Ein Stück England auf dem iPad

Bestimmt hat jeder von euch schon mal von der BBC (British Broadcasting Corporation) gehört. Bereits seit 1922 verbreitet diese renommierte Rundfunkanstalt  Radio- und seit 1936 TV-Programme in Großbritannien und der ganzen Welt. Besonders beliebt sind die zahlreichen, qualitativ hochwertigen TV-Produktionen. Einige der BBC-Dokus sieht man auch oft in deutscher Übersetzung auf VOX und anderen TV-Sendern.

Zu den BBC-Programmen gehören jedoch nicht nur Wissenssendungen und Dokus sondern auch Serien wie Doctor Who, Little Britain, East Enders und viele mehr. Aus rechtlichen Gründen waren viele dieser Sendungen in der Originalfassung in Deutschland nicht über das Internet empfangbar und um die BBC-Programme über Satellit zu empfangen bedarf es oft einer übergroßen Satellitenschüssel.

Seit einigen Wochen ist dies, zumindest für alle iPad-Besitzer, anders. Mit der BBC iPlayer-App kann man sich viele dieser Serien nach Hause holen – genau dann, wenn man gerade Lust hat. Alle Inhalte stehen auf Abruf zur Verfügung, das bedeutet, man muss sich keine Gedanken über irgendwelche Sendezeiten machen und verpasst keine Folge seiner Lieblingssendung.

Ganz ohne Haken ist die ganze Sache natürlich nicht, denn die iPlayer-App kostet Geld. Hierbei ist zu beachten, dass es zwei verschiedene Anwendungen gibt:

  • iPlayer (UK) zum kostenlosen Empfang der Programme innerhalb des Vereinigten Königreichs
  • iPlayer (Global) zum Empfang der Programme in einigen europäischen Ländern (inkl. DE, AT, CH), teilweise gebührenpflichtig

Wie ihr seht, unterscheiden sich die Apps nicht nur innerhalb der Kosten, auch die Inhalte sind unterschiedlich. Die globale iPlayer-Version beinhaltet sowohl kostenfreie als auch kostenpflichtige Inhalte. Kostenfrei sind meist Trailer, Episoden-Previews und kürzere Videos. Um in den kompletten Genuss aller Inhalte zu kommen, ist ein Abo notwendig. Dieses Abo kostet entweder ca. 7€ pro Monat oder 50€ im Jahr und wird direkt über den iTunes-Account verwaltet und kann jederzeit gekündigt werden. Im Vergleich zu deutschen Pay-TV-Angeboten wie z.B. Sky, das gerne mal bis zu 50€ im Monat kosten kann, halte ich das für eine sehr sinnvolle Alternative.

Um die einzelnen Sendungen und Folgen auf das iPad zu bekommen, kann man die Inhalte sowohl per Wifi als auch über eine 3G-Verbindung laden. Weiterhin ist es möglich, die Inhalte vorab auf das iPad zu laden und zu speichern, um diese erst später anzusehen. Über den HDMI-Adapter für das iPad ist es außerdem möglich, die einzelnen Inhalte direkt auf dem Fernseher anzuschauen. Airplay wird zurzeit leider nicht unterstützt – ob es noch kommt, weiß sicher nur die BBC selbst.

Mit der App kann man also nicht nur über den deutschen TV-Tellerrand hinüber sehen sondern auch seine Englischkenntnisse verbessern bzw. auffrischen. Ich nutze die App seit ungefähr einer Woche und kann mit gutem Gewissen sagen, dass sich ein Abo lohnt. Sonst sehe ich kaum Fernsehen, durch den iPlayer hat sich das geändert.

Wer selbst noch skeptisch ist, kann einfach und komfortabel einen Monat für 7€ buchen. Wichtig ist nur, dass das Abo rechtzeitig über iTunes gekündigt wird, sonst verlängert es sich automatisch bei Ablauf.

Wie interessant sind Apps wie der iPlayer für euch? Wünscht ihr euch solche Angebote auch für andere TV-Sender und Länder? Sehr ihr allgemein viel oder wenig TV? Kommentare sind jederzeit willkommen!

Viele Grüße,
– Fabian.

Programmübersicht des BBC iPlayers nach Genre

Der BBC iPlayer

Das Twitter-Experiment ist zu Ende

Letzte Woche habe ich euch ja von meinem „Twitter-Experiment“ erzählt. Ich wollte meinen Twitter-Account eine Woche vom geschützten Modus auf den ungeschützten Modus umstellen um zu sehen, wie sich mein Nutzerverhalten bei Twitter und die Anzahl meiner Followings / Follower ändert.

Mittlerweile ist diese Testwoche um und ich bin zu ein paar Ergebnissen gekommen und möchte die Fragen von letzter Woche beantworten.

Los geht es mit der Statistik…

Wird sich die Anzahl meiner Follower ändern?

Bevor ich meinen Account „freigeschaltet“ habe, hatte ich 64 Follower und folgte selbst 70 Leuten. Nach dieser einen Woche hat sich vor allem die Followerzahl stark nach oben hin geändert.

Derzeit (Stand 12/02/2011 um 00:25) habe ich 85 Follower und folgte 73 Leuten. Ich habe innerhalb einer Woche also mehr als 20 Follower dazu gewonnen, wobei einige der neuen Follower jedoch keine reinen „Personen-Accounts“ sondern Accounts von Websites, Unternehmern und ähnlichem sind.

Bekomme ich mehr Spam an meinen Twitter-Account?

Ich habe explizit nur 2 Spam-Mentions an meinen Account bekommen. Einen großen Zuwachs an Spam gab es jedoch nicht.

Werde ich durch diesen Schritt häufiger twittern?

Das Gefühl mehr als sonst zu twittern, hatte ich nicht. An einigen Abenden war ich recht häufig mit Twitter beschäftigt, dafür war es an anderen Abenden weniger. Genau lässt sich das jedoch nicht feststellen. Es hat sich jedoch niemand beschwert, dass zu viele Tweets von mir kommen.

Werden sich meine Tweets inhaltsmäßig ändern?

Ja, ich habe weniger versucht zu twittern wo ich mich gerade aufhalte und was ich an diesen Orten genau mache. Sonst ist der Inhalt weitestgehend gleich geblieben.

Werde ich häufiger mit anderen Twittern Kontakt aufnehmen? – und –
Werde ich neue, interessante Leute (und vielleicht sogar Freunde) kennenlernen?

Diese beiden Fragen möchte ich gern zusammen beantworten. Insgesamt habe ich einige Leute öfter angeschrieben, insgesamt habe ich jedoch nicht öfter versucht, Twitterer anzuschreiben die mir nicht folgen. Während dieser Zeit habe ich jedoch einige neue, interessante neue Leute kennengelernt und bin froh darüber. Gerade mit einer Person habe ich sogar ziemlich häufig geschrieben und vielleicht entsteht auch eine Freundschaft daraus – schön wäre es auf jeden Fall.

Mein Entschluss: Wie ihr sehen könnt, hat sich mein Nutzungsverhalten insgesamt nicht stärker geändert. Da ich jedoch auch öfter privatere Dinge bei Twitter schreiben möchte, habe ich mich dazu entschlossen, meinen Account wieder zu schützen. Gleichzeitig habe ich mich jedoch auch dafür entschieden, den Twitter-Account von FGNet häufiger zu benutzen um neue Menschen anzusprechen. Wer diese Seite und mich dann trotzdem interessant genug finden wird, hat sicher auch Interesse daran, meinem privaten Account zu folgen. Hauptsächlich geht es mir darum, dass nicht jeder meine (teils privaten) Tweets mitlesen kann sondern ich einen Überblick über die Zahl dieser Leute habe. Grundsätzlich gilt aber immer: wer mir folgt und sympathisch wirkt, wird auch zurückgefolgt.

Nutzt ihr Twitter? Wie gefällt euch dieser Dienst? Ist euer Account offen oder geschützt? Was ist euer schönstes Twitter-Erlebnis? Lasst es mich wissen und schreibt einen Kommentar!

Schon gewusst? FGNet findet ihr auch auf Twitter und Facebook – schaut mal vorbei!

Damit beende ich diesen Eintrag, sage viele Grüße und wünsche euch ein schönes Wochenende,
– Fabian.

Das Twitter-Experiment

Ich habe bereits schon ein mal geschrieben, dass ich meine Tweets bei Twitter schütze. Jetzt ist es aber Zeit ein kleines Experiment zu starten. Von heute (4. Februar 2011) werde ich meinen privaten Twitter-Account (@Fabi1611) eine Woche lang (also bis zum 11. Februar 2011) ungeschützt lassen. Das heißt, jeder kann meine Tweets lesen und jeder kann mir ohne vorherige „Zustimmung“ meinerseits folgen.

Folgende Dinge möchte ich dabei rausfinden:

  • Wird sich die Anzahl meiner Follower ändern?
  • Bekomme ich mehr Spam an meinen Twitter-Account?
  • Werde ich durch diesen Schritt häufiger twittern?
  • Werden sich meine Tweets inhaltsmäßig ändern?
  • Werde ich häufiger mit anderen Twittern Kontakt aufnehmen?
  • Werde ich neue, interessante Leute (und vielleicht sogar Freunde) kennenlernen?

Nach dieser einen „ungeschützten Woche“  werde ich entscheiden, ob mein Twitter-Account auch zukünftig offen bleibt oder ob ich wieder in den geschützten Modus wechseln werde. Ihr werdet auf jeden Fall hier auf dem Laufenden gehalten. Den offiziellen FGNet-Account bei Twitter findet ihr übrigens hier: @FGNETDE.

Nutzt ihr Twitter? Habt ihr eure Tweets geschützt? Was sind für euch Vor- und Nachteile eines geschützten Twitter-Accounts? – Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Bis dahin ein schönes Wochenende und viele Grüße,
– Fabian

YouTube: Die Gurus

Sicher habt ihr auch schon mal Videos von sogenannten „Gurus“ auf YouTube gesehen. Diese Gurus sind Leute, die hilfreiche Videos mit Tipps und Tricks zum Nachmachen ins Internet stellen. Mädchen beschäftigen sich gern mit Kosmetik und Makeup und stellen der Welt ihre perfekten Schminktipps für jeden Anlass vor, während sich Jungen eher mit „Wie vermeide ich eine Erkältung?“, „Welches Haargel für meine Haare“ oder „Flirttipps“ (auch wenn sie vorher sagen, dass sie eigentlich gar nicht gut flirten können) abgeben.

Bekannte Gurus aus Deutschland sind zum Beispiel Herr Tutrorial, EbruZa – oder auch ganz neu – TheTutorialsChannel. Bei allen funktioniert es ähnlich. Sie verfilmen meistens ihre Tipps und fordern die Zuschauer auf, ihre Videos zu abonnieren, hoch zu bewerten und allen Freunden davon zu erzählen. Einige dieser Gurus, wie zum Beispiel HerrTutorial, haben mittlerweile viele, tausende Abonennten und bekommen sogar von Firmen Produkte zugeschickt, die sie dann in ihren Videos bewerten und vorführen. Meistens überzeugen in ihren Videos aber eher durch ihre Ausstrahlung als durch den Inhalt, denn viele der sogenannten Tipps kann man teilweise durch ausprobieren oder etwas lesen bei Wikipedia selbst rausfinden – teilweise gehören sie aber auch einfach zum Allgemeinwissen. So weiß zum Beispiel jeder, dass man seine Zähne ohne Zähneputzen nicht sauber halten kann.

Etwas neuer sind auch sogenannte „Videofragen“. Die Gurus fragen ihre Zuschauer bestimmte Dinge in den Videos und fordern sie auf, die Antworten dazu in die Kommentare zu schreiben. Dazu gehören sogar irgendwelche banalen Fragen wie „Wie alt bist du? Bist du ein Junge oder ein Mädchen?“. Es soll dazu dienen, die Zuschauer besser kennenzulernen. Okay, mag vielleicht stimmen, ich vermute aber einen ganz anderen Hintergrund. Durch das Beantworten der Videofragen steigt automatisch die Anzahl der Kommentare weshalb die Videos so bekannter werden und zum Beispiel in den Suchergebnissen auf YouTube an einer höheren Position erscheinen. Eigentlich war derjenige, der sich die Idee mit den Videofragen ausgedacht hat, ziemlich clever. Die Besucher denken, der Guru interessiert sich für sie (ok, stimmt sicher auch in einigen Fällen) und gleichzeitig wird das Video bekannter – die Idee hätte glatt von mir sein können 🙂

Okay, das waren ein paar Informationen zu den Standard-Gurus. Es gibt jedoch auch noch ganz andere User bei YouTube. Eins der besten Beispiele: kleinesmariechen. Sie nimmt in ihren Videos die Gurus auf die Schüppe, und zwar auf eine sehr lustige Art und Weise.

Ich könnte während der Videos sicherlich nicht so ernst bleiben, wie es bei ihr der Fall ist. Schaut doch einfach mal rein… wie wäre es mit dem perfekten Look für die Schule? Sicherlich wird er euch genau so gut wie mir gefallen.

Neu ist bei den Gurus übrigens auch, dass sie sich gegenseitig Fragen stellen und diese Fragen dann in Videos beantworten. Bestes Beispiel bei der weiblichen Fraktion: „Was ist in meiner Tasche?“ Sicherlich kennt ihr es – Frauenhandtaschen sind wie Wühltische im Sommerschlussverkauf, nur noch kleiner und noch unübersichtlicher. Mich wundert es, dass manche Damen diese Frage überhaupt noch einfach so beantworten können, ohne dabei verloren zu gehen 😉

Welche Tasche kleinesmariechen hat, und was in ihrer Tasche so alles steckt, könnt ihr selbstverständlich hier sehen.

Komemn wir nun zu meinen ganz eigenen Kommentar-Fragen 🙂

Kennt ihr Gurus auf YouTube? Wie findet ihr sie? Stellt ihr selbst Videos auf YouTube? Soll ich euch auch mal zeigen, was alles so in meiner Tasche steckt? Was würdet ihr für Tipps in euren Videos geben? Gefallen euch die Videos von kleinesmariechen? – Auf eure Antworten freue ich mich schon. Selbstverständlich könnt ihr wie immer auch ganz andere Dinge, die zum Thema passen, in den Kommentaren abgeben 😉

Viele Grüße aus dem Liegestuhl bei mir im Garten
– Fabi

PS.: Vielen Dank an Julia, wenn du das Video nicht bei Facebook gepostet hättest, wär‘ ich sicherlich gar nicht darauf aufmerksam geworden.

Der perfekte Spanisch-Podcast

¡Buenas tardes!

Da ich immer ziemliches Interesse daran habe, meine Spanischkenntnisse zu verbessern, beziehungsweise gegen das langsame Vergessen vorzugehen, war ich mal wieder auf der Suche nach guten Lernmaterialien. Bisher fehlt es mir noch an einem guten Podcast, der sich mit der spanischen Sprache beschäftigt.

Okay, erst mal stellt sich die Frage, was für mich ein „guter Podcast“ ist:

  1. Er sollte nicht länger als 20 Minuten pro Folge gehen.
    So habe ich die Möglichkeit eine Folge während der Busfahrt zu hören.
  2. Aktualität! Es sollte regelmäßig neue Folgen geben – eine Sprache ist kompliziert und man ist nie fertig, sie zu lernen.
  3. Der Podcast sollte nicht komplett auf Spanisch sondern auch auf Deutsch oder Englisch kommentiert sein.
  4. Die Sprecher sollten deutlich sprechen, aber trotzdem nicht beim Sprechen einschlafen.
  5. Man sollte die Möglichkeit haben, alle wichtigen Vokabeln der aktuellen Folge kostenlos als PDF runterladen zu können.
  6. Ganz wichtig für mich: es nervt total, wenn in 5 von 20 Minuten pro Folge über kostenpflichtige Zusatzmaterialien (wie z.B. Online-Vokabeltrainer oder Community-Foren) geredet wird. Es reicht, das ganze ein Mal zu hören, und nicht in jeder Folge auf „sensationelle Angebote“ aufmerksam gemacht zu werden.
  7. Nice-to-have: einfache Synchronisation via iTunes

Früher habe ich ganz gerne den Podcast von Coffee Break Spanish benutzt aber gerade die Punkte 4 und 6 haben mich mit der Zeit extrem genervt. Die weibliche Sprecherin hat manchmal schon ziemlich genuschelt… okay, das ist bei Spanisch ein generelles Problem der Sprache, nur bei ihr trat es bei den englischen Erklärungen auf. Des weiteren sind die „Lesson Guides“ nur gegen Bezahlung erhältlich – die „Bronze-Mitgliedschaft“ kostet auch nicht gerade wenig. Für 40 Podcasts stehen 27 £ auf der Preisliste.

Ein weiteres, interessantes Spanischangebot bietet auch die BBC an. Problem ist nur, das ganze einfach und unkompliziert auf den iPod zu bekommen. Gerade der „Mi vida loca“-Kurs wäre als iPod-Applikation sicher ziemlich interessant.

Bisher war meine Suche leider noch nicht erfolgreich, aber ich werde euch über die Fortschritte auf dem Laufenden halten.

Kennt ihr zufällig gute Sprach-Podcasts? Wie sollte ein perfekter Podcast für euch aussehen? Nutzt ihr überhaupt Podcasts bzw. könnt ihr mit Podcasts lernen?

¡Saludos y hasta pronto!
– Fabi