VDSL, wo bleibst du?

Eigentlich sollte unser VDSL-Anschluss ja bereits letzten Freitag freigeschaltet wurden sein, aber anscheinend ist es dazu bisher nicht gekommen. Wir surfen hier weiter mit einer Geschwindigkeit von 448 kBit/s (downstream) und 96 kBit/s (upstream) rum, ohne bisher nur die geringste Besserung gespürt zu haben. Sicherlich könnt ihr euch vorstellen, wie „schnell“ dann unser Anschluss ist, wenn 3 Personen gleichzeitig surfen und vielleicht eine Person davon noch ein Video bei YouTube sieht und die andere „schnell“ ein Foto auf eine Website lädt.

Die Kundendienstmitarbeiterin von letzter Woche scheint allerdings auch ziemlichen Mist geredet zu haben. Da ist nichts mit „am nächsten Tag wird es freigeschaltet“. Der Prozess läuft normalerweise so ab, dass man vorher erst noch eine schriftliche Auftragsbestätigung von der Telekom bekommt, in der dann der Termin zur VDSL-Freischaltung genannt wird. Doch auch diese Auftragsbestätigung ist bisher nicht bei uns eingetroffen.

Aus gegebenem Anlass rief ich heute noch mal bei der tollen Servicehotline an… die Kollegin mit schwäbischem Akzent meinte dann auch nur, dass sie nur sieht, dass es in Bearbeitung ist und das sie „den Kollege, wo desch bearbeite“ noch mal eine Mail schickt und sie sich dann wohl in den nächsten Tagen bei uns melden werden. Ha ha ha. Die Telekom will sich bei uns melden!? Ich glaube ja an vieles, aber nicht daran. Als ich mich dann bei ihr beschwert habe, dass man mit unserer jetzigen Geschwindigkeit nicht vernünftig arbeiten kann, meinte sie dann auch nur, dass wir „ja Glück hätte, dasch es ei Fläträt isch“ und es sozusagen ruhig mal länger dauern kann, bis eine Seite geladen ist. Unfassbar dreist, sage ich dazu nur.

Ich verstehe einfach nicht, warum ein so großes Unternehmen derart unfähig sein kann. Wenn es heißt, wir möchten es zum 1.6. und eine Woche später ist immer noch nichts passiert, dann ist das eigentlich ziemlich peinlich. Mittlerweile habe ich auch beschlossen, jeden Tag bei der Hotline anzurufen, an dem wir kein VDSL haben. Anscheinend muss man die genug nerven, damit sich irgendwas in diesem Unternehmen tut.

Wütende Grüße,
– Fabian

Ein Fernseher, Mediamarkt und die Kreditkarten

Eigentlich wäre es gestern so weit gewesen und ein schöner Fernseher hätte seinen Besitzer wechseln können. Ja… hätte!

Ich wollte schon seit längerer Zeit einen neuen Fernseher kaufen, denn mein über 10 Jahre alter Röhrenfernseher hat langsam ausgedient und es macht nicht ganz so viel Spaß, darauf XBOX zu spielen und DVDs anzusehen.

Der Fernseher sollte folgende Eigenschaften erfüllen, dann wäre er perfekt:

  • Flachbildschirm / LCD oder LED-Technologie
  • 40″ oder 42″ groß
  • mindestens 2 SCART-Anschlüsse
  • 3 oder 4 HDMI-Anschlüsse
  • VGA- und/oder DVI-Eingang zum Anschluss von PC / Notebook
  • USB-Anschluss
  • integrierter DVB-T-Tuner
  • Preis: 900€ – 1.000€ Limit

Gestern waren wir dann zufälligerweise beim Mediamarkt (in Günthersdorf bei Leipzig) und ich habe mich in der dortigen Fernseherabteilung umgesehen und wurde nach etwas Suche auch schon fündig. Ein schöner Flachbildschirm von Samsung, 40″ groß, Full HD und allen möglichen Kram, den man vielleicht irgendwann mal gebrauchen könnte. Der Preis von ca. 770€ war auch angemessen und das Bild sah sehr gut aus.

Ich sah den neuen Fernseher schon in meinem Zimmer stehen, aber dann hieß es plötzlich „Mediamarkt nimmt keine Kreditkarten“. Super! Da möchte man diesem Laden nun schon sein Geld anbieten aber es scheitert an einer modernen Bezahlmethode. Sicherlich kann ich es verstehen, dass Kreditkartenkäufe für den Laden auch etwas kosten, aber an der Stelle von Mediamarkt würde ich meinen Kunden natürlich lieber mehr Komfort anbieten und auf einen Bruchteil des Umsatzes verzichten.

Mediamarkt scheint aber nicht die einzige Kette zu sein, die sich gegen Kreditkarten wehrt. Auch Medimax nimmt keine Kreditkarten an (ich habe mich telefonisch erkundigt) und bei Saturn bieten auch nicht alle Filialen diesen Service. Sicher hätte ich auch mit der EC-Karte bezahlen können, aber wozu? Je mehr ich mit meiner Kreditkarte bezahle, desto geringer wird meine Kartengebühr. Wieso sollte ich das, gerade bei großen Käufen, nicht ausnutzen? Wenn jemand mein Geld nicht möchte, dann bekommt es halt jemand anderes.

Zur Not gehe ich nächste Woche dann zu Karstadt, die können momentan sowieso Geld gebrauchen, oder bestelle mir den Fernseher bei Amazon. Dann heißt es zwar wieder, der Onlinehandel mache den Einzelhandel kaputt, aber immerhin kann ich dort so bezahlen wie ich möchte und bekomme meine Einkäufe sogar kostenlos bis vor die Tür geliefert.

Konntet ihr in einer Mediamarkt / Saturn-Filiale schon mal mit Kreditkarte bezahlen? Was für einen Fernseher habt ihr? Könnt ihr ein bestimmtes Modell oder eine bestimmte Marke empfehlen?

Viele Grüße und einen sonnigen Sonntag,
– Fabian.

Es ist Zeit für eine Veränderung

… genau das dachten wir uns, als es hieß, dass die Telekom eine VDSL-Leitung in unserer Straße liegen hat.
Nach ein paar Recherchen haben wir dann herausgefunden, dass Vodafone uns diesen Luxus leider nicht zur Verfügung stellen kann. Dort bleibt es bei DSL 1000, und nicht mal selbiges würde uns Vodafone in voller Geschwindigkeit bereitstellen können. Im März haben wir uns dann deshalb entschieden, den Vodafone-Vertrag zu kündigen und zur Telekom zu wechseln. Die Auftragsbestätigung war auch bald da und am 1. Juni sollte es eigentlich so weit sein.

Pustekuchen! Die Zugangsdaten waren zwar ein paar Tage vorher da, von dem neuen Router der Telekom fehlte jedoch leider jede Spur. Ein paar Tage vorher riefen wir dann bei der Kundenhotline an und fragten nach dem Verbleib der neuen Wunderkiste. Anscheinend haben sie dann bemerkt, dass der Router noch gar nicht verschickt wurde und leiteten den Versand deshalb „erneut“ ein. Montag verging, kein Router war da. Nun war Dienstag – der 1. Juni 2010. Am Vormittag habe ich wieder zum Telefon gegriffen und nach dem Verbleib des Routers gefragt. Da hieß es dann natürlich, dass der Router schon auf dem Weg ist und im Laufe des Tages eintreffen sollte.

Ich weiß nicht, ob es geplant war, dass er durch den Schornstein fliegt, per DHL kam allerdings nichts. Den ganzen Tag lang. Es wurde Dienstag. Die DSL-Leitung war mittlerweile schon geschalten nur das nutzte mir natürlich nichts – unser alter Router kam mit den Telekom-Zugangsdaten nämlich nicht klar. Also gab es einen erneuten Griff zum Telefon und diesmal schien ich anscheinend eine kompetentere Mitarbeiterin am Telefon gehabt zu haben. Diese konnte mir sagen, dass der Router eigentlich erst zum 3. Juni bestellt wurde, aber schon per DHL unterwegs ist und deshalb im Laufe des Tages ankommen sollte. Außerdem konnte sie mir gleich noch eine Sendungsverfolgungsnummer geben und bot mir als Entschuldigung eine 10 € Gutschrift auf der nächsten Rechnung an – warum nicht.

Ein paar Stunden später war es dann auch schon soweit und der DHL-Bote klingelte an der Tür und konnte mir das Paket mit dem Router übergeben. Schnell aufgebaut, angeschlossen, die Zugangsdaten über die Weboberfläche eingegeben und die DSL-Verbindung war da. Ihr habt richtig gelesen, die DSL-Verbindung. Wer gut aufgepasst hat, wird bemerkt haben, dass da etwas faul dran ist. Eigentlich war nämlich VDSL bestellt.

Um zu fragen, wann das VDSL dann noch zusätzlich geschalten wird, griff ich also noch mal zum Telefonhörer und hab den Kundenservice angerufen. Nach stundenlangem Suchen im Telefon habe ich dann erfahren, dass VDSL wohl am 4. Juni geschaltet wird. Ich bin gespannt, ob das diesmal wirklich der Fall sein wird. Wenn ja, dann heißt es ab morgen abend mit VDSL 50.000 im Internet unterwegs zu sein.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Habt ihr schon mal euren Internetanbieter gewechselt? Gab es dabei irgendwelche Komplikationen oder Probleme? Wann hat der Anschluss endgültig funktioniert?

Gute-Nacht-Grüße,
– Fabi

How may I assist you?

Guten Morgen!

Gestern war es soweit – nach 10 Tagen Training mit vielen Informationen ist der „große Moment“ gekommen und ich wurde in meinem neuen Job zum ersten Mal dirket auf Kunden losgelassen. Für alle, die es noch nicht wissen… ich leiste ab sofort englischsprachigen Kundensupport hier in Leipzig.

Mein erster Anruf war eigentlich relativ einfach und unkompliziert. Eine Sekretärin hat sich gemeldet und meinte, dass der Blackberry ihres Managers leider über das Wochenende nass geworden ist. Mhh… passiert. Mehr als zu sagen, dass der Manager einen neuen Blackberry beantragen muss, weil Wasserschäden nicht von der Garantie abgedeckt werden, konnte ich allerdings auch nicht und die Sache war somit geklärt. Der Tag ging schneller vorbei, als ich gedacht habe und am Ende konnte ich dann ca. 18 Kunden (mehr oder weniger) helfen.

Im Grunde ist der Job relativ gut und macht (noch :D) Spaß – einziger Nachteil sind die Arbeitszeiten. Da wir eine amerikanische Firma betreuen sind unsere Kunden natürlich auch zu amerikanischen Zeiten im Büro und brauchen Hilfe. Das heißt für mich in der nächsten Zeit erstmal bis 23:00 zu arbeiten. Dadurch ist zwar der ganze Nachmittag und Abend weg aber man hat am Vormittag immerhin Gelegenheit auszuschlafen und ein paar Sachen zu erledigen.

Ich bin sehr gespannt, wie sich das noch weiter entwickelt.

Was macht ihr eigentlich beruflich? Seid ihr mit eurem Job zufrieden? Habt ihr auch schon mal im Customer Support gearbeitet bzw. würdet ihr es machen?

Viele Grüße
– Fabi

Whatsapp – kostenlose SMS und MMS für iPhone und Blackberry

Hallo Leute!

Ja, nach einiger Zeit von mir gibt es wieder einen neuen Eintrag von mir. Es ist viel in den letzten Tagen passiert. Ich habe einen neuen Job bei einer großen, internationalen Firma und helfe englischsprachigen Kunden bei ihren Hard- und Softwareproblemen. Mehr dazu erfahrt ihr dann aber gegebenenfalls an anderer Stelle 🙂

Zum eigentlichen Thema: Ihr kennt es sicherlich… eure Frei-SMS gehen langsam zu Ende, jede weitere SMS kostet viel zu viel und bis es neue Frei-SMS gibt, dauert es einfach noch viel zu lange.

Eine Abhilfe für iPhone und Blackberry-Benutzer könnte „Whatsapp“ sein. Ihr findet es im AppStore bzw. für Blackberrys direkt auf der Whatsapp-Website. Im Grunde funktioniert es wie ein normales Instant Messaging Programm. Der Unterschied beim iPhone ist es, dass ihr neue Nachrichten direkt als Push-Mitteilung angezeigt bekommt – genau so, wie wenn ihr eine neue SMS erhaltet. Man kann sogar einstellen, dass der SMS-Ton beim Eintreffen einer neuen Whatsapp-Mitteilung ertönt.

Ihr bezahlt bei Whatsapp nur ein mal weniger als einen Euro und könnt danach unbegrenzt Nachrichten versenden. Neben Textnachrichten können allerdings auch noch Bilder, Sprachnachrichten, Einträge aus eurem Telefonbuch und eure aktuelle GPS-Position gesendet werden. Multimedia-Messaging zum kleinen Preis sozusagen.

Wenn ihr Whatsapp das erste Mal benutzt, durchsucht es automatisch euer Telefonbuch und findet anhand eurer Telefonnummer heraus, welche eurer Kontakte ebenfalls Whatsapp verwenden. Nachdem dies innerhalb von Sekunden passiert ist, könnt ihr auch schon anfangen zu chatten. Da ihr über eure Telefonnummer identifiziert werdet, können euch auch neue Benutzer einfach und schnell finden und euch Nachrichten per Whatsapp schicken. Ein lästiges Austauschen von Nicknames oder User-IDs entfällt praktisch komplett.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Benutzer der einzelnen Mobilgeräte auch untereinander chatten können. Das heißt, dass ein Benutzer von Whatsapp auf dem Blackberry mit einem iPhone-Besitzer chatten kann. Bald sollen, laut der offiziellen Website, außerdem bestimmte Nokia-Handys und Android-Geräte dazukommen.

Die einzelnen Nachrichten werden übrigens über eure Internetverbindung gesendet. Solltet ihr also keine Flatrate haben, könnte es unter Umständen teuer werden. Genau so teuer wird es dann im Ausland, denn dort fallen Roaminggebühren an. Verhindern kann man diese zusätzlichen Gebühren, wenn man sich mit seinem Gerät einfach per WLAN ins Internet einwählt.

Whatsapp funktioniert übrigens auch auf eurem iPod touch. Allerdings werdet ihr dann halt nur über neue Mitteilungen informiert, wenn euer iPod gerade mit dem Internet verbunden ist. Gebt einfach eure Telefonnummer bei Whatsapp auf dem iPod ein und ihr erhaltet alle Nachrichten an diese Nummer ab sofort auf euren iPod. Der Nachteil ist allerdings: wenn der iPod nicht an einem Stromkabel hängt, wird die WLAN-Verbindung automatisch deaktiviert wenn der iPod gesperrt wird. Das bedeutet, dass ihr in diesem Fall keine Push-Mitteilungen über neue Nachrichten erhaltet.

Update: Soweit ich erfahren habe, wird Whatsapp für iPod touch nicht mehr unterstützt. Falls ihr es schon mal für den iPod runtergeladen habt, solltet ihr es weiterhin nutzen können, anscheinend ist es aber nicht mehr möglich, es auf einen neuen iPod touch runterzuladen.

Ansonsten kann ich Whatsapp nur empfehlen. Der, momentan, sehr geringe Preis von 0,79€ im AppStore ist wirklich günstig und ihr spart im Vergleich zu herkömmlichen SMS schon Geld wenn ihr nur mit einem Kontakt regelmäßig Nachrichten austauscht.

Verwendet ihr auch Whatsapp? Kennt ihr vielleicht auch noch ähnliche Programme? Habt ihr weitere Fragen? – Schreibt‘ einfach einen Kommentar und lasst es mich wissen.

Viele Grüße aus dem verregneten Leipzig,
– Fabi

Kunden vergraulen leicht gemacht

Ich hatte heute wieder ein Erlebnis der besonderen Art mit den Leipziger Verkehrsbetrieben (auch LVB genannt). Aufgefallen sind die LVB schon letztens, durch ihre ziemlich, meiner Meinung nach rückschrittliche, neue Website. Außerdem wurde die Handyanwendung „easy.Go“ veröffentlich. Es ist eine Anwendung, bei der man z.B. den Fahrplan abfragen, Onlinetickets kaufen und sich den Liniennetzplan ansehen kann. So weit, so gut. Funktionieren muss das Ganze schließlich auch noch.

Wie immer stand ich, unschuldig wie immer :D, an der Bushaltestelle und hab auf den 82er Bus in Richtung BMW-Werk gewartet, der dort seine Nummer in 84 ändert und bis zum Bahnhof Messe weiterfährt. Wie gesagt, ich stand da, aber ein Bus war nicht in Sicht.

Ich wollte natürlich besonders schlau sein, und hab deshalb „easy.Go“ auf meinem Handy aufgerufen um zu sehen, wo der Bus denn bleibt. Das nette Programm zeigte mir als Abfahrtszeit „ca. 08:12“ an. Okay… 6 Minuten Verspätung, kann durchaus mal vorkommen – nicht so schlimm. Das Problem war allerdings, dass um 08:12 natürlich kein Bus kam. Wieder „easy.Go“ geöffnet und „OHA!“ jetzt stand die Abfahrtszeit bei „ca. 08:22“. In der Zeit kam dann schon der Bus in die Gegenrichtung. Der Fahrer wusste natürlich nicht, was mit dem anderen Bus passiert ist, und fuhr weiter. Vom Bus zum BMW-Werk fehlte jedoch weiterhin jede Spur. „easy.Go“ spuckte nun als Abfahrtszeit „ca. 08:30“ auf mein Display. Kurz vorher kam ein Bus! Ich dachte, jetzt endlich wird er es sein. Pustekuchen! Es kam die 82E, die Endstation hatte, um später wieder zurück zu fahren – allerdings nicht zum BMW-Werk.

Auch dieser Fahrer wusste nicht, wo denn der andere Bus bleibt und machte gleich eine Anspielung im Sinne von „Na, der wird bestimmt nicht mehr kommen.“ Recht hatte er. Nachdem um „ca. 08:30“ immer noch kein Bus kam, hat sich die Abfahrtszeit schnell und unauffällig auf „ca. 08:38“ und dann auf „ca. 08:46“ geändert. So lange wollte ich natürlich nicht mehr warten, und bin mit dem Bus in die andere Richtung gefahren.

Der Bus, der dann um „ca. 08:46“ bei mir abfahren sollte, ist natürlich nicht erschienen. Theoretisch hätte er mir ja entgegenkommen müssen, das war aber nicht der Fall. Ich war neugierig und hab noch mal den Versuch mit „easy.Go“ gewagt… auf einmal war der Bus weg, und es stand „09:06“ als Abfahrtszeit. Schön. Dumm nur, dass der nächste planmäßige Bus zum BMW-Werk sowieso um 09:06 gefahren wäre.

Das Messegelände habe ich dann um ca. 09:20, also ungefähr 50 Minuten später als eigentlich geplant, und durch „nur“ dreimaliges Umsteigen erreicht. Mit dem anderen Bus hätte ich direkt fahren können.

Ich finde, es ist mal wieder eine super Aktion, die geplante Abfahrtszeit immer weiter rauszuschieben um sie dann einfach wegzunehmen und so zu tun, als wär gar nichts gewesen. Vielleicht sollte man den Verkehrsbetrieben vorschlagen, das Programm in „easy.Wait“ umzubenennen. Das hätte in meinem Fall heute deutlich mehr gebracht.

Mit der Zeit habe ich mich auch gefragt, ob vielleicht zufällig „Verstehen Sie Spaß?“ an meiner Bushaltestelle gedreht wurde… es ist echt keine Glanzleistung, die da heute geleistet wurde und ich hoffe, morgen fährt wieder ein Bus.

Vielen Dank an die Verkehrsbetriebe für den entspannten Vormittag an der Bushaltestelle und die dadurch verlorene Zeit. Wir haben ja sowieso alle genug davon.

DB Fernverkehr in Leipzig II

Ich habe ja bereits berichtet, dass die Deutsche Bahn ab Herbst den ICE-Fernverkehr in Leipzig einschränken möchte.
Dies kam bei den Leipzigern natürlich nicht gut und und diverse Geschäftsleute, Bundestagsabgeordnete und andere Politiker haben sich in einem Brief an den Bahnvorstand über die geplanten Einschränkungen beschwert.

Die Leipziger Volkszeitung berichtete vor ein paar Tagen dann, dass Bahnvorstand Grube dem Freistaat Sachsen entgegenkommt. So soll die Strecke Leipzig <> Berlin weiterhin im Stundentakt bedient werden. Grube sprach sogar davon, dass der Stundentakt garantiert werde, auch wenn noch nicht alle ICE-Züge wieder einsatzfähig sind. Vermutlich werden dann, wie schon einmal, IC-Ersatzzüge eingesetzt.

Auf der Strecke Dresden <> Leipzig <> Frankfurt soll dann im 40/80 Minuten-Takt gefahren werden. Das bedeutet, dass z.B. Züge um 11:00, 11:40 und die nächsten Züge dann um 13:00 und 13:40 fahren.

Jedoch frage ich mich, was es nun mit den sogenannten „Technikproblemen“ aufsich hat. Gibt es nun doch keine mehr, wenn stündlich zwischen Leipzig und Berlin gefahren wird oder woher kommen die zusätzlichen Züge, die eigentlich nicht zur Verfügung stehen würden? Hat es in letzter Zeit ICE’s geregnet?

Ich hoffe sehr, dass es sich bei Grubes Aussage auch tatsächlich um die Wahrheit handelt und es nicht nur zur Beruhigung der Menschen schnell dahergesagt wurde.

Natürlich werde ich weiter am Thema dranbleiben und darüber berichten 🙂

Viele Grüße und Frohe Ostern,
– Fabi

Das Highlight des Tages: Entenbesuch

Bisher ist ja nicht viel am heutigen Sonntag passiert… ich habe etwas am PC gesessen, Spanisch gelernt, TV gesehen bis meine Mutter gerufen hat: „Guck‘ mal auf den Teich!“

Okay, wer weiß… wir hatten schon Fische, Frösche, Baby-Frösche, Libellen, Wespen aber heute waren gleich zwei Star-Gäste zu Besuch: Enten! Genauer gesagt sind es Stockenten oder Anas platyrhynchos für die Biologen unter uns. Die Tiere scheinen ziemlich beeindruckend zu sein. Laut Wikipedia können sie bis zu 110 km/h schnell fliegen. Ebenso steht in dem Artikel, dass einige Enten versuchen andere zu vergewaltigen und es auch zu homosexuellem Verhalten kommen kann. Bis zu 19% der Population zeigt ein solches Verhalten. Bei „unseren“ Exemplaren scheint jedoch alles ganz normal zu sein – es sind Weibchen und Männchen.

Sie sind von irgendwo aus der Umgebung gekommen und haben sich unseren (für Enten vielleicht recht kleinen) Teich ausgesucht um eine Pause zu machen. Unsere Nachbarn hatten in ihrem Swimming Pool schon mal Besuch von einem Entenpaar, dort war er aber eher ungelegen… schließlich würde ich auch nicht wollen, dass in meinem Pool Enten schwimmen und man es deshalb nicht benutzen kann. Hier im Teich stören sie aber bisher niemanden.

Meine Schwester und ich sind dann gleich rausgegangen und haben versucht sie zu füttern. Es ging ziemlich gut, sie mögen Brot und kamen auch ziemlich nah. Meinem Vater haben sie dann später sogar aus der Hand gefressen. Nach der ganzen Aufregung sind sie dann erst mal an den Rand gegangen und schlafen gerade.

Ich frage mich, ob die Enten Angst vorm Hund hätten, wenn der im Garten rumläuft. Das Motorrad von meinem Vater (mit dem er direkt am Teich vorbei fuhr) interessierte sie zumindest nicht wirklich.

Vielleicht bleiben sie ja sogar hier und es gibt Entennachwuchs?

Wir werden sehen 🙂

Enten 28/03/2010

Viele Grüße und einen schönen Sonntag noch,
– Fabi

Endlich schnelles Internet?

Es ist soweit… der VDSL-Anschluss bei der Telekom ist bestellt.
Bisher beziehen wir hier unser Internet über Vodafone – allerdings ziemlich langsam. Technisch Verfügbar ist hier bei uns gerade mal DSL 1000 – die Geschwindigkeit, die tatsächlich ankommt ist noch mal ungefähr ein Viertel geringer. Sicherlich könnt ihr euch vorstellen, dass diese Geschwindigkeit nicht wirklich viel Spaß beim Surfen und Online spielen bringt, vor allem, wenn die Leitung oft von 3 Personen gleichzeitig genutzt wird.

Da wir regelmäßig die Verfügbarkeit von schnelleren Leitungen überprüft haben, waren wir überrascht, dass auf der Vodafone-Website angepriesen wurde „High-Speed-Internet 50.000 – an Ihrer Adresse verfügbar“. Obwohl dieser Text ausgegeben wurde, konnte man über die Website nur ein All-Inclusive-Paket über UMTS bestellen. Wer weiß… vielleicht gibt’s den schnellen Anschluss für Bestandskunden ja nur, wenn man ihn über die Hotline oder einen Vodafone-Shop bestellt. Also habe ich mein Glück beim Vodafone-Kundenservice versucht. Erstmal überhaupt eine Telefonnummer auf der Website zu finden, die nicht sau-teuer ist, war sowieso eine Glanzleistung. Bei der sogegannten Hotline kam ich dann in der Mobilfunkabteilung raus, kein Problem, denn der Mitarbeiter wollte mich sofort zur Internetabteilung verbinden. Wieder Warteschleife… und plötzlich höre ich, wie man am anderen Ende abhebt und gleich wieder auflegt. Toller Service, oder?

Nachdem ich ein paar alte Rechnungen geholt habe – waren noch von Arcor – habe ich dort versucht jemanden zu erreichen. Die Hotline von Arcor war nicht mehr besetzt aber ich wurde – welch Wunder – kostenlos zu Vodafone weiterverbunden und durfte erstmal mit einem Computer kommunizieren. Nachdem ich mich durch etliche Menüs gedrückt und gesprochen habe, durfte ich die Kundennummer, Telefonnummer etc. eingeben. Angeblich, damit sie dann der Mitarbeiter an der Hotline gleich da hat, und mich nicht erst fragen muss. Das sagte zumindest der Computer.

Ich kam dann erneut in die geliebte Warteschleife und durfte mir über 15 Minuten das selbe Lied anhören. Sogar Firmen wie IKEA haben unterschiedliche Lieder in ihrer Warteschleife… aber egal, es war ja kostenlos…

Später durfte ich dann doch mit einer Mitarbeiterin reden. Meine vorher eingegebenenn Daten wurden natürlich nicht vom Computer übermittelt, weshalb ich alles noch mal sagen durfte. Ich hab sowieso das Gefühl, dass diese ganzen Auswahlmenüs nur zum Wichtigtun sind, am Ende kommt man sicher immer im gleichen Callcenter raus…

Es hat erst mal ewig gedauert, bis die Dame unseren Anschluss ausfindig gemacht hat und meinte dann, bei uns wäre höchstens DSL 1000 verfügbar. Das, was die Website sagt, stimmt nicht. Es ist auch nicht geplant, VDSL in unserer Straße einzurichten. Ein Zeichen für schnelleres Internet und neue Telefonleitungen wäre, wenn in der Straße größere Straßenbauarbeiten stattfinden. Als ich sie darauf hinwies, dass der VDSL-Kasten schon seit mehreren Jahren vor unserem Haus steht meinte sie dann, dass die einzelnen Häuser sicher noch nicht angeschlossen sind. Ja, klar, ganz bestimmt… ich wollte ihr dann nicht erzählen, dass es damit eigentlich gar nichts zu tun hat… auf jeden Fall konnte sie mir nicht weiterhelfen und das Gespräch war dann beendet.

Okay… wenn Vodafone nicht will, gehen wir halt zur Konkurrenz. Die Hotlinenummer der Telekom war schnell gefunden und ich hing nicht mal länger als 30 Sekunden in der Warteschleife, bis ich eine sehr freundliche Mitarbeiterin am Hörer hatte. Was ich auch sehr positiv fand war, dass man ihr angehört hat, dass sie aus unserer Umgebung kam und nicht in einem Callcenter hunderte Kilometer weit weg sitzt. Nach einer Überprüfung unserer Adresse teilte sie uns dann mit, dass der VDSL-Kasten ja gleich in der Nähe ist und die 50.000er-Leitung am Haus anliegt. VDSL würde also nichts im Weg stehen. Yay!

Mit dieser Information haben wir dann ein Schreiben an Vodafone verfasst und fragten, wann VDSL denn auch von Vodafone angeboten wird. Gleichzeitig auch mit dem Hinweis, dass zur Telekom gewechselt wird, wenn von Vodafone in näherer Zukunft keine schnellere Leitung bereitgestellt wird. Nach ein paar Tagen kam dann eine Antwort und, wie schon die Hotline-Tante meinte, gibt es kein VDSL (entgegen der Onlineshop-Auskunft) und es ist in näherer Zukunft auch nicht geplant.

Gestern war mein Vater dann im Telekom-Shop (oder wie auch immer die Läden von denen heißen) und hat die Anschlussportierung in Auftrag gegeben. Wenn dann der Vodafonevertrag im Juni ausläuft sollten wir dann nach jahrelangem Warten auch schnell surfen können.

Meine Meinung dazu ist: ich glaube es erst, wenn’s funktioniert. Wer weiß, vielleicht haben wir dann, wie beim letzten Wechsel, erst mal zwei Wochen gar kein Internet mehr. Mitterlweile gibt es ja aber glücklicherweise Surf-Sticks als kurzzeitige Alternative.

Seit ihr schon mal von Vodafone / Arcor zur Telekom gewechselt? Wie lief der Wechsel ab? War alles pünktlich und ohne Probleme? Habt ihr selbst VDSL bzw. wie schnell ist eure derzeitige Internetleitung?

Viele langsam-surfende Grüße,
– Fabi

Die verschollene E-Mail

Eigentlich war und bin ich der Annahme, dass E-Mails eine relativ zuverlässige Möglichkeit zum Informationsaustausch darstellen. Anscheinend ist dies nicht immer der Fall.

Letzte Woche habe ich mich online bei einer Firma in Hamburg auf eine Stelle beworben. Die E-Mail ging raus, danach war erst mal Stille. Vielleicht kommt ja eine Eingangsbestätigung? Naja, lieber nicht drängeln und ein paar Tage warten. Mittlerweile ist eine Woche vergangen und gestern abend schaue ich in meinen Posteingang und finde einen Hinweis darauf, dass meine Mail nach 8Tagen nicht zugestellt werden konnte und es auch nicht weiter versucht wird.

Na gut, also habe ich die Adresse peinlich genau auf Tippfehler überprüft, jedoch keine gefunden. Da ich nicht noch mal die Ungewissheit haben wollte, ob die Mail ankommt oder nicht, rief ich heute vormittag dann bei besagter Firma an. Mein Ansprechparner hatte das Telefon schon in der Hand, so dass ich gerade ein Mal das Freizeichen hörte, bevor ich jemandem am anderen Ende hatte.

Ich habe ihn dann erstmal gefragt, ob er der richtige Ansprechparner für das Angebot als „IT-…“ wäre. Er bejahte, meinte jedoch, dass dieses Stellenangebot seit gestern abend geschlossen ist, und neue Bewerbungen nicht mehr angenommen werden. Er hat mir in Zwischenzeit schon „einen schönen Tag noch“ gewünscht aber so schnell habe ich mich nicht abwimmeln lassen. Ich hab noch mal nachgefragt, ob meine E-Mail denn angekommen wäre. Reaktion: „Welche E-Mail?“ – „Ja, ich habe Ihnen letzte Woche meine Bewerbung per Mail geschickt, gestern abend erhielt ich eine Fehlermeldung, dass meine Mail unzustellbar wäre“. Er frage mich daraufhin, wie groß meine Mail denn gewesen wäre. Als ich ihm sagte, dass es 3,4MB waren, meinte er, dass ich bestimmt einen Tippfehler in der Adresse hatte – außerdem kommen sonst alle E-Mails bei ihm an. „Trotzdem vielen Dank für Ihr Interesse“ und das war es mit dem Gespräch.

Ehrlich gesagt, finde ich das ziemlich merkwürdig. Es war auch das erste Mal, dass ich erst nach 8 Tagen einen Hinweis erhielt, dass eine Mail unzustellbar war. 8 Tage ist sowieso ein merkwürdiger Zeitraum. Normalerweise kenne ich es, dass versucht wird, unzustellbare Mails 4 Tage lang zuzustellen und man bereits nach dem ersten Tag darüber informiert wird. Wenn Mailadressen gänzlich unbekannt sind, gibt es die Meldung direkt nach dem Versenden.Dazu kommt noch, dass das Stellenangebot gestern abend geschlossen wurde und ich die Fehlermeldung gestern abend bekommen habe.

Glücklicherweise kenne ich mich wenigstens etwas im Mailbereich aus und weiß, dass man solche Fehlermeldungen auch selbst generieren kann. Manche Mailprogramme haben sogar eine Funktion, mit der man E-Mails zurückschicken kann. Der Absender der Mail erhält dann eine Fehlermeldung die oftmals ähnlich aussieht, wie vom Server generierte Meldungen wenn eine E-Mail-Adresse unbekannt ist / eine Mail unzustellbar war.

War es für diese Firma vielleicht einfacher, einfach ein paar Meldungen zu generieren, als Absagen zu schreiben? Ich halte es für eine sehr fragwürdige Methode und fand auch die Art des Herrn am Telefon nicht sonderlich nett mir gegenüber. Vielleicht ist es aber auch besser, dass meine Bewerbung (offiziell zumindest) nicht angekommen ist – wer weiß…

Ist euch schon mal etwas Ähnliches passiert? Was waren eure merkwürdigsten Bewerbungserlebnisse?

Einen schönen Abend noch
– Fabi

Auf Nennung des Firmennamens habe ich im Beitrag absichtlich verzichtet und möchte den Namen auch nicht auf Nachfrage nennen.