Das Twitter-Experiment ist zu Ende

Letzte Woche habe ich euch ja von meinem „Twitter-Experiment“ erzählt. Ich wollte meinen Twitter-Account eine Woche vom geschützten Modus auf den ungeschützten Modus umstellen um zu sehen, wie sich mein Nutzerverhalten bei Twitter und die Anzahl meiner Followings / Follower ändert.

Mittlerweile ist diese Testwoche um und ich bin zu ein paar Ergebnissen gekommen und möchte die Fragen von letzter Woche beantworten.

Los geht es mit der Statistik…

Wird sich die Anzahl meiner Follower ändern?

Bevor ich meinen Account „freigeschaltet“ habe, hatte ich 64 Follower und folgte selbst 70 Leuten. Nach dieser einen Woche hat sich vor allem die Followerzahl stark nach oben hin geändert.

Derzeit (Stand 12/02/2011 um 00:25) habe ich 85 Follower und folgte 73 Leuten. Ich habe innerhalb einer Woche also mehr als 20 Follower dazu gewonnen, wobei einige der neuen Follower jedoch keine reinen „Personen-Accounts“ sondern Accounts von Websites, Unternehmern und ähnlichem sind.

Bekomme ich mehr Spam an meinen Twitter-Account?

Ich habe explizit nur 2 Spam-Mentions an meinen Account bekommen. Einen großen Zuwachs an Spam gab es jedoch nicht.

Werde ich durch diesen Schritt häufiger twittern?

Das Gefühl mehr als sonst zu twittern, hatte ich nicht. An einigen Abenden war ich recht häufig mit Twitter beschäftigt, dafür war es an anderen Abenden weniger. Genau lässt sich das jedoch nicht feststellen. Es hat sich jedoch niemand beschwert, dass zu viele Tweets von mir kommen.

Werden sich meine Tweets inhaltsmäßig ändern?

Ja, ich habe weniger versucht zu twittern wo ich mich gerade aufhalte und was ich an diesen Orten genau mache. Sonst ist der Inhalt weitestgehend gleich geblieben.

Werde ich häufiger mit anderen Twittern Kontakt aufnehmen? – und –
Werde ich neue, interessante Leute (und vielleicht sogar Freunde) kennenlernen?

Diese beiden Fragen möchte ich gern zusammen beantworten. Insgesamt habe ich einige Leute öfter angeschrieben, insgesamt habe ich jedoch nicht öfter versucht, Twitterer anzuschreiben die mir nicht folgen. Während dieser Zeit habe ich jedoch einige neue, interessante neue Leute kennengelernt und bin froh darüber. Gerade mit einer Person habe ich sogar ziemlich häufig geschrieben und vielleicht entsteht auch eine Freundschaft daraus – schön wäre es auf jeden Fall.

Mein Entschluss: Wie ihr sehen könnt, hat sich mein Nutzungsverhalten insgesamt nicht stärker geändert. Da ich jedoch auch öfter privatere Dinge bei Twitter schreiben möchte, habe ich mich dazu entschlossen, meinen Account wieder zu schützen. Gleichzeitig habe ich mich jedoch auch dafür entschieden, den Twitter-Account von FGNet häufiger zu benutzen um neue Menschen anzusprechen. Wer diese Seite und mich dann trotzdem interessant genug finden wird, hat sicher auch Interesse daran, meinem privaten Account zu folgen. Hauptsächlich geht es mir darum, dass nicht jeder meine (teils privaten) Tweets mitlesen kann sondern ich einen Überblick über die Zahl dieser Leute habe. Grundsätzlich gilt aber immer: wer mir folgt und sympathisch wirkt, wird auch zurückgefolgt.

Nutzt ihr Twitter? Wie gefällt euch dieser Dienst? Ist euer Account offen oder geschützt? Was ist euer schönstes Twitter-Erlebnis? Lasst es mich wissen und schreibt einen Kommentar!

Schon gewusst? FGNet findet ihr auch auf Twitter und Facebook – schaut mal vorbei!

Damit beende ich diesen Eintrag, sage viele Grüße und wünsche euch ein schönes Wochenende,
– Fabian.

Das Twitter-Experiment

Ich habe bereits schon ein mal geschrieben, dass ich meine Tweets bei Twitter schütze. Jetzt ist es aber Zeit ein kleines Experiment zu starten. Von heute (4. Februar 2011) werde ich meinen privaten Twitter-Account (@Fabi1611) eine Woche lang (also bis zum 11. Februar 2011) ungeschützt lassen. Das heißt, jeder kann meine Tweets lesen und jeder kann mir ohne vorherige „Zustimmung“ meinerseits folgen.

Folgende Dinge möchte ich dabei rausfinden:

  • Wird sich die Anzahl meiner Follower ändern?
  • Bekomme ich mehr Spam an meinen Twitter-Account?
  • Werde ich durch diesen Schritt häufiger twittern?
  • Werden sich meine Tweets inhaltsmäßig ändern?
  • Werde ich häufiger mit anderen Twittern Kontakt aufnehmen?
  • Werde ich neue, interessante Leute (und vielleicht sogar Freunde) kennenlernen?

Nach dieser einen „ungeschützten Woche“  werde ich entscheiden, ob mein Twitter-Account auch zukünftig offen bleibt oder ob ich wieder in den geschützten Modus wechseln werde. Ihr werdet auf jeden Fall hier auf dem Laufenden gehalten. Den offiziellen FGNet-Account bei Twitter findet ihr übrigens hier: @FGNETDE.

Nutzt ihr Twitter? Habt ihr eure Tweets geschützt? Was sind für euch Vor- und Nachteile eines geschützten Twitter-Accounts? – Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Bis dahin ein schönes Wochenende und viele Grüße,
– Fabian

Meine iOS-Wunschliste

Die Zeit vergeht – wir haben den dritten Advent und in nicht einmal zwei Wochen ist Weihnachten schon wieder vorbei. Zu jedem Weihnachten gehört natürlich auch ein Wunschzettel. Ich habe auch einen. In diesem Artikel möchte ich euch meine zehn meistgewünschten Funktione für die kommenden Versionen von iOS (Apples Betriebssystem für mobile Geräte wie iPhone, iPod touch und iPad) vorstellen. Ich bin mir bewusst, dass man viele dieser Funktionen bereits per Jailbreak bekommen kann, ich beziehe mich aber in diesem Artikel hauptsächlich auf „offizielle“ Funktionen, die ab Werk zur Verfügung stehen.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn auch ihr mir eure meistgewünschten Funktionen in die Kommentare schreiben würdet. Wenn sich genügend Leute zusammenfinden und ihre Wunschfunktionen aufschreiben, werde ich eventuell eine Liste erstellen und diese an Apple schicken – vielleicht bringt es ja etwas und einige dieser Funktionen werden bald Bestandteil neuer Versionen von iOS. Auch wenn euch eine von meinen genannten Funktionen gefällt – schreibt es in die Kommentare und ich werde den Artikel regelmäßig aktualisieren und die Anzahl der Stimmen hinter die jeweilige Funktion schreiben.

Los geht’s…

1 ) Wecken mit dem iPod

Bisher ist es nur möglich, sich mit eingebauten Wecktönen oder seinen Klingeltönen durch den iOS-Wecker wecken zu lassen. Viel besser würde es mir gefallen, wenn ich bestimmte Lieder oder Playlisten auswählen kann oder der Wecker den iPod einfach im Zufallsmodus startet.

2 ) Synchronisation per WLAN

Es ist nicht schwer, sein iOS-Gerät zu synchronisieren: Kabel anschließen, iTunes starten und schon geht’s los. Um den Anwendern noch mehr Komfort zu bieten, bietet sich eine Synchronisation ohne Kabel direkt über WLAN hervorragend an.

3 ) mehr Informationen auf dem Lock-Screen

Bisher zeigt der Lock-Screen bei iOS nur die aktuelle Uhrzeit und das dazugehörige Datum an. Viel bequemer wäre es, wenn man sich auf dem Bildschirm je nach Wunsch auch noch verpasste Anrufe, Termine / Geburtstage, ungelesene E-Mails, SMS und das Wetter anzeigen könnte. Gerade bei E-Mails und SMS wäre auch eine (optionale) Vorschau sicherlich nicht schlecht. Ungelesene SMS und verpasste Anrufe werden zwar auch schon so auf dem Lockscreen angezeigt, jedoch steht dort nur das aktuellste Ereignis. Termine werden auch nur angezeigt, wenn man eine Erinnerung eingetstellt hat. Eine Möglichkeit, kommende Termine (z.B. Termine in den nächsten X Stunden / Tagen) anzuzeigen, gibt es ohne Jailbreak bisher nicht. Einzelne Apps könnten Plugins anbieten, mit denen man z.B. Facebook-Statusnachrichten von Freunden auf dem Lock-Screen sieht, die Trending Topics bei Twitter oder neue Instant Messages angezeigt werden. Je nachdem, was der Nutzer sehen möchte, stellt er sich seinen persönlichen Lock-Screen zusammen.

4 ) stärker anpassbarer Homescreen

Momentan kann man auf dem Homescreen nur 4 Apps oder Ordner nebeneinander ablegen. Mir würde es gefallen, wenn ich Apps auch untereinander anordnen könnte und nicht zwingend 4 Apps nebeneinander sein müssen,  bevor man eine Zeile weiter nach unten kommt.

5 ) mehr Platz in Ordnern

Nach 12 Apps in einem Ordner ist Schluss – mehr passt einfach nicht rein. Es wäre schön, wenn man einfach eine Art Scrollbalken in die Ordner integrieren könnte, damit so auch mehr als 12 Apps in einem Ordner Platz finden.

6 ) Profile

Schon auf meinem ur-alt Nokia-Handy gehörte das zu den Grundfunktionen: verschiedene Profile auf dem Handy. Je nachdem, ob man „Draußen“, „Drinnen“, „Nicht stören“ etc. eingestellt hat, wurde die Lautstärke des Klingeltons angepasst oder selbiger komplett abgestellt. Derzeit bietet das iPhone nur einen normalen „Stumm“-Schalter auf der linken Seite, mit dem sämtliche Töne aus und Vibrationsalarm eingeschaltet wird.

7 ) Ordner für Bilder direkt auf dem Gerät erstellen

Wenn man ein Bild oder ein Video mit der Kamera aufnimmt, wird es automatisch im Ordner „Aufnahmen“ in der Foto-App gespeichert. Sobald man viele Bilder mit dem iPhone fotografiert hat, kann es dort leicht unübersichtlich werden. Von daher würde ich es gut finden, wenn man auf dem iPhone selbst andere Ordner in der Foto-App erstellen und die Bilder / Videos in diese Ordner verschieben könnte.

8 ) E-Mails einfach als gelesen und ungelesen markieren + Anhänge hinzufügen

Eine E-Mail auf dem iPhone wird erst als „ungelesen“ markiert, wenn man sie in der Mail-App öffnet. Viel komfortabler wäre es, wenn man beim Klick auf „Bearbeiten“ noch zwei Buttons hat, mit denen man E-Mails als gelesen oder ungelesen markieren kann, ohne die E-Mails erst einzeln öffnen zu müssen. Außerdem würde ich es gut finden, wenn man einfacher Dateien wie Bilder oder Sprachmemos an E-Mails anhängen könnte. Bisher muss man immer in die Bilder- bzw. Sprachmemo-App gehen um die Dateien von dort aus per Mail zu versenden. So kann außerdem immer nur eine Datei per Mail gesendet werden. Durch einen zusätzlichen Button, der auftaucht, wenn man eine neue Mail schreibt, könnte man mehrere Dateien auswählen und es ist einfacher Dateien an E-Mails anzuhängen. Ich könnte mir vorstellen, dass man so z.B. Bilder, Sprachmemos und auch Dateien die u.A. auf der iDisk liegen bequemer per Mail verschicken kann.

9 ) dynamisches Wetter-Icon

Egal wie das Wetter draußen gerade aussieht – das Wetter-Icon zeigt immer Vollsonne und 23°C an. Viel praktischer wäre es, wenn sich das Icon in einem bestimmten Abstand selbst dem Wetter anpassen würde. So kann das Icon das momentane Wetter der Stadt anzeigen, die als erstes in der Wetter-App angezeigt wird.

10 ) „aktive“ Statusleiste

Auf jedem iOS-Gerät seht ihr ganz oben diese Statusleiste, in der Uhrzeit, Signalstärke und Netzbetreiber angezeigt werden. Wäre es nicht praktisch, wenn beim Tippen auf die Uhr gleich die Uhr-App aufgeht und wenn man beim Klicken auf den Netzbetreiber gleich sein Mobilfunknetz oder W-LAN auswählen kann bzw. das 3G-Netz ein- und ausschalten kann? Zusätzlich könnte man eine Art „Sonne“ als Symbol einbauen – wenn man auf dieses klickt, könnte sich ein kleiner Regler einblenden mit dem man die Helligkeit einstellen könnte. So würde der Weg in die Einstellungen entfallen und man spart etwas Zeit.

Jetzt seid ihr dran…
…nennt mir eure meistgewünschten Funktionen von iOS in den Kommentaren.
Immer dran denken: Kommentare machen glücklich, also schreib‘ auch du einen!

Instagram – Deine Bilder gehören nicht nur dir

Bilder mit dem iPhone aufnehmen, ein paar schöne Filter anwenden und die Bilder mit deinen Freunden teilen?  Mit der Instagram-App für das iPhone ist das möglich – sogar kostenlos. Seit einiger Zeit kann man diese App schon im Apple Appstore runterladen und sie wird immer beliebter.

Viele Nutzer wissen aber nicht, dass man die aufgenommenen und hochgeladenen Bilder automatisch Burbn Inc., dem Unternehmen hinter Instagram zur Verfügung stellt. Mit jedem Foto das man über Instagram hochlädt und für die Öffentlichkeit freigibt, gewährt man Instagram die Rechte, jedes Foto weltweit zu nutzen, zu verändern, zu löschen, zu reproduzieren und über sämtliche Medien öffentlich zu zeigen. Ausgenommen sind Bilder, die man als „privat“ markiert und auf Instagram lädt.

Immerhin, Instagram beansprucht keine Eigentums- und Exklusivrechte an den Foto – ich möchte jedoch trotzdem selbst entscheiden, wer meine Fotos in welchem Umfang wie nutzen darf. Lustig würde ich es nicht finden, wenn meine Aufnahmen später irgendwann auf T-Shirts oder in Werbeanzeigen zu finden sind.

Das Schlimmste an der ganzen Sache ist jedoch, das man diese Bedingungen nicht vor der Registrierung einsehen kann. Erst nachdem man sich die App runtergeladen hat und sich registriert hat, kann man die Bedingungen unter „Profile“ -> „About“ -> „Terms of Service“ nachlesen. Auch auf der Instagram-Website am Computer fehlt jeder Hinweis zu den Bedingungen. Über das iPhone habe ich jedoch den Direktlink zu den besagten Bedingungen gefunden. Nachlesen kann man diese hier: http://instagr.am/legal/terms/

Würdet ihr so einem Service eure Bilder anvertrauen? Nutzt ihr Instagram oder vergleichbare Services? Wie ist eure Meinung zu solchen Nutzungbedingungen? Kommentare machen glücklich – also schreibe auch du einen!

Viele fotografierende Grüße,
– Fabian

Apple-Geräte zukünftig mit interner SIM-Karte?

Verschiedene Websites (u.a. heise, CNN) haben in den letzten Tagen berichtet, dass Apple wohl Interesse an einem neuen SIM-Modul für Mobilgeräte entwickelt hat. Das bedeutet, das Geräte mit solch einer integrierten SIM-Karte wohlmöglich bald gar keine Plastik-SIM-Karte mehr benötigen. Auf der einen Seite kann dieses System durchaus praktisch sein, auf der anderen Seite kann man aber auch klare Nachteile des Systems erkennen.

Sinnvoll wäre es beispielsweise, um sein Mobilgerät einfach zu einem anderen Anbieter zu transferieren. So wäre es möglich, eine Applikation oder Website zu entwickeln, über welche die SIM-Informationen des Gerätes ausgelesen werden und einfach an den neuen Anbieter übermittelt werden. Dieser kann dann das Gerät in seinem System aktivieren und ggf. eine neue Nummer zuweisen. Gerade auf Reisen würde dadurch der nervige SIM-Karten-Wechsel entfallen, wenn man im Ausland lieber eine inländische Karte und damit teilweise oft günstigere Tarife nutzt. Auch im Inland kann es durchaus vorteilhaft sein. Wenn ein Handyvertrag ausläuft und man zu einem anderen Anbieter wechseln möchte, könnte man seinen neuen Tarif bestellen und die integrierte SIM-Karte gleich mit den neuen Daten aktivieren. Somit wäre es nicht mehr nötig, erst auf einen Brief mit der neuen SIM-Karte zu warten oder zu einem Geschäft des Anbieters zu gehen.

Trotz dieser durchaus nützlichen Vorteile des Systems, kann es jedoch auch gegen den Willen des Kunden eingesetzt werden, und genau davor habe ich Angst.

Bisher war in Deutschland die Telekom der offizielle Vertragspartner von Apple zum Verkauf von iPhones. Erst seit wenigen Tagen kann man sich auch hierzulande iPhones ohne Netzsperre im Apple Store oder bei anderen Mobilfunknetzen bestellen. Trotzdem war es bisher relativ einfach möglich, mit diversen Programmen die Netzsperre (Netlock) aufzuheben und auch andere SIM-Karten mit dem iPhone zu nutzen.

Wenn sich Apple in Zukunft wieder für eine Providerbindung entscheiden wird, könnte man die Nutzer einfach und bequem auf ein einzelnes Netz beschränken. Den Netlock kann man dann vielleicht noch deaktivieren, jedoch würde es sich als problematisch erweisen, eine andere SIM-Karte in das Gerät zu stecken, da dies durch eine integrierte Karte ggf. nicht mehr möglich wäre.

Weiterhin ist es sehr ungünstig, wenn das Gerät kaputt gehen sollte. Wenn mein iPhone auf einmal den Dienst einstellen würde, könnte ich die SIM-Karte einfach entfernen und in ein anderes Handy einlegen und weiter telefonieren . Bei einer eingebauten Karte müsste ich erst meinen Mobilfunkanbieter kontaktieren, damit mir dieser eine „richtige“ SIM-Karte zukommen lässt.

Außerdem wäre es Apple möglich, bestimmte Mobilfunknetze auszusperren. So könnte Apple von Mobilfunknetzen eine Gebühr verlangen, damit Nutzer diese Netze z.B. im Appstore auf ihrem Gerät aktivieren. Weigert sich ein Mobilfunknetz diese Gebühr zu bezahlen, wäre es für den Kunden nicht möglich das Netz auf dem Gerät zu nutzen.

Ein weiteres Problem wären Viren und andere schädliche Software. Ein Virus wäre somit eventuell in der Lage, die SIM-Karten-Information unerkannt zu überschreiben wodurch sich das Gerät in ein anderes Netz einwählen könnte und unter Umständen überteurte Tarife abgerechnet werden. Durch Trojaner könnte man diese Informationen auch stehlen und duplizieren. Dadurch wäre es möglich, dass sich Kriminelle mit der geklauten Nummer in Netzen einwählen und somit auf Kosten Anderer telefonieren, surfen oder Verbrechen planen könnten.

Noch kann man nicht sagen, ob die integrierte SIM-Karte überhaupt in iPhones und dem iPad eingesetzt wird – ausgehen kann man allerdings davon.
Es wird spekuliert, dass es in nächster Zeit ein neues iPad angekündigt wird, das diese Funktion bereits nutzen könnte.

Welchen Weg Apple einschlagen wird, ist jedoch noch unklar. Man kann nur hoffen, dass die Kunden nicht weiter oder noch stärker bevormundet werden.

Was denkt ihr zu diesem Thema? Seid ihr pro oder kontra integrierte SIM-Karte? Ich freue mich auf eure Kommentare.

Ein schönes Wochenende und bis bald,
– Fabian

Warum meine Tweets geschützt sind

Viele Twitter-Nutzer wissen bestimmt, dass man seine Tweets auch schützen kann. Durch diese Option können Tweets nur noch von Leuten gelesen werden, denen man es ausdrücklich erlaubt hat. Manche Twitterer verstehen jedoch nicht, warum einige Benutzer ihre Tweets schützen. Deshalb möchte ich hier kurz darstellen, weshalb ich meinen privaten Twitter-Account schütze.

  • Ich kann bestimmen, wer meine Tweets liest –> ich kann somit auch jederzeit wieder bestimmten Personen verbieten, meine Tweets zu lesen
  • es gibt weniger Spam, da Spam-Accounts meistens keinen geschützten Accounts folgen wollen
  • externe Websites und Anwendungen haben keinen Zugriff auf meine Tweets -> Privatsphäre wird erhöht
  • Ich möchte nicht, dass bestimmte Daten, wie mein aktueller Aufenthalsort (wenn ich ihn auf Twitter freigebe), von Millionen Menschen gelesen werden kann
  • Ich sehe, wer mir folgen möchte und kann so gezielt eine kleine Community innerhalb von Twitter aufbauen

Sicher könnte man, z.B. durch einen Fake-Account, dem ich erlaube meine Tweets zu lesen, an meine Tweets kommen, jedoch ist dies wesentlich sicherer, als wenn ich von vornherein alle meine Tweets und Daten freigebe.

Ich vergleiche Twitter auch gerne mit anderen Netzwerken wie z.B. Facebook. Dort möchte ich auch nicht, dass jeder x-beliebige Nutzer meine aktuellen Statusmeldungen liest – weshalb sollte man es also bei Twitter können?

Leider gibt es einen kleinen Nachteil für mich, wenn ich Tweets schütze. Wenn ich einem anderen Nutzer bei Twitter etwas schreiben möchte, und mir dieser Nutzer nicht folgt, kann er meine Nachricht nicht lesen, auch wenn ich den Nutzer gleich am Anfang des Tweets erwähne oder auf „Antworten“ drücke.

Wer also möchte, kann mir jederzeit folgen – interessante Benutzer folge ich natürlich auch gern zurück. In Zukunft wird es auch wieder mehr Updates mit dem FGNETDE-Twitter-Account geben. Die Tweets dieses Accounts sind ungeschützt und stehen allen offen.

Die Links zu beiden Twitter-Accounts gibt es auch noch mal hier (@Fabi1611 | @FGNETDE) und oben rechts bei den sozialen Netzwerken.

Habt ihr auch Twitter-Accounts? Schützt ihr eure Tweets oder nicht? Was sind eure Argumente für oder gegen das Schützen von Tweets? Ich freue mich auf eure Kommentare.

Bis bald,
– Fabian

Schlechtes HDMI-Bild auf Samsung SynchMaster 2333HD – die Lösung!

Eigentlich sollte es ja heißen, dass HDMI ein großer Fortschritt gegenüber VGA ist, und dass die Bilder jetzt noch schärfer und detailgetreuer dargestellt werden. Das dachte ich auch, als ich meinen PC mit einem HDMI-Kabel mit dem Samsung SynchMaster 2333HD verbunden habe. Doch nach dem Einschalten kam der große Schock – das Bild sieht, im Vergleich zu VGA einfach viel schrecklicher aus. Das Bild war unscharf, die Schrift wirkte verschwommen und insgesamt sah alles ziemlich verzerrt aus.

Irgendwas musste also faul sein – das HDMI-Kabel, meine Grafikkarte oder der Monitor. Da ich verschiedene HDMI-Kabel testete, konnte ich das als Fehlerursache schon mal ausschließen. Auch wenn ich die XBOX per HDMI anschloss, war das Bild gestochen scharf, somit war der Monitor auch ausgeschlossen. Es blieb nur die Grafikkarte übrig, doch als ich den PC mit meinem HD-Fernseher verband, war das Bild genau so scharf und klar, wie es sein sollte.

Okay, Grafikkarte ist in Ordnung, HDMI-Kabel ist in Ordnung und der Monitor ist auch in Ordnung. Woran könnte es also liegen?

Nach einer Weile Probieren habe ich die Lösung gefunden. Anscheinend erkennt die Firmware des Monitors nicht, dass ein PC an den HDMI-Ausgang angeschlossen ist. Deshalb wurde das Bild nicht richtig dargestellt. Um nun der Monitor-Firmware mitzuteilen, dass tatsächlich ein PC angeschlossen ist, gibt es einen kleinen Trick.

Geht in das Monitor-Menü. Dort geht ihr in das Untermenü „Eingang“. Das Symbol sieht aus, wie ein Video-Kabel. Dort drückt ihr auf „Quellen“ und wählt den HDMI-Eingang aus, den ihr verwendet. Bei mir ist es HDMI 1.

Sobald ihr mit dem „Cursor“ auf dem HDMI-Eingang seit, drückt ihr „Extras“ oder „Tools“ auf eurer Fernbedienung. Wählt jetzt „Name bearbeiten“ aus und bestätigt mit Enter. Wählt erneut den HDMI-Engang aus und wählt „PC“ aus. Noch mal auf Enter drücken und euer Bild sollte wieder gestochen scharf sein und höchste Qualität zeigen.

Warum der Monitor nicht selbst erkennt, welches Gerät angeschlossen ist, kann ich nicht sagen. Bei der XBOX hat es zumindest funktioniert, bei Computern oder Laptops scheint das allerdings nicht der Fall zu sein.

Ich hoffe ich konnte einigen Leuten mit dieser kleinen Anleitung helfen und wünsche euch ein schönes Wochende.

Bis bald,
– Fabian

Don’t lie | Nicht lügen

Sicherlich habt ihr schon mitbekommen, dass ich im IT-Support arbeite und jeden Tag vielen Menschen in den USA und Kanada bei ihren Computerproblemen helfe. Viele dieser Menschen sind sehr dankbar, wenn man eines dieser Probleme behoben hat oder einen Techniker zum Ort des Geschehens geschickt hat. Jedoch gibt es ein großes Problem: ein Großteil der Kunden lügt, wenn man versucht das jeweilige Problem zu beheben.

Meistens sind es einfache Dinge wie zum Beispiel „Haben Sie Ihr System bereits neugestartet?“. Sicherlich ist es eine einfache Frage und viele verspotten diese Frage sicherlich sowieso als nutzlos. Es ist jedoch trotzdem so, dass ein Neustart viele Probleme beheben kann. Warum sagt dann ein Kunde „Ja, ich habe es heute schon mindestens 5x neugestartet“ wenn in unserem System „Last reboot: 6 days, 4 hours, 9 minutes“ angezeigt wird?

Eine weitere Frage wäre „Haben Sie schon mal die Kabel an der Rückseite des Computers überprüft? Sind alle Kabel fest eingesteckt?“. Auch auf diese Antwort ist die Frage meistens „Ja klar, das habe ich schon gemacht“. Gerade bei fehlender Netzwerkkonnektivität  sitzt oftmals ein Stecker nicht richtig oder es gibt einen kleinen Wackelkontakt. Erst wenn wir den Kunden noch mal an die Rückseite des Computer schicken, heißt es dann „Oh! Ein Kabel war doch locker! Jetzt funktioniert es wieder!“ – super!

Ganz besonders toll sind auch solche Dinge wie „Haben Sie neue Programme installiert, bevor das Problem zum ersten Mal auftrat?“ – „Nein! Natürlich nicht, ich habe absolut gar nichts verändert!“. Dann schaut man halt bei einigen Problemen im Taskmanager nach und schon ist irgendein merkwürdiger Prozess da. Man schaut, zu welchem Programm er gehört und findet dann heraus, dass dieses Programm erst seit kurzer Zeit installiert ist und möglicherweise nicht mal für den Einsatz auf Firmencomputern bestimmt wurde. Warum sagen das die Kunden nicht?

Auf solche einfachen Fragen ehrlich zu antworten hat nur Vorteile – für den Kunden und für uns:

  • als Kunde wird man ernstgenommen
  • man kann bestimmte Probleme ausschließen / die Fehlersuche auf bestimmte Kategorien beschränken
  • es wird wahnsinnig viel Zeit eingespart

Es braucht kein Kunde Angst zu haben, dass man ihm den Kopf abreißt, nur weil er seinen Computer nicht neugestartet hat oder weil er irgendeine Software installiert hat. Wir sind dazu da, das Problem schnellstmöglich zu beheben und ggf. einen Spezialisten mit tiefgründiger Fehlersuche zu beauftragen. Je ehrlicher da die Kunden arbeiten und je mehr Informationen wir bekommen, desto schneller ist das System wieder funktionsfähig und der Kunde kann es weiter wie gewohnt nutzen.

Also: Wenn ihr den technischen Support anruft, dann sagt die Wahrheit und lügt nicht rum. Niemand braucht vor irgendeinem Techniker Angst zu haben – nur wenn sich im Nachhinein rausstellt, dass der Kunde von Anfang an mit falschen Karten gespielt hat, dann kann es auch mal teuer werden.

Arbeitet vielleicht auch jemand von euch im technischen Support? Habt ihr selbst Erfahrungen mit Kunden, Technikern, Ausreden und Lügen gemacht? Schreibt mir eure Geschichten als Kommentar! Vielleicht seid ihr selbst Kunden und ruft regelmäßig beim Support an – wurde euch bisher immer schnell geholfen? Was waren eure Probleme? Was wünschen sich Kunden vom PC-Support? Ich warte auf Kommentare!

Bis bald und viele Grüße,
– Fabian

Irgendwann erwischt es jeden – Ring of Death

Schon über 2 Jahre habe ich keine Probleme mit meiner äußerst tollen XBOX 360 gehabt. Okay, es war eines der älteren Modelle und sie war manchmal ziemlich laut, aber gezickt hat sie nie – bis letzten Samstag. Ich kam von der Spätschicht nach Hause, wollte vor dem Schlafen noch etwas Call of Duty: Modern Warfare 2 spielen, war gerade in einer genialen Abschusserie und plötzlich fror das Bild ein. Gut, das ist schon ein mal passiert und nach 5 Minuten ging es ganz normal weiter. Nur letzten Samstag war das nicht der Fall. Der Konsole hat nicht mehr auf Controllereingaben reagiert und es blieb mir nur ein Kaltstart übrig. Super – das XBOX Logo erschien zumindest wieder auf dem Bildschirm, aber das war es auch. Nach ein paar Sekunden hat sich die Konsole wieder aufgehangen – Strom weg, Strom wieder ran und dann passierte es. Der Bildschirm blieb schwarz und drei rote Lichter an der Front blinkten munter vor sich her. Mir wurde klar, irgendwas stimmt da nicht.

Nach kurzen Recherchen im Internet erfuhr ich, dass es sich hierbei um den gefürchteten „Ring of Death“ handelt. Drei blinkende Lichter bedeuten demnach, dass entweder ein Problem mit der Hardware oder dem Netzteil vorliegt. Da die Lampe meines Netztzeils jedoch weiter „grün“ leuchtete, musste es sich also um ein Hardwareproblem handeln. Die Nacht war gelaufen und ich ging ins Bett.

Am nächsten Tag rief ich gleich nach dem Aufstehen beim XBOX Kundendienst an. Ein netter Herr begrüßte mich und teilte mir mit, dass meine Konsole zu Microsoft eingeschickt werden muss – „Super!“, dachte ich mir. Nachdem die Seriennummer überprüft wurde und die Adresse ins System aufgenommen wurde, erklärte mir der Mitarbeiter die Prozedur. Per E-Mail wird ein Versandaufkleber von UPS verschickt, sobald man diesen erhält, packt man die XBOX in eine neutrale Verpackung und ruft bei UPS an, damit sie die XBOX kostenlos abholen und an Microsoft senden. Dort wird die Konsole repariert und innerhalb von 2-3 Wochen an den Kunden zurückgeschickt.

Gesagt, getan. Nach ein paar Stunden erhielt ich die Mail mit dem Versandaufkleber von UPS und weiteren Instruktionen zum Einsenden der XBOX. Da Sonntag war, konnte ich die Konsole jedoch nicht sofort abholen lassen. Montag Vormittag rief ich dann bei UPS an und habe durch einen Sprachcomputer einen Abholauftrag erstellt. Dies funktionierte sehr gut – nur 50 Minuten späer war das UPS-Paketauto da. Am nächsten Tag kam die Konsole bei Microsoft an und wurde ins Servicecenter zur Reparatur eingereicht.

Schon zwei Tage später bekam ich dann eine Bestätigungsmail – meine XBOX wurde kostenfrei repariert und befindet sich schon auf dem Weg zurück zu mir. Heute war es dann soweit und sie kam an!

Ich habe meine vorherige Konsole zurückbekommen (die Seriennummer ist gleich) und einen Monat XBOX Live Gratismitgliedschaft gab es gratis dazu. Die Konsole funktioniert auch wieder, ist aber leider genau so laut wie vorher. Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass sie mir eine neuere Hardware zur Verfügung stellen aber das ist ja nun nicht so wichtig – hauptsache ich kann wieder Spielen und alles funktioniert.

Habt ihr schon Erfahrungen mit dem Kundendienst von XBOX / Microsoft gemacht? Spielt ihr selbst XBOX oder auf anderen Konsolen? Musste eure Konsole bereits repariert / ausgetauscht werden?

Sommerliche Grüße aus Leipzig,
– Fabian.

Der Kampf um VDSL geht weiter

Nachdem wir ja nun eigentlich schon am 1. Juni unseren VDSL-Anschluss bekommen sollten, bewegt sich langsam etwas in Richtung schnelles Internet. Vor einigen Tagen erhielten wir von der Telekom ein Schreiben mit einer Auftragsbestätigung für VDSL und einen ISDN-Anschluss. Ging ja richtig schnell.

Darin wurde dann erwähnt, dass uns am 12. Juli ein Techniker aufsuchen wird, um unseren Anschluss in Betrieb zu nehmen. Eigentlich dachte ich, dass es bisher nur ein Problem mit einer Schnittstelle im Terminbuchungssystem gab? Soweit ich weiß, wird bei VDSL einfach der Tarif geändert und nichts physikalisch am Anschluss geändert. Wozu muss man dann einen Techniker zu uns schicken?

Bisher habe ich irgendwie ein ungutes Gefühl und habe vorsorglich schon mal meinen Surfstick re-aktiviert – am Ende ist das Internet dann wieder komplett weg, weil das falsche Kabel durchgeschnitten wurde. Trotzdem hoffe ich natürlich, dass wir am Montag endlich die versprochene VDSL 50 Geschwindigkeit im Haus haben werden. Bisher ist es echt ätzend, wenn man mit „DSL“ 386 mehr machen möchte, als nur chatten oder E-Mails zu schreiben. Nicht mal eine XBOX-Live Verbindung kommt zustande, weil durch den schlechten Ping einfach keine Spiele gefunden werden, bei denen man mitspielen könnte. Von irgendwelchen Downloads oder z.B. dem Hochladen von Bildern möchte ich erst gar nicht anfangen zu reden.

Hattet ihr Probleme bei der Umstellung auf VDSL? Kam euch ein Techniker besuchen? Was ist bisher euer größtes Abenteuer mit der Telekom?

Drückt mir die Daumen, dass am Montag alles klappt und ich bald wirklich im Internet surfen kann, und nicht auf einem altem Holzstück gegen die Wellen kämpfen muss 🙂

Ein schönes Wochenende und viele Grüße,
– Fabian