Das Twitter-Experiment ist zu Ende

Letzte Woche habe ich euch ja von meinem „Twitter-Experiment“ erzählt. Ich wollte meinen Twitter-Account eine Woche vom geschützten Modus auf den ungeschützten Modus umstellen um zu sehen, wie sich mein Nutzerverhalten bei Twitter und die Anzahl meiner Followings / Follower ändert.

Mittlerweile ist diese Testwoche um und ich bin zu ein paar Ergebnissen gekommen und möchte die Fragen von letzter Woche beantworten.

Los geht es mit der Statistik…

Wird sich die Anzahl meiner Follower ändern?

Bevor ich meinen Account „freigeschaltet“ habe, hatte ich 64 Follower und folgte selbst 70 Leuten. Nach dieser einen Woche hat sich vor allem die Followerzahl stark nach oben hin geändert.

Derzeit (Stand 12/02/2011 um 00:25) habe ich 85 Follower und folgte 73 Leuten. Ich habe innerhalb einer Woche also mehr als 20 Follower dazu gewonnen, wobei einige der neuen Follower jedoch keine reinen „Personen-Accounts“ sondern Accounts von Websites, Unternehmern und ähnlichem sind.

Bekomme ich mehr Spam an meinen Twitter-Account?

Ich habe explizit nur 2 Spam-Mentions an meinen Account bekommen. Einen großen Zuwachs an Spam gab es jedoch nicht.

Werde ich durch diesen Schritt häufiger twittern?

Das Gefühl mehr als sonst zu twittern, hatte ich nicht. An einigen Abenden war ich recht häufig mit Twitter beschäftigt, dafür war es an anderen Abenden weniger. Genau lässt sich das jedoch nicht feststellen. Es hat sich jedoch niemand beschwert, dass zu viele Tweets von mir kommen.

Werden sich meine Tweets inhaltsmäßig ändern?

Ja, ich habe weniger versucht zu twittern wo ich mich gerade aufhalte und was ich an diesen Orten genau mache. Sonst ist der Inhalt weitestgehend gleich geblieben.

Werde ich häufiger mit anderen Twittern Kontakt aufnehmen? – und –
Werde ich neue, interessante Leute (und vielleicht sogar Freunde) kennenlernen?

Diese beiden Fragen möchte ich gern zusammen beantworten. Insgesamt habe ich einige Leute öfter angeschrieben, insgesamt habe ich jedoch nicht öfter versucht, Twitterer anzuschreiben die mir nicht folgen. Während dieser Zeit habe ich jedoch einige neue, interessante neue Leute kennengelernt und bin froh darüber. Gerade mit einer Person habe ich sogar ziemlich häufig geschrieben und vielleicht entsteht auch eine Freundschaft daraus – schön wäre es auf jeden Fall.

Mein Entschluss: Wie ihr sehen könnt, hat sich mein Nutzungsverhalten insgesamt nicht stärker geändert. Da ich jedoch auch öfter privatere Dinge bei Twitter schreiben möchte, habe ich mich dazu entschlossen, meinen Account wieder zu schützen. Gleichzeitig habe ich mich jedoch auch dafür entschieden, den Twitter-Account von FGNet häufiger zu benutzen um neue Menschen anzusprechen. Wer diese Seite und mich dann trotzdem interessant genug finden wird, hat sicher auch Interesse daran, meinem privaten Account zu folgen. Hauptsächlich geht es mir darum, dass nicht jeder meine (teils privaten) Tweets mitlesen kann sondern ich einen Überblick über die Zahl dieser Leute habe. Grundsätzlich gilt aber immer: wer mir folgt und sympathisch wirkt, wird auch zurückgefolgt.

Nutzt ihr Twitter? Wie gefällt euch dieser Dienst? Ist euer Account offen oder geschützt? Was ist euer schönstes Twitter-Erlebnis? Lasst es mich wissen und schreibt einen Kommentar!

Schon gewusst? FGNet findet ihr auch auf Twitter und Facebook – schaut mal vorbei!

Damit beende ich diesen Eintrag, sage viele Grüße und wünsche euch ein schönes Wochenende,
– Fabian.

Bye, LastFM

Wie es einige Leute bereits mitbekommen haben, werden einige Grundfunktionen von Last.fm zum 15. Februar 2011 kostenpflichtig. Für alle, die nicht wissen was Last.fm ist, gibt es hier eine kurze Erklärung. Wenn man sich die Last.fm-Applikation auf seinem PC / Mac installiert, schneidet diese automatisch mit, welche Musik man hört. Last.fm nennt diese Funktion „scrobbeln“. Durch die Musik, die „gescrobbelt“ wurde, weiß Last.fm somit welche Lieder und Interpreten man oft hört und sozusagen mag. Man konnte sich nun spezifische Radiostationen anlegen z.B. „Bruno Mars Radio“ und Last.fm spielte nun Musik, die zu „Bruno Mars“ passt und neue Musik, die dem Nutzer anhand der gesammelten Daten gefallen könnte. Auf diese Radiostationen konnte man bisher über verschiedene Wege zugreifen: über die Last.fm Website, über Programme für PC und Mac sowie über spezielle Radiosysteme und mobile Geräte wie iPhone oder Android-Smartphones.

Gerade die Möglichkeit, diese Radiostationen unterwegs über das Handy zu hören wurde von vielen Benutzern genutzt und soll bald 3 € pro Monat kosten. Viele denken sich sicherlich, dass 3€ nun wirklich nicht sehr viel sind, allerdings hat die Qualität von Last.fm in den letzten Monaten auch stark nachgelassen.

Viele Lieder werden übersprungen, weil sie in meiner Region wohl nicht verfügbar sind (erinnert mich schon etwas an YouTube) und die iPhone/iPod-Applikation hört zwischendurch oft auf, Lieder abzuspielen oder überspringt ein Lied, nachdem die Hälfte schon abgespielt wurde. Gerade in Deutschland sind in letzter Zeit weniger Lieder zum Hören da, weshalb sich bei meinen Stationen die Musik oft wiederholt. Manchmal stoppt die Applikation auch schon nach 1-2h und sagt mir, dass ich bis morgen warten soll, um mir wieder Musik über Last.fm anzuhören. Aus dem Last.fm-Forum habe ich außerdem gelesen, dass die Android-Applikation momentan so gut wie komplett unbrauchbar ist.

Es wird zwar weiterhin möglich sein, sich kostenlos Musik über die Last.fm Website anhören, aber zu Hause, wo ich meine Musikdatenbank in iTunes habe, kann ich auf diesen „Service“ durchaus verzichten. Auf dem Handy habe ich allerdings nicht immer die Lieder, die ich gerade hören möchte und es ist weitaus unbequemer, sich darauf Playlisten zu erstellen, weshalb sich Last.fm immer angeboten hat.

Trotzdem sehe ich es nicht ein für diese Funktion nun zu bezahlen. Immerhin hat Last.fm in den letzten Jahren fleißig Benutzerdaten von mir gesammelt und diese sicher auch gewinnbringend verkauft. Nun soll ich dafür bezahlen, um Musik basierend auf meinen Daten zu hören?

Außerdem ziemlich unfair ist es, dass derzeit nur Benutzer aus den USA, Großbritannien und Deutschland betroffen sind. Dazu kommt noch, dass die Preise in den einzelnen Ländern unterschiedlich hoch sind. Die monatliche Gebühr beträgt 3 US$, 3 € oder 3 £. Clevere Leute wissen jetzt natürlich, dass der Wert trotzdem unterschiedlich ist. Am „schlimmsten“ würde es die zahlenden Benutzer in Großbritannien treffen. 3 US$ entsprechen dort nämlich derzeit nur 1,86 £. Die Nutzer dort müssten also fast die Hälfte mehr zahlen als Nutzer in den USA. Da kann mir auch niemand erklären, dass es wegen Importkosten teurer ist – für Daten muss man keine Importkosten zahlen.

Ich bin von dieser „Aktion“ auf jeden Fall sehr enttäuscht und habe die Last.fm Applikationen auf PC, Mac und iPhone bereits de-installiert und werde meinen Account auf der Website außerdem noch im Laufe dieser Nacht löschen.

Was haltet ihr von der Entscheidung von Last.fm? Werdet ihr den Dienst weiterhin nutzen? Denkt ihr darüber nach, die monatliche Gebühr zu zahlen? Kennt ihr gute, kostenlose Alternativen? – Ich freue mich auf eure Kommentare.

Bis später und viele Grüße,
– Fabian.

Das Twitter-Experiment

Ich habe bereits schon ein mal geschrieben, dass ich meine Tweets bei Twitter schütze. Jetzt ist es aber Zeit ein kleines Experiment zu starten. Von heute (4. Februar 2011) werde ich meinen privaten Twitter-Account (@Fabi1611) eine Woche lang (also bis zum 11. Februar 2011) ungeschützt lassen. Das heißt, jeder kann meine Tweets lesen und jeder kann mir ohne vorherige „Zustimmung“ meinerseits folgen.

Folgende Dinge möchte ich dabei rausfinden:

  • Wird sich die Anzahl meiner Follower ändern?
  • Bekomme ich mehr Spam an meinen Twitter-Account?
  • Werde ich durch diesen Schritt häufiger twittern?
  • Werden sich meine Tweets inhaltsmäßig ändern?
  • Werde ich häufiger mit anderen Twittern Kontakt aufnehmen?
  • Werde ich neue, interessante Leute (und vielleicht sogar Freunde) kennenlernen?

Nach dieser einen „ungeschützten Woche“  werde ich entscheiden, ob mein Twitter-Account auch zukünftig offen bleibt oder ob ich wieder in den geschützten Modus wechseln werde. Ihr werdet auf jeden Fall hier auf dem Laufenden gehalten. Den offiziellen FGNet-Account bei Twitter findet ihr übrigens hier: @FGNETDE.

Nutzt ihr Twitter? Habt ihr eure Tweets geschützt? Was sind für euch Vor- und Nachteile eines geschützten Twitter-Accounts? – Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Bis dahin ein schönes Wochenende und viele Grüße,
– Fabian

Meine iOS-Wunschliste

Die Zeit vergeht – wir haben den dritten Advent und in nicht einmal zwei Wochen ist Weihnachten schon wieder vorbei. Zu jedem Weihnachten gehört natürlich auch ein Wunschzettel. Ich habe auch einen. In diesem Artikel möchte ich euch meine zehn meistgewünschten Funktione für die kommenden Versionen von iOS (Apples Betriebssystem für mobile Geräte wie iPhone, iPod touch und iPad) vorstellen. Ich bin mir bewusst, dass man viele dieser Funktionen bereits per Jailbreak bekommen kann, ich beziehe mich aber in diesem Artikel hauptsächlich auf „offizielle“ Funktionen, die ab Werk zur Verfügung stehen.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn auch ihr mir eure meistgewünschten Funktionen in die Kommentare schreiben würdet. Wenn sich genügend Leute zusammenfinden und ihre Wunschfunktionen aufschreiben, werde ich eventuell eine Liste erstellen und diese an Apple schicken – vielleicht bringt es ja etwas und einige dieser Funktionen werden bald Bestandteil neuer Versionen von iOS. Auch wenn euch eine von meinen genannten Funktionen gefällt – schreibt es in die Kommentare und ich werde den Artikel regelmäßig aktualisieren und die Anzahl der Stimmen hinter die jeweilige Funktion schreiben.

Los geht’s…

1 ) Wecken mit dem iPod

Bisher ist es nur möglich, sich mit eingebauten Wecktönen oder seinen Klingeltönen durch den iOS-Wecker wecken zu lassen. Viel besser würde es mir gefallen, wenn ich bestimmte Lieder oder Playlisten auswählen kann oder der Wecker den iPod einfach im Zufallsmodus startet.

2 ) Synchronisation per WLAN

Es ist nicht schwer, sein iOS-Gerät zu synchronisieren: Kabel anschließen, iTunes starten und schon geht’s los. Um den Anwendern noch mehr Komfort zu bieten, bietet sich eine Synchronisation ohne Kabel direkt über WLAN hervorragend an.

3 ) mehr Informationen auf dem Lock-Screen

Bisher zeigt der Lock-Screen bei iOS nur die aktuelle Uhrzeit und das dazugehörige Datum an. Viel bequemer wäre es, wenn man sich auf dem Bildschirm je nach Wunsch auch noch verpasste Anrufe, Termine / Geburtstage, ungelesene E-Mails, SMS und das Wetter anzeigen könnte. Gerade bei E-Mails und SMS wäre auch eine (optionale) Vorschau sicherlich nicht schlecht. Ungelesene SMS und verpasste Anrufe werden zwar auch schon so auf dem Lockscreen angezeigt, jedoch steht dort nur das aktuellste Ereignis. Termine werden auch nur angezeigt, wenn man eine Erinnerung eingetstellt hat. Eine Möglichkeit, kommende Termine (z.B. Termine in den nächsten X Stunden / Tagen) anzuzeigen, gibt es ohne Jailbreak bisher nicht. Einzelne Apps könnten Plugins anbieten, mit denen man z.B. Facebook-Statusnachrichten von Freunden auf dem Lock-Screen sieht, die Trending Topics bei Twitter oder neue Instant Messages angezeigt werden. Je nachdem, was der Nutzer sehen möchte, stellt er sich seinen persönlichen Lock-Screen zusammen.

4 ) stärker anpassbarer Homescreen

Momentan kann man auf dem Homescreen nur 4 Apps oder Ordner nebeneinander ablegen. Mir würde es gefallen, wenn ich Apps auch untereinander anordnen könnte und nicht zwingend 4 Apps nebeneinander sein müssen,  bevor man eine Zeile weiter nach unten kommt.

5 ) mehr Platz in Ordnern

Nach 12 Apps in einem Ordner ist Schluss – mehr passt einfach nicht rein. Es wäre schön, wenn man einfach eine Art Scrollbalken in die Ordner integrieren könnte, damit so auch mehr als 12 Apps in einem Ordner Platz finden.

6 ) Profile

Schon auf meinem ur-alt Nokia-Handy gehörte das zu den Grundfunktionen: verschiedene Profile auf dem Handy. Je nachdem, ob man „Draußen“, „Drinnen“, „Nicht stören“ etc. eingestellt hat, wurde die Lautstärke des Klingeltons angepasst oder selbiger komplett abgestellt. Derzeit bietet das iPhone nur einen normalen „Stumm“-Schalter auf der linken Seite, mit dem sämtliche Töne aus und Vibrationsalarm eingeschaltet wird.

7 ) Ordner für Bilder direkt auf dem Gerät erstellen

Wenn man ein Bild oder ein Video mit der Kamera aufnimmt, wird es automatisch im Ordner „Aufnahmen“ in der Foto-App gespeichert. Sobald man viele Bilder mit dem iPhone fotografiert hat, kann es dort leicht unübersichtlich werden. Von daher würde ich es gut finden, wenn man auf dem iPhone selbst andere Ordner in der Foto-App erstellen und die Bilder / Videos in diese Ordner verschieben könnte.

8 ) E-Mails einfach als gelesen und ungelesen markieren + Anhänge hinzufügen

Eine E-Mail auf dem iPhone wird erst als „ungelesen“ markiert, wenn man sie in der Mail-App öffnet. Viel komfortabler wäre es, wenn man beim Klick auf „Bearbeiten“ noch zwei Buttons hat, mit denen man E-Mails als gelesen oder ungelesen markieren kann, ohne die E-Mails erst einzeln öffnen zu müssen. Außerdem würde ich es gut finden, wenn man einfacher Dateien wie Bilder oder Sprachmemos an E-Mails anhängen könnte. Bisher muss man immer in die Bilder- bzw. Sprachmemo-App gehen um die Dateien von dort aus per Mail zu versenden. So kann außerdem immer nur eine Datei per Mail gesendet werden. Durch einen zusätzlichen Button, der auftaucht, wenn man eine neue Mail schreibt, könnte man mehrere Dateien auswählen und es ist einfacher Dateien an E-Mails anzuhängen. Ich könnte mir vorstellen, dass man so z.B. Bilder, Sprachmemos und auch Dateien die u.A. auf der iDisk liegen bequemer per Mail verschicken kann.

9 ) dynamisches Wetter-Icon

Egal wie das Wetter draußen gerade aussieht – das Wetter-Icon zeigt immer Vollsonne und 23°C an. Viel praktischer wäre es, wenn sich das Icon in einem bestimmten Abstand selbst dem Wetter anpassen würde. So kann das Icon das momentane Wetter der Stadt anzeigen, die als erstes in der Wetter-App angezeigt wird.

10 ) „aktive“ Statusleiste

Auf jedem iOS-Gerät seht ihr ganz oben diese Statusleiste, in der Uhrzeit, Signalstärke und Netzbetreiber angezeigt werden. Wäre es nicht praktisch, wenn beim Tippen auf die Uhr gleich die Uhr-App aufgeht und wenn man beim Klicken auf den Netzbetreiber gleich sein Mobilfunknetz oder W-LAN auswählen kann bzw. das 3G-Netz ein- und ausschalten kann? Zusätzlich könnte man eine Art „Sonne“ als Symbol einbauen – wenn man auf dieses klickt, könnte sich ein kleiner Regler einblenden mit dem man die Helligkeit einstellen könnte. So würde der Weg in die Einstellungen entfallen und man spart etwas Zeit.

Jetzt seid ihr dran…
…nennt mir eure meistgewünschten Funktionen von iOS in den Kommentaren.
Immer dran denken: Kommentare machen glücklich, also schreib‘ auch du einen!

Call of Duty: Black Ops

Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder ein neues XBOX-Spiel zugelegt. Da ich schon vom letzten Teil der „Call of Duty“-Reihe ziemlich angetan war, sollte es nun der Nachfolger „Black Ops“ werden. Im Gegensatz zum Vorgänger „Modern Warfare 2“ wurde dieses Spiel nicht von „infinity ward“ sondern von „treyarch“ entwickelt. Dieses Studio entwickelte auch schon andere Teile der Serie, wie z.B. „Call of Duty 3“ und „Call of Duty: World at War“.

Als dann das Paket mit dem Spiel am Donnerstag hier angekommen ist, möchte ich euch nun von meinen ersten Eindrücken berichten. Ich habe übrigens die XBOX 360-Version getestet.

Wie schon bei den anderen Call of Duty-Teilen (künftig CoD abgekürzt), kann man zwischen Einzelspieler- und Mehrspielermodus wählen. Zuerst habe ich mir den Einzelspielermodus angesehen, um etwas warm zu werden. Die Hauptfigur des Spiels ist der Elitesoldat Alex Mason. Seine Aufgabe ist es, Informationen über eine biologische Waffe der Sowjetunion zu sammeln um dadurch Schläferzellen in den USA unschädlich machen zu können. Während ihr ihn auf den verschiedenen Missionen steuert, verschlägt es euch unter anderem nach Russland, Hong Kong und Vietnam. Während den Einsätzen kriecht ihr aber nicht andauernd nur mit eurer Waffe durch den Schlamm. Um euer Ziel zu erreichen müsst ihr auch Helikopter fliegen, ein Boot steuern, Panzer fahren und sogar eine Spezialeinheit mit einem Tarnkappenflugzeug kommandieren. Für Abwechslung ist also durchaus gesorgt.

Teilweise finde ich den Schwierigkeitsgrad des Einzelspielermodus jedoch etwas merkwürdig. Während man bei manchen Missionen einfach nur ein paar Gegner killen muss und dann gemütlich durch die feindlichen Linien zu laufen, sind andere Missionen wirklich hart und Gegner ohne Ende kommen auf euch zu. Da kommt ab und an schon leichter Frust auf, wenn man es nach dem zehnten Versuch immer noch nicht geschafft hat. Schade finde ich auch, dass es keine richtigen Scharfschützenlevels im Einzelspielermodus gibt.

Die Grafik ist natürlich super. Man kann wirklich oft sagen, dass man sich wie in einem Hollywood-Film vorkommt. Vor allem Effekte wie Explosionen sind eindrucksvoll in Szene gesetzt und kommen auch erst auf einem HD-Bildschirm zur Geltung, wenn man die XBOX per HDMI angeschlossen hat. Das Finale hätte, meiner Meinung nach, jedoch etwas spektakulärer ausfallen können. Als Spielzeit würde ich ca. 7 Stunden angeben, ich habe mir allerdings auch Zeit gelassen und bin nicht von einer Mission in die nächste gerannt.

Zusätzlich gibt es zum Einzelspielermodus auch den „Überlebenskampf“ oder „Zombie-Modus“. Hier spielt ihr entweder im „Kino der Toten“ oder im Pentagon und müsst euch gegen Zombies verteidigen, die euch ausschalten wollen. Den Zombie-Modus gab es bereits schon in „CoD World at War“, in der deutschen Version wurde er allerdings entfernt. Bisher habe ich diesen Modus nur angespielt, da er alleine nicht sehr unterhaltsam ist. Mit mehreren Spielern und XBOX Live oder per Splitscreen macht er jedoch sicherlich noch mehr Spaß.

Den größten Teil des Spieles macht aber sicherlich der Mehrspielermodus aus. Hier spielt ihr online gegen Gegner (oder mit Freunden) aus der ganzen Welt. Bei der XBOX wird dafür ein XBOX Live Gold-Account benötigt, welcher kostenpflichtig ist. In meinem Spiel lag jedoch ein Code für zwei kostenlose Tage, also kann man alles ohne Probleme testen, bevor man eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abschließt. Auf mehreren Karten könnt ihr hier Klassiker wie „Team Deathmatch“ oder „Capture the Flag“ spielen. Neu sind die Wager-Matches – hier zahlt jeder Spieler einen bestimmten Betrag virtuelles Geld ein, der dann unter den besten drei Spielern verteilt wird.

Das virtuelle Geld ist auch eine Neuerung bei Black Ops. Neue Waffen und Extras schaltet ihr nun nicht mehr allein durch Levelaufstieg frei, zusätzlich müsst ihr mit CoD-Points bezahlen. Diese Punkte erhaltet ihr automatisch mit jedem Level-Aufstieg und nach jedem Spiel. So habt ihr die Möglichkeit, Waffen und Klassen genau nach euren Wünschen zusammenzustellen. Sobald ihr etwas fortgeschritten seid, könnt ihr auch noch verschiedene Tarnfarben, Logos usw. für eure Waffen kaufen. Außerdem könnt ihr später auch eure Spielfigur individuell gestalten. Dabei kommt z.B. Tarn-Schminke zum Einsatz.

Weiterhin habt ihr die Möglichkeit, verschiedene „Verträge“ zu erfüllen. Inhalt eines Vertrages ist zum Beispiel „Töte 15 Gegner in 40 Minuten“. Wenn ihr den Vertrag erfüllt, bekommt ihr dafür auch CoD-Points, mit denen ihr dann Waffen und Ausrüstung kaufen könnt. Solltet ihr das Ziel eines Vertrages nicht erfüllen, müsst ihr eine gewisse Zeit warten, bis ihr es erneut versuchen könnt.

Insgesamt finde ich den Mehrspielermodus sehr ansprechend. Die Karten sind gut gestaltet und es gibt, meiner Meinung nach, weniger sinnloses rumgeballer als beim Vorgängerspiel. Insgesamt sollte man taktisch vorgehen und gerade bei Team-Spielen auch wirklich mit seinem Team zusammenarbeiten.

Blöd ist, dass man es als „Neueinsteiger“ relativ schwer hat. Eigentlich sollte es ja bei XBOX Live eine Funktion geben, durch die man hauptsächlich mit gleichstarken Gegner spielt, allerdings scheint diese bei Black Ops nicht wirklich zu funktionieren. Wenn man am Anfang nur „schlechte“ Waffen und kaum Extras hat, hat man eigentlich schon fast verloren. Wenn man nicht das Glück hat, andere starke Mitspieler in seinem Team zu haben, kommt man sich teilweise sehr unterlegen vor. Jedoch steigt man relativ schnell im Level auf und kann sich bessere Waffen und Extras kaufen, damit man mit den Gegnern mithalten kann.

Alles in allem ist Black Ops für mich ein würdiger Nachfolger für Modern Warfare 2. Schade ist natürlich, dass die deutsche Version wieder stark beschnitten wurde. Gegen die Entfernung von Hakenkreuzen habe ich überhaupt nichts, jedoch mag ich es nicht, wenn man einzelne Sequenzen aus dem Spiel rausschneidet. Wenn das Spiel sowieso schon keine Jugendfreigabe hat, ist das nicht notwendig – finde ich zumindest.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr „CoD: Black Ops“ bereits? Auf welchem System spielt ihr es und was gefällt euch besonders / was gefällt euch gar nicht? Spielt ihr allgemein gern Shooter und andere Videospiele?

Das war es für den Moment, ein schönes Restwochenende noch,
– Fabian

Pixelmator: Kreise und Rechtecke zeichnen

Vor einigen Tagen habe ich Pixelmator entdeckt. Pixelmator ist ein Shareware-Programm um Bilder und Grafiken auf dem Mac zu bearbeiten. Besonders interessant ist die Anwendung vermutlich für die Nutzer, deren Wünsche in den vielen Freeware-Anwendungen nicht abgedeckt werden, Photoshop jedoch viel zu teuer ist.

Mir gefällt vor allem die einfache Bedienung und die Übersichtlichkeit des Programms. Man wird am Anfang nicht mit tausenden Paletten, Fenstern und Einstellungsmöglichkeiten erschlagen. Alles ist übersichtlich in Menüs untergebracht und nichts wirkt überladen. Auch die Werkzeugleiste ist relativ einfach gehalten.

Die Werkzeugleiste ist auch mein Schlagwort für den heutigen Artikel. Wie euch vielleicht aufgefallen ist, gibt es keine wirkliche Option um Formen wie Rechtecke und Kreise zu erstellen. Gerade für Anfänger oder Umsteiger auf Pixelmator ist dieser Punkt etwas verwirrend.

Ich möchte euch deshalb kurz zeigen, wie ihr mit ein paar Klicks Rechtecke und Kreise erstellen könnt.

Öffnet zuerst ein neues Bild oder das Bild, das ihr bearbeiten möchtet. Öffnet danach über „Darstellung -> Werkzeug-Optionen“ das Optionsmenü für Werkzeuge (alternativ geht das auch über Tastenkombination cmd+2).

Klickt nun auf das Auswahlwerkzeug (Tastenkombination m) und wählt in den Werkzeug-Optionen aus, ob ihr Kreise oder Rechtecke erstellen möchtet. Jetzt zieht ihr die gewünschte Form einfach auf der entsprechende Stelle eurer Grafik. Ihr seht jetzt einen dünnen, gestrichelten Rahmen.

Der letzte Schritt ist es nun,  eine Kontur bzw. eine Füllung hinzuzufügen. Für eine Kontur (Umrandung) wählt ihr „Bearbeiten -> Kontur“ (Tastenkombination Shift+cmd+O) aus, für eine Füllung „Bearbeiten -> Füllung“ (Tastenkombination alt+cmd+F). Um eure Form mit einem Farbverlauf zu füllen, müsst ihr jedoch das Farbverlaufwerkzeug benutzen, im Menü „Füllung“ könnt ihr nur eine einzelne Füllfarbe festlegen.

Wenn ihr Pixelmator testen möchtet, könnt ihr euch auf der offiziellen Website eine Testversion runterladen. Eine Lizenz für unbegrenzte Nutzung kostet momentan rund 45 Euro.

Welche Grafikbearbeitungssoftware verwendet ihr auf dem Mac? Seid ihr mit eurem Grafikprogramm zufrieden? Kennt ihr weitere Pixelmator-“Tricks“?

¡Hasta la vista!
– Fabian

Schlechtes HDMI-Bild auf Samsung SynchMaster 2333HD – die Lösung!

Eigentlich sollte es ja heißen, dass HDMI ein großer Fortschritt gegenüber VGA ist, und dass die Bilder jetzt noch schärfer und detailgetreuer dargestellt werden. Das dachte ich auch, als ich meinen PC mit einem HDMI-Kabel mit dem Samsung SynchMaster 2333HD verbunden habe. Doch nach dem Einschalten kam der große Schock – das Bild sieht, im Vergleich zu VGA einfach viel schrecklicher aus. Das Bild war unscharf, die Schrift wirkte verschwommen und insgesamt sah alles ziemlich verzerrt aus.

Irgendwas musste also faul sein – das HDMI-Kabel, meine Grafikkarte oder der Monitor. Da ich verschiedene HDMI-Kabel testete, konnte ich das als Fehlerursache schon mal ausschließen. Auch wenn ich die XBOX per HDMI anschloss, war das Bild gestochen scharf, somit war der Monitor auch ausgeschlossen. Es blieb nur die Grafikkarte übrig, doch als ich den PC mit meinem HD-Fernseher verband, war das Bild genau so scharf und klar, wie es sein sollte.

Okay, Grafikkarte ist in Ordnung, HDMI-Kabel ist in Ordnung und der Monitor ist auch in Ordnung. Woran könnte es also liegen?

Nach einer Weile Probieren habe ich die Lösung gefunden. Anscheinend erkennt die Firmware des Monitors nicht, dass ein PC an den HDMI-Ausgang angeschlossen ist. Deshalb wurde das Bild nicht richtig dargestellt. Um nun der Monitor-Firmware mitzuteilen, dass tatsächlich ein PC angeschlossen ist, gibt es einen kleinen Trick.

Geht in das Monitor-Menü. Dort geht ihr in das Untermenü „Eingang“. Das Symbol sieht aus, wie ein Video-Kabel. Dort drückt ihr auf „Quellen“ und wählt den HDMI-Eingang aus, den ihr verwendet. Bei mir ist es HDMI 1.

Sobald ihr mit dem „Cursor“ auf dem HDMI-Eingang seit, drückt ihr „Extras“ oder „Tools“ auf eurer Fernbedienung. Wählt jetzt „Name bearbeiten“ aus und bestätigt mit Enter. Wählt erneut den HDMI-Engang aus und wählt „PC“ aus. Noch mal auf Enter drücken und euer Bild sollte wieder gestochen scharf sein und höchste Qualität zeigen.

Warum der Monitor nicht selbst erkennt, welches Gerät angeschlossen ist, kann ich nicht sagen. Bei der XBOX hat es zumindest funktioniert, bei Computern oder Laptops scheint das allerdings nicht der Fall zu sein.

Ich hoffe ich konnte einigen Leuten mit dieser kleinen Anleitung helfen und wünsche euch ein schönes Wochende.

Bis bald,
– Fabian

Don’t lie | Nicht lügen

Sicherlich habt ihr schon mitbekommen, dass ich im IT-Support arbeite und jeden Tag vielen Menschen in den USA und Kanada bei ihren Computerproblemen helfe. Viele dieser Menschen sind sehr dankbar, wenn man eines dieser Probleme behoben hat oder einen Techniker zum Ort des Geschehens geschickt hat. Jedoch gibt es ein großes Problem: ein Großteil der Kunden lügt, wenn man versucht das jeweilige Problem zu beheben.

Meistens sind es einfache Dinge wie zum Beispiel „Haben Sie Ihr System bereits neugestartet?“. Sicherlich ist es eine einfache Frage und viele verspotten diese Frage sicherlich sowieso als nutzlos. Es ist jedoch trotzdem so, dass ein Neustart viele Probleme beheben kann. Warum sagt dann ein Kunde „Ja, ich habe es heute schon mindestens 5x neugestartet“ wenn in unserem System „Last reboot: 6 days, 4 hours, 9 minutes“ angezeigt wird?

Eine weitere Frage wäre „Haben Sie schon mal die Kabel an der Rückseite des Computers überprüft? Sind alle Kabel fest eingesteckt?“. Auch auf diese Antwort ist die Frage meistens „Ja klar, das habe ich schon gemacht“. Gerade bei fehlender Netzwerkkonnektivität  sitzt oftmals ein Stecker nicht richtig oder es gibt einen kleinen Wackelkontakt. Erst wenn wir den Kunden noch mal an die Rückseite des Computer schicken, heißt es dann „Oh! Ein Kabel war doch locker! Jetzt funktioniert es wieder!“ – super!

Ganz besonders toll sind auch solche Dinge wie „Haben Sie neue Programme installiert, bevor das Problem zum ersten Mal auftrat?“ – „Nein! Natürlich nicht, ich habe absolut gar nichts verändert!“. Dann schaut man halt bei einigen Problemen im Taskmanager nach und schon ist irgendein merkwürdiger Prozess da. Man schaut, zu welchem Programm er gehört und findet dann heraus, dass dieses Programm erst seit kurzer Zeit installiert ist und möglicherweise nicht mal für den Einsatz auf Firmencomputern bestimmt wurde. Warum sagen das die Kunden nicht?

Auf solche einfachen Fragen ehrlich zu antworten hat nur Vorteile – für den Kunden und für uns:

  • als Kunde wird man ernstgenommen
  • man kann bestimmte Probleme ausschließen / die Fehlersuche auf bestimmte Kategorien beschränken
  • es wird wahnsinnig viel Zeit eingespart

Es braucht kein Kunde Angst zu haben, dass man ihm den Kopf abreißt, nur weil er seinen Computer nicht neugestartet hat oder weil er irgendeine Software installiert hat. Wir sind dazu da, das Problem schnellstmöglich zu beheben und ggf. einen Spezialisten mit tiefgründiger Fehlersuche zu beauftragen. Je ehrlicher da die Kunden arbeiten und je mehr Informationen wir bekommen, desto schneller ist das System wieder funktionsfähig und der Kunde kann es weiter wie gewohnt nutzen.

Also: Wenn ihr den technischen Support anruft, dann sagt die Wahrheit und lügt nicht rum. Niemand braucht vor irgendeinem Techniker Angst zu haben – nur wenn sich im Nachhinein rausstellt, dass der Kunde von Anfang an mit falschen Karten gespielt hat, dann kann es auch mal teuer werden.

Arbeitet vielleicht auch jemand von euch im technischen Support? Habt ihr selbst Erfahrungen mit Kunden, Technikern, Ausreden und Lügen gemacht? Schreibt mir eure Geschichten als Kommentar! Vielleicht seid ihr selbst Kunden und ruft regelmäßig beim Support an – wurde euch bisher immer schnell geholfen? Was waren eure Probleme? Was wünschen sich Kunden vom PC-Support? Ich warte auf Kommentare!

Bis bald und viele Grüße,
– Fabian

Irgendwann erwischt es jeden – Ring of Death

Schon über 2 Jahre habe ich keine Probleme mit meiner äußerst tollen XBOX 360 gehabt. Okay, es war eines der älteren Modelle und sie war manchmal ziemlich laut, aber gezickt hat sie nie – bis letzten Samstag. Ich kam von der Spätschicht nach Hause, wollte vor dem Schlafen noch etwas Call of Duty: Modern Warfare 2 spielen, war gerade in einer genialen Abschusserie und plötzlich fror das Bild ein. Gut, das ist schon ein mal passiert und nach 5 Minuten ging es ganz normal weiter. Nur letzten Samstag war das nicht der Fall. Der Konsole hat nicht mehr auf Controllereingaben reagiert und es blieb mir nur ein Kaltstart übrig. Super – das XBOX Logo erschien zumindest wieder auf dem Bildschirm, aber das war es auch. Nach ein paar Sekunden hat sich die Konsole wieder aufgehangen – Strom weg, Strom wieder ran und dann passierte es. Der Bildschirm blieb schwarz und drei rote Lichter an der Front blinkten munter vor sich her. Mir wurde klar, irgendwas stimmt da nicht.

Nach kurzen Recherchen im Internet erfuhr ich, dass es sich hierbei um den gefürchteten „Ring of Death“ handelt. Drei blinkende Lichter bedeuten demnach, dass entweder ein Problem mit der Hardware oder dem Netzteil vorliegt. Da die Lampe meines Netztzeils jedoch weiter „grün“ leuchtete, musste es sich also um ein Hardwareproblem handeln. Die Nacht war gelaufen und ich ging ins Bett.

Am nächsten Tag rief ich gleich nach dem Aufstehen beim XBOX Kundendienst an. Ein netter Herr begrüßte mich und teilte mir mit, dass meine Konsole zu Microsoft eingeschickt werden muss – „Super!“, dachte ich mir. Nachdem die Seriennummer überprüft wurde und die Adresse ins System aufgenommen wurde, erklärte mir der Mitarbeiter die Prozedur. Per E-Mail wird ein Versandaufkleber von UPS verschickt, sobald man diesen erhält, packt man die XBOX in eine neutrale Verpackung und ruft bei UPS an, damit sie die XBOX kostenlos abholen und an Microsoft senden. Dort wird die Konsole repariert und innerhalb von 2-3 Wochen an den Kunden zurückgeschickt.

Gesagt, getan. Nach ein paar Stunden erhielt ich die Mail mit dem Versandaufkleber von UPS und weiteren Instruktionen zum Einsenden der XBOX. Da Sonntag war, konnte ich die Konsole jedoch nicht sofort abholen lassen. Montag Vormittag rief ich dann bei UPS an und habe durch einen Sprachcomputer einen Abholauftrag erstellt. Dies funktionierte sehr gut – nur 50 Minuten späer war das UPS-Paketauto da. Am nächsten Tag kam die Konsole bei Microsoft an und wurde ins Servicecenter zur Reparatur eingereicht.

Schon zwei Tage später bekam ich dann eine Bestätigungsmail – meine XBOX wurde kostenfrei repariert und befindet sich schon auf dem Weg zurück zu mir. Heute war es dann soweit und sie kam an!

Ich habe meine vorherige Konsole zurückbekommen (die Seriennummer ist gleich) und einen Monat XBOX Live Gratismitgliedschaft gab es gratis dazu. Die Konsole funktioniert auch wieder, ist aber leider genau so laut wie vorher. Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass sie mir eine neuere Hardware zur Verfügung stellen aber das ist ja nun nicht so wichtig – hauptsache ich kann wieder Spielen und alles funktioniert.

Habt ihr schon Erfahrungen mit dem Kundendienst von XBOX / Microsoft gemacht? Spielt ihr selbst XBOX oder auf anderen Konsolen? Musste eure Konsole bereits repariert / ausgetauscht werden?

Sommerliche Grüße aus Leipzig,
– Fabian.

Es ist Zeit für eine Veränderung

… genau das dachten wir uns, als es hieß, dass die Telekom eine VDSL-Leitung in unserer Straße liegen hat.
Nach ein paar Recherchen haben wir dann herausgefunden, dass Vodafone uns diesen Luxus leider nicht zur Verfügung stellen kann. Dort bleibt es bei DSL 1000, und nicht mal selbiges würde uns Vodafone in voller Geschwindigkeit bereitstellen können. Im März haben wir uns dann deshalb entschieden, den Vodafone-Vertrag zu kündigen und zur Telekom zu wechseln. Die Auftragsbestätigung war auch bald da und am 1. Juni sollte es eigentlich so weit sein.

Pustekuchen! Die Zugangsdaten waren zwar ein paar Tage vorher da, von dem neuen Router der Telekom fehlte jedoch leider jede Spur. Ein paar Tage vorher riefen wir dann bei der Kundenhotline an und fragten nach dem Verbleib der neuen Wunderkiste. Anscheinend haben sie dann bemerkt, dass der Router noch gar nicht verschickt wurde und leiteten den Versand deshalb „erneut“ ein. Montag verging, kein Router war da. Nun war Dienstag – der 1. Juni 2010. Am Vormittag habe ich wieder zum Telefon gegriffen und nach dem Verbleib des Routers gefragt. Da hieß es dann natürlich, dass der Router schon auf dem Weg ist und im Laufe des Tages eintreffen sollte.

Ich weiß nicht, ob es geplant war, dass er durch den Schornstein fliegt, per DHL kam allerdings nichts. Den ganzen Tag lang. Es wurde Dienstag. Die DSL-Leitung war mittlerweile schon geschalten nur das nutzte mir natürlich nichts – unser alter Router kam mit den Telekom-Zugangsdaten nämlich nicht klar. Also gab es einen erneuten Griff zum Telefon und diesmal schien ich anscheinend eine kompetentere Mitarbeiterin am Telefon gehabt zu haben. Diese konnte mir sagen, dass der Router eigentlich erst zum 3. Juni bestellt wurde, aber schon per DHL unterwegs ist und deshalb im Laufe des Tages ankommen sollte. Außerdem konnte sie mir gleich noch eine Sendungsverfolgungsnummer geben und bot mir als Entschuldigung eine 10 € Gutschrift auf der nächsten Rechnung an – warum nicht.

Ein paar Stunden später war es dann auch schon soweit und der DHL-Bote klingelte an der Tür und konnte mir das Paket mit dem Router übergeben. Schnell aufgebaut, angeschlossen, die Zugangsdaten über die Weboberfläche eingegeben und die DSL-Verbindung war da. Ihr habt richtig gelesen, die DSL-Verbindung. Wer gut aufgepasst hat, wird bemerkt haben, dass da etwas faul dran ist. Eigentlich war nämlich VDSL bestellt.

Um zu fragen, wann das VDSL dann noch zusätzlich geschalten wird, griff ich also noch mal zum Telefonhörer und hab den Kundenservice angerufen. Nach stundenlangem Suchen im Telefon habe ich dann erfahren, dass VDSL wohl am 4. Juni geschaltet wird. Ich bin gespannt, ob das diesmal wirklich der Fall sein wird. Wenn ja, dann heißt es ab morgen abend mit VDSL 50.000 im Internet unterwegs zu sein.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Habt ihr schon mal euren Internetanbieter gewechselt? Gab es dabei irgendwelche Komplikationen oder Probleme? Wann hat der Anschluss endgültig funktioniert?

Gute-Nacht-Grüße,
– Fabi