Informationen des Gerätes ausgelesen werden und einfach an den neuen Anbieter übermittelt werden. Dieser kann dann das Gerät in seinem System aktivieren und ggf. eine neue Nummer zuweisen. Gerade auf Reisen würde dadurch der nervige SIM-Karten-Wechsel entfallen, wenn man im Ausland lieber eine inländische Karte und damit teilweise oft günstigere Tarife nutzt. Auch im Inland kann es durchaus vorteilhaft sein. Wenn ein Handyvertrag ausläuft und man zu einem anderen Anbieter wechseln möchte, könnte man seinen neuen Tarif bestellen und die integrierte SIM-Karte gleich mit den neuen Daten aktivieren. Somit wäre es nicht mehr nötig, erst auf einen Brief mit der neuen SIM-Karte zu warten oder zu einem Geschäft des Anbieters zu gehen.

Trotz dieser durchaus nützlichen Vorteile des Systems, kann es jedoch auch gegen den Willen des Kunden eingesetzt werden, und genau davor habe ich Angst.

Bisher war in Deutschland die Telekom der offizielle Vertragspartner von Apple zum Verkauf von iPhones. Erst seit wenigen Tagen kann man sich auch hierzulande iPhones ohne Netzsperre im Apple Store oder bei anderen Mobilfunknetzen bestellen. Trotzdem war es bisher relativ einfach möglich, mit diversen Programmen die Netzsperre (Netlock) aufzuheben und auch andere SIM-Karten mit dem iPhone zu nutzen.

Wenn sich Apple in Zukunft wieder für eine Providerbindung entscheiden wird, könnte man die Nutzer einfach und bequem auf ein einzelnes Netz beschränken. Den Netlock kann man dann vielleicht noch deaktivieren, jedoch würde es sich als problematisch erweisen, eine andere SIM-Karte in das Gerät zu stecken, da dies durch eine integrierte Karte ggf. nicht mehr möglich wäre.

Weiterhin ist es sehr ungünstig, wenn das Gerät kaputt gehen sollte. Wenn mein iPhone auf einmal den Dienst einstellen würde, könnte ich die SIM-Karte einfach entfernen und in ein anderes Handy einlegen und weiter telefonieren . Bei einer eingebauten Karte müsste ich erst meinen Mobilfunkanbieter kontaktieren, damit mir dieser eine „richtige“ SIM-Karte zukommen lässt.

Außerdem wäre es Apple möglich, bestimmte Mobilfunknetze auszusperren. So könnte Apple von Mobilfunknetzen eine Gebühr verlangen, damit Nutzer diese Netze z.B. im Appstore auf ihrem Gerät aktivieren. Weigert sich ein Mobilfunknetz diese Gebühr zu bezahlen, wäre es für den Kunden nicht möglich das Netz auf dem Gerät zu nutzen.

Ein weiteres Problem wären Viren und andere schädliche Software. Ein Virus wäre somit eventuell in der Lage, die SIM-Karten-Information unerkannt zu überschreiben wodurch sich das Gerät in ein anderes Netz einwählen könnte und unter Umständen überteurte Tarife abgerechnet werden. Durch Trojaner könnte man diese Informationen auch stehlen und duplizieren. Dadurch wäre es möglich, dass sich Kriminelle mit der geklauten Nummer in Netzen einwählen und somit auf Kosten Anderer telefonieren, surfen oder Verbrechen planen könnten.

Noch kann man nicht sagen, ob die integrierte SIM-Karte überhaupt in iPhones und dem iPad eingesetzt wird – ausgehen kann man allerdings davon.
Es wird spekuliert, dass es in nächster Zeit ein neues iPad angekündigt wird, das diese Funktion bereits nutzen könnte.

Welchen Weg Apple einschlagen wird, ist jedoch noch unklar. Man kann nur hoffen, dass die Kunden nicht weiter oder noch stärker bevormundet werden.

Was denkt ihr zu diesem Thema? Seid ihr pro oder kontra integrierte SIM-Karte? Ich freue mich auf eure Kommentare.

Ein schönes Wochenende und bis bald,
– Fabian