Call of Duty: Black Ops

Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder ein neues XBOX-Spiel zugelegt. Da ich schon vom letzten Teil der „Call of Duty“-Reihe ziemlich angetan war, sollte es nun der Nachfolger „Black Ops“ werden. Im Gegensatz zum Vorgänger „Modern Warfare 2“ wurde dieses Spiel nicht von „infinity ward“ sondern von „treyarch“ entwickelt. Dieses Studio entwickelte auch schon andere Teile der Serie, wie z.B. „Call of Duty 3“ und „Call of Duty: World at War“.

Als dann das Paket mit dem Spiel am Donnerstag hier angekommen ist, möchte ich euch nun von meinen ersten Eindrücken berichten. Ich habe übrigens die XBOX 360-Version getestet.

Wie schon bei den anderen Call of Duty-Teilen (künftig CoD abgekürzt), kann man zwischen Einzelspieler- und Mehrspielermodus wählen. Zuerst habe ich mir den Einzelspielermodus angesehen, um etwas warm zu werden. Die Hauptfigur des Spiels ist der Elitesoldat Alex Mason. Seine Aufgabe ist es, Informationen über eine biologische Waffe der Sowjetunion zu sammeln um dadurch Schläferzellen in den USA unschädlich machen zu können. Während ihr ihn auf den verschiedenen Missionen steuert, verschlägt es euch unter anderem nach Russland, Hong Kong und Vietnam. Während den Einsätzen kriecht ihr aber nicht andauernd nur mit eurer Waffe durch den Schlamm. Um euer Ziel zu erreichen müsst ihr auch Helikopter fliegen, ein Boot steuern, Panzer fahren und sogar eine Spezialeinheit mit einem Tarnkappenflugzeug kommandieren. Für Abwechslung ist also durchaus gesorgt.

Teilweise finde ich den Schwierigkeitsgrad des Einzelspielermodus jedoch etwas merkwürdig. Während man bei manchen Missionen einfach nur ein paar Gegner killen muss und dann gemütlich durch die feindlichen Linien zu laufen, sind andere Missionen wirklich hart und Gegner ohne Ende kommen auf euch zu. Da kommt ab und an schon leichter Frust auf, wenn man es nach dem zehnten Versuch immer noch nicht geschafft hat. Schade finde ich auch, dass es keine richtigen Scharfschützenlevels im Einzelspielermodus gibt.

Die Grafik ist natürlich super. Man kann wirklich oft sagen, dass man sich wie in einem Hollywood-Film vorkommt. Vor allem Effekte wie Explosionen sind eindrucksvoll in Szene gesetzt und kommen auch erst auf einem HD-Bildschirm zur Geltung, wenn man die XBOX per HDMI angeschlossen hat. Das Finale hätte, meiner Meinung nach, jedoch etwas spektakulärer ausfallen können. Als Spielzeit würde ich ca. 7 Stunden angeben, ich habe mir allerdings auch Zeit gelassen und bin nicht von einer Mission in die nächste gerannt.

Zusätzlich gibt es zum Einzelspielermodus auch den „Überlebenskampf“ oder „Zombie-Modus“. Hier spielt ihr entweder im „Kino der Toten“ oder im Pentagon und müsst euch gegen Zombies verteidigen, die euch ausschalten wollen. Den Zombie-Modus gab es bereits schon in „CoD World at War“, in der deutschen Version wurde er allerdings entfernt. Bisher habe ich diesen Modus nur angespielt, da er alleine nicht sehr unterhaltsam ist. Mit mehreren Spielern und XBOX Live oder per Splitscreen macht er jedoch sicherlich noch mehr Spaß.

Den größten Teil des Spieles macht aber sicherlich der Mehrspielermodus aus. Hier spielt ihr online gegen Gegner (oder mit Freunden) aus der ganzen Welt. Bei der XBOX wird dafür ein XBOX Live Gold-Account benötigt, welcher kostenpflichtig ist. In meinem Spiel lag jedoch ein Code für zwei kostenlose Tage, also kann man alles ohne Probleme testen, bevor man eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abschließt. Auf mehreren Karten könnt ihr hier Klassiker wie „Team Deathmatch“ oder „Capture the Flag“ spielen. Neu sind die Wager-Matches – hier zahlt jeder Spieler einen bestimmten Betrag virtuelles Geld ein, der dann unter den besten drei Spielern verteilt wird.

Das virtuelle Geld ist auch eine Neuerung bei Black Ops. Neue Waffen und Extras schaltet ihr nun nicht mehr allein durch Levelaufstieg frei, zusätzlich müsst ihr mit CoD-Points bezahlen. Diese Punkte erhaltet ihr automatisch mit jedem Level-Aufstieg und nach jedem Spiel. So habt ihr die Möglichkeit, Waffen und Klassen genau nach euren Wünschen zusammenzustellen. Sobald ihr etwas fortgeschritten seid, könnt ihr auch noch verschiedene Tarnfarben, Logos usw. für eure Waffen kaufen. Außerdem könnt ihr später auch eure Spielfigur individuell gestalten. Dabei kommt z.B. Tarn-Schminke zum Einsatz.

Weiterhin habt ihr die Möglichkeit, verschiedene „Verträge“ zu erfüllen. Inhalt eines Vertrages ist zum Beispiel „Töte 15 Gegner in 40 Minuten“. Wenn ihr den Vertrag erfüllt, bekommt ihr dafür auch CoD-Points, mit denen ihr dann Waffen und Ausrüstung kaufen könnt. Solltet ihr das Ziel eines Vertrages nicht erfüllen, müsst ihr eine gewisse Zeit warten, bis ihr es erneut versuchen könnt.

Insgesamt finde ich den Mehrspielermodus sehr ansprechend. Die Karten sind gut gestaltet und es gibt, meiner Meinung nach, weniger sinnloses rumgeballer als beim Vorgängerspiel. Insgesamt sollte man taktisch vorgehen und gerade bei Team-Spielen auch wirklich mit seinem Team zusammenarbeiten.

Blöd ist, dass man es als „Neueinsteiger“ relativ schwer hat. Eigentlich sollte es ja bei XBOX Live eine Funktion geben, durch die man hauptsächlich mit gleichstarken Gegner spielt, allerdings scheint diese bei Black Ops nicht wirklich zu funktionieren. Wenn man am Anfang nur „schlechte“ Waffen und kaum Extras hat, hat man eigentlich schon fast verloren. Wenn man nicht das Glück hat, andere starke Mitspieler in seinem Team zu haben, kommt man sich teilweise sehr unterlegen vor. Jedoch steigt man relativ schnell im Level auf und kann sich bessere Waffen und Extras kaufen, damit man mit den Gegnern mithalten kann.

Alles in allem ist Black Ops für mich ein würdiger Nachfolger für Modern Warfare 2. Schade ist natürlich, dass die deutsche Version wieder stark beschnitten wurde. Gegen die Entfernung von Hakenkreuzen habe ich überhaupt nichts, jedoch mag ich es nicht, wenn man einzelne Sequenzen aus dem Spiel rausschneidet. Wenn das Spiel sowieso schon keine Jugendfreigabe hat, ist das nicht notwendig – finde ich zumindest.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr „CoD: Black Ops“ bereits? Auf welchem System spielt ihr es und was gefällt euch besonders / was gefällt euch gar nicht? Spielt ihr allgemein gern Shooter und andere Videospiele?

Das war es für den Moment, ein schönes Restwochenende noch,
– Fabian

Aktion Sinnlos: Jetzt noch sinnloser

Vor einigen Tagen habe ich ja bereits über die „Aktion Sinnlos“ unserer Verkehrsbetriebe geschrieben. Zum 10/10/2010 sollten die Bahnlinien 3 und 13 zur Linie 3 verschmelzen. Das Problem war: es würde eine Linie, aber an einem Linienende zwei verschiedene Endstationen geben.

Wie man hier erkennt, soll künftig Linie 3 abwechselnd nach Sommerfeld und nach Taucha fahren. Gestern meldete sich jedoch die Leipziger Volkszeitung zu Wort. Um Verwechslungsgefahr zu vermeiden, haben die Verkehrsbetriebe einen „Kompromiss“ erarbeitet. Die Bahnen in Richtung Sommerfeld werden künftig Linie „3E“ sein, während die Bahnen nach Taucha mit Linie „3“ beschildert werden sollen.

Warum zur Hölle lässt man es dann nicht gleich bei den Linien 3 und 13?

Hauptsache, man hat dann nach solchen Aktionen wieder weniger Geld zur Verfügung und die Tickets werden nächstes Jahr wieder teurer.

Kopfschüttelnde Grüße,
– Fabian.

Pixelmator: Kreise und Rechtecke zeichnen

Vor einigen Tagen habe ich Pixelmator entdeckt. Pixelmator ist ein Shareware-Programm um Bilder und Grafiken auf dem Mac zu bearbeiten. Besonders interessant ist die Anwendung vermutlich für die Nutzer, deren Wünsche in den vielen Freeware-Anwendungen nicht abgedeckt werden, Photoshop jedoch viel zu teuer ist.

Mir gefällt vor allem die einfache Bedienung und die Übersichtlichkeit des Programms. Man wird am Anfang nicht mit tausenden Paletten, Fenstern und Einstellungsmöglichkeiten erschlagen. Alles ist übersichtlich in Menüs untergebracht und nichts wirkt überladen. Auch die Werkzeugleiste ist relativ einfach gehalten.

Die Werkzeugleiste ist auch mein Schlagwort für den heutigen Artikel. Wie euch vielleicht aufgefallen ist, gibt es keine wirkliche Option um Formen wie Rechtecke und Kreise zu erstellen. Gerade für Anfänger oder Umsteiger auf Pixelmator ist dieser Punkt etwas verwirrend.

Ich möchte euch deshalb kurz zeigen, wie ihr mit ein paar Klicks Rechtecke und Kreise erstellen könnt.

Öffnet zuerst ein neues Bild oder das Bild, das ihr bearbeiten möchtet. Öffnet danach über „Darstellung -> Werkzeug-Optionen“ das Optionsmenü für Werkzeuge (alternativ geht das auch über Tastenkombination cmd+2).

Klickt nun auf das Auswahlwerkzeug (Tastenkombination m) und wählt in den Werkzeug-Optionen aus, ob ihr Kreise oder Rechtecke erstellen möchtet. Jetzt zieht ihr die gewünschte Form einfach auf der entsprechende Stelle eurer Grafik. Ihr seht jetzt einen dünnen, gestrichelten Rahmen.

Der letzte Schritt ist es nun,  eine Kontur bzw. eine Füllung hinzuzufügen. Für eine Kontur (Umrandung) wählt ihr „Bearbeiten -> Kontur“ (Tastenkombination Shift+cmd+O) aus, für eine Füllung „Bearbeiten -> Füllung“ (Tastenkombination alt+cmd+F). Um eure Form mit einem Farbverlauf zu füllen, müsst ihr jedoch das Farbverlaufwerkzeug benutzen, im Menü „Füllung“ könnt ihr nur eine einzelne Füllfarbe festlegen.

Wenn ihr Pixelmator testen möchtet, könnt ihr euch auf der offiziellen Website eine Testversion runterladen. Eine Lizenz für unbegrenzte Nutzung kostet momentan rund 45 Euro.

Welche Grafikbearbeitungssoftware verwendet ihr auf dem Mac? Seid ihr mit eurem Grafikprogramm zufrieden? Kennt ihr weitere Pixelmator-“Tricks“?

¡Hasta la vista!
– Fabian

Rückblick: September 2010

Schon wieder ist ein Monat um und viele Fragen sich, warum die Zeit so schnell vergeht. Leider gibt es zu dieser Frage keine Antwort in meinem Beitrag aber dafür werde ich versuchen, den vergangenen Monat aus meiner Sicht kurz zusammenzufassen.

Eigentlich begann der September ziemlich gut. Ich hatte meinen ersten, längeren Urlaub in diesem Jahr und war kurz davor für ein paar Tage nach Hongkong zu fliegen. Ich habe bis zur letzten Minute gewartet, aber der Flug war leider überbucht und ich konnte nicht mehr mit. Das hieß also, der Urlaub musste wohl oder übel zu Hause verbracht werden. Sehr schlimm war es nicht, obwohl etwas mehr „Spannung“ nicht geschadet hätte.

Gleich nach dem Urlaub hatte ich meine erste Frühschicht. Okay, „Frühschicht“ ist etwas ungünstig ausgedrückt, weil diese bei uns unter der Woche erst um 10:00 Uhr beginnt. Jedoch musste ich auch am Wochenende ran, und dann geht’s schon um 06:00 Uhr los. Somit musste ich mich bereits um 04:00 Uhr aus dem Bett quälen, um pünktlich im Büro zu sein. Da in dieser Zeit gerade eine neue Haltestelle auf meiner Bahnstrecke gebaut wurde, wurde Schienenersatzverkehr eingerichtet und ich war noch länger unterwegs. Gerade am Wochenende war es aber von der Kundenseite her sehr ruhig, aber auch recht langweilig – von 06:15 Uhr bis 14:15 Uhr musste ich alleine im Büro rumsitzen.

Da ich am Wochenende arbeiten musste, hatte ich den Montag und Dienstag danach frei. Die Zeit habe ich genutzt, um etwas Sport zu machen und um dem Telekomladen einen kleinen Besuch abzustatten. Eigentlich wollte ich mich nur nach den Möglichkeiten einer Vertragsverlängerung erkundigen, da mein Telekomvertrag im Dezember ausgelaufen wäre. Bisher habe ich ja ein iPhone 3G genutzt, welches allerdings mit der Zeit immer langsamer wurde und ein paar Mal beim Tippen abgestürzt ist. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass man eine Ablösesumme zahlen muss, wenn man bereits vor Vertragsverlängerung ein neues Handy nutzen möchte, anscheinend war das bei mir aber nicht der Fall. Der nette Verkäufer hat mir angeboten, sofort ein neues iPhone mitzunehmen. Ohne Wartezeit, ohne Ablösegebühr und ab Dezember würde ich aufgrund meines Alters sogar 10€ pro Monat sparen. Sonst gibt’s doch die ganzen Vergünstigungen nur für Rentner oder Kleinkinder… 😀

Somit bin ich jetzt auch Besitzer eines neuen iPhones und ich kann mich überhaupt nicht beschweren. Vor allem die Geschwindigkeit und die Kamera kann man nicht mit dem 3G-Modell vergleichen. Von den berüchtigten Empfangsproblemen habe ich bisher auch noch nichts mitbekommen.

Zum Ende des Monats wurde er aber auch immer schlechter und langsam musste ich begreifen, dass der Herbst nach Leipzig gekommen ist. Letzte Woche hat es 4 Tage am Stück geregnet und die Flüsse in der Umgebung waren bis zum Überlaufen voll. Hier in Leipzig ist das Wasser jedoch größtenteils in den Flußbetten geblieben und es gab keine größeren Überschwemmungen. An eine gesperrte Brückenstraße hat man sich hier bei Überschwemungen sowieso schon gewöhnt 😀 Mittlerweile hat es aber auch schon wieder aufgehört und die Sonne ist draußen.

Wenn das Wetter auch im Oktober so bleibt, wie es gerade ist, finde ich den Herbst vielleicht sogar schön 🙂

Wie war euer September? Habt ihr etwas besonderes erlebt? Was sind euere Pläne für den Oktober?

Viele Grüße und einen schönen Start ins Wochenende,
– Fabian

T-Shirt gesucht?

Wer kennt es nicht… es ist Sommer, schnell sind ein paar Flecken auf dem T-Shirt, man bleibt irgendwo hängen und das Ding ist gleich komplett zerrissen. Zwar kann man in den nächsten Laden rennen und sich ein neues T-Shirt kaufen aber wie wäre es, einfach ein T-Shirt zu gewinnen?

Kenny von weizenspr.eu verschenkt in Kooperation mit diesem Anbieter viele T-Shirts mit weizenspreu-Logo!
Alles was ihr tun müsst, ist etwas Werbung machen. Die ersten 15 Blogger, die einen Blogbeitrag mit Link zu Kenny und dem T-Shirt-Anbieter schicken, bekommen eines der T-Shirts geschenkt.

Zum Dank bekommt man einen Backlink und hat die Chance einen von zwei Gutscheinen im Wert von 20€ zum T-Shirt-bedrucken zu gewinnen.

Ihr habt bis Sonntag, dem 29/08/2010 um 12:00 mittags zeit -> also, mitmachen und mit gewinnen.

Bald gibt es dann auch einen neuen, längeren Eintrag von mir.

Bis dahin viel Spaß beim Gewinnen,
– Fabian

DVD-Abzocke bei Navy CIS!

Bald ist es wieder soweit: eine neue Staffel von Navy CIS erscheint auf DVD. Wieder ein mal überzeugte die sechste Staffel durch Action, Spannung und Humor. Leider werden jedoch die deutschen Fans wieder grundlos abgezockt, sollten sie sich die DVDs zur Staffel kaufen wollen.

Nachdem die fünfte Staffel endlich in einer DVD-Box erschienen ist, wurde die sechste Staffel wieder in zwei Halbstaffeln aufgeteilt. Das bedeutet, hierzulande erhält man je 2 Boxen mit 3 DVDs. Das ist anders als im europäischen Ausland, wo man eine Box mit allen 6 DVDs erwerben kann.

Im Grunde ist es ja nicht weiter schlimm, wenn der Preis dieser Halbstaffeln nicht so dreist wäre. Bei Amazon in Deutschland kosten die einzelnen Halbstaffeln 27€ bzw. 28€ (Box 1, Box 2). Insgesamt zahlt man bei kostenloser Lieferung also ungefähr 55€. Die DVDs erscheinen in Deutschland am 5. August 2010.

Schaut man jedoch zu unseren Nachbarn nach Frankreich, stellt man fest, dass man eine Box mit allen 6 DVDs für nur 34,99€ bekommen kann. Dazu kommen noch ca. 7€ Versand hinzu, also zahlt man am Ende für alle 6 DVDs ungefähr 42€. In Frankreich sind die DVDs übrigens bereits jetzt erhältlich.

Bei unseren Freunden in England ist es ähnlich. Dort erhält man die komplette sechste Staffel (alle 6 DVDs in einer Box) für 33£. Bei einer Bestellung aus England kommen zusätzlich 2.24£ Versandkosten dazu. Hier wären wir am Ende also bei 35.65£ Gesamtpreis. Umgerechnet sind das bei aktuellem Kurs 42,47€. Der Veröffentlichungstermin für die DVDs in England ist der 19. Juli 2010.

Wie man sieht, sind unsere Nachbarn klar im Vorteil. Sie erhalten nicht nur eine Box mit allen DVDs sondern sparen auch noch richtig Geld. Jeder, der im Besitz einer Kreditkarte ist, sollte sich also genau überlegen, ob er sich diese DVDs nicht lieber aus dem Ausland bestellt.

Ich habe bereits die vierte NCIS-Staffel aus England bestellt und hatte sogar die deutsche Tonspur auf meinen DVDs. Somit konnte die Serie also genau so genießen, wie sie hier im Fernsehen läuft beziehungsweise auf DVDs ausgeliefert wird. Bei der sechsten Staffel steht zwar in den Produktspezifikationen keine deutsche Tonspur, jedoch werden bei Amazon.co.uk wenigstens deutsche Untertitel aufgelistet. Für alle, die sich die Serie aber sowieso lieber in der Originalsprache ansehen, wäre es reinste Verschwendung, eine deutsche DVD-Box zu kaufen.

Habt ihr bisher ähnliche Erfahrungen beim Kauf von DVDs, Spielen oder anderen Dingen erlebt? Bestellt ihr öfter Dinge aus dem Ausland? Sammelt ihr bestimmte TV-Serien auf DVD?

Verschwitzte Grüße aus Leipzig,
– Fabian

Der Kampf um VDSL geht weiter

Nachdem wir ja nun eigentlich schon am 1. Juni unseren VDSL-Anschluss bekommen sollten, bewegt sich langsam etwas in Richtung schnelles Internet. Vor einigen Tagen erhielten wir von der Telekom ein Schreiben mit einer Auftragsbestätigung für VDSL und einen ISDN-Anschluss. Ging ja richtig schnell.

Darin wurde dann erwähnt, dass uns am 12. Juli ein Techniker aufsuchen wird, um unseren Anschluss in Betrieb zu nehmen. Eigentlich dachte ich, dass es bisher nur ein Problem mit einer Schnittstelle im Terminbuchungssystem gab? Soweit ich weiß, wird bei VDSL einfach der Tarif geändert und nichts physikalisch am Anschluss geändert. Wozu muss man dann einen Techniker zu uns schicken?

Bisher habe ich irgendwie ein ungutes Gefühl und habe vorsorglich schon mal meinen Surfstick re-aktiviert – am Ende ist das Internet dann wieder komplett weg, weil das falsche Kabel durchgeschnitten wurde. Trotzdem hoffe ich natürlich, dass wir am Montag endlich die versprochene VDSL 50 Geschwindigkeit im Haus haben werden. Bisher ist es echt ätzend, wenn man mit „DSL“ 386 mehr machen möchte, als nur chatten oder E-Mails zu schreiben. Nicht mal eine XBOX-Live Verbindung kommt zustande, weil durch den schlechten Ping einfach keine Spiele gefunden werden, bei denen man mitspielen könnte. Von irgendwelchen Downloads oder z.B. dem Hochladen von Bildern möchte ich erst gar nicht anfangen zu reden.

Hattet ihr Probleme bei der Umstellung auf VDSL? Kam euch ein Techniker besuchen? Was ist bisher euer größtes Abenteuer mit der Telekom?

Drückt mir die Daumen, dass am Montag alles klappt und ich bald wirklich im Internet surfen kann, und nicht auf einem altem Holzstück gegen die Wellen kämpfen muss 🙂

Ein schönes Wochenende und viele Grüße,
– Fabian

[UPDATE] Amazon – Spedition mit Lieferproblemen

Wie ich hier ja bereits berichtet habe, bin ich auf der Suche nach einem neuen, schönen Fernseher. Nach ein paar weiteren Exkursionen zu weiteren Elektronikläden, habe ich endlich ein Modell gefunden, das mir zugesagt hat und auch innerhalb meiner Preisgrenze lag. Da ich aber auch nicht sinnlos Geld zum Fenster rauswerfen möchte, habe ich gleich im Laden (wieder Mediamarkt, aber eine andere Filiale) per Handy nachgeschaut, ob es den Fernseher nicht zufällig irgendwo preisgünstiger gibt. Komme was wolle, bei Amazon gab es das gleiche Modell für knapp 300 € weniger. Da man ja bei Mediamarkt angeblich mit dem Verkaufspersonal handeln kann, habe ich mir gleich einen Verkäufer geangelt und mal nachgefragt, ob sich da preislich nicht vielleicht etwas machen lässt. Mehr als 100 € wollte er aber nicht runter gehen und somit hätte ich den Fernseher bei Amazon immer noch für 200 € weniger bekommen.

Ohne Fernseher ging es daher wieder nach Hause, gleich an den Laptop und auf zu Amazon. Nach ein paar Klicks war das Gerät im Einkaufswagen und eine Bestellbestätigung kam per E-Mail. Am nächsten Tag war es dann auch schon soweit, und ich habe eine Versandbestätigung bekommen. Als Liefertermin wurde der 21. Juni 2010 prophezeit. Wie ihr euch sicherlich schon denken könnt, habe ich meinen Fernseher bis jetzt natürlich immer noch nicht.

Eigentlich sollte die Spedition, die den Fernseher ausliefert vorher bei mir anrufen um einen Termin zu vereinbaren. Natürlich war dies nicht der Fall und am Montag kam alles mögliche, nur kein Fernseher für mich. Okay… wer weiß, was dort schief gelaufen ist. Am nächsten Tag habe ich deshalb den Kundenservice kontaktiert und die nette Dame meinte nur, dass die Spedition gerade soooo viel zu tun hat, dass man einfach nicht mit dem Ausliefern hinterher kommt. Sie hat dann kurz bei der Spedition angerufen und meinte zu mir, dass ich am Dienstag oder Mittwoch angerufen werde und einen Liefertermin bekomme.

Wie ihr euch vielleicht auch denken könnt, wurde ich bisher noch nicht von der Spedition angerufen und der Fernseher hätte schon vor 4 Tagen bei mir sein sollen. Okay… noch mal mit dem Kundenservice telefonieren und das Gleiche ging von vorn los. Die Dame meinte dieses Mal, dass andere Kunden bereits 14 Tage auf ihre Ware warten und sie auch nicht verstehen kann, warum die Spedition nicht aus der Falte kommt. Amazon wurde wohl versprochen, dass mit Hochdruck an der Situation gearbeitet wird und man mich sicher in den nächsten Tagen wegen einem Liefertermin kontaktiert.

Ich verstehe es nicht, warum sich Amazon als riesengroßes Unternehmen so etwas leisten kann. Wurde hier die kleinste und unzuverlässigste Spedition in der Umgebung mit so etwas beauftragt? Warum kann man diese Prozesse nicht etwas beschleunigen und die Geräte dann über einen anderen Dienstleister ausliefern lassen, wenn man genau weiß, es gibt Lieferengpässe? Warum werden die Kunden nicht benachrichtigt sondern erfahren von den Problemen erst, wenn man beim Kundenservice anruft? Fragen über Fragen und niemand kann sie beantworten…

Auf jeden Fall bin ich von Amazon sehr enttäuscht. Mittlerweile bestelle ich seit 7 Jahren Sachen dort und hatte bisher, ungelogen, noch nie irgendwelche Probleme. Dann vertraut man diesem Unternehmen eine Bestellung von mehreren hundert Euro an und was passiert… nichts! Ich bin sehr enttäuscht und hoffe, dass sich Amazon eine originelle Entschuldigung einfallen lässt. Wenn der Fernseher bis nächste Woche nicht hier ist, muss ich mein Geld wohl oder übel zurückbuchen lassen und mich an einen anderen Anbieter wenden.

UPDATE: Am Dienstag, dem 29. Juni klingelt es an der Tür und die Spedition war da. Mit meinem Fernseher! Sie haben sich zwar vorher nicht angekündigt aber ich bin froh, dass die ganze Prozedur jetzt ein Ende hat. Anscheinend gibt es aber immer noch ein kleines Problem. Am Donnerstag (01. Juli) rief mich am Nachmittag Kim vom Amazon Kundenservice an und hat sich noch mal dafür entschuldigt, dass es noch ein paar Tage dauern wird. Anscheinend hat die Spedition immer noch nicht an Amazon durchgegeben, dass das Gerät ausgeliefert wurde. Vielleicht bekomme ich ja jetzt einen zweiten? 😀 – Danke übrigens für alle eure Kommentare! Ich freue mich jedes Mal, wenn sich jemand zu meinen Beiträgen äußert 🙂

Habt ihr schon mal ähnliche Erfahrungen mit Amazon gemacht? Würdet ihr große Geräte wie Fernseher über das Internet bestellen?

Einen schönen Tag noch,
– Fabian

1. Leipziger Postcrossing-Treffen

Wisst ihr auch, wie das ist, wenn ihr in den Briefkasten seht und ihr nicht nur Rechnungen und Werbebriefe sondern auch eine schöne Postkarte findet? Also ich meine nicht die Postkarten vom Optiker, der einem zum Geburtstag gratuliert und neue Brillen verkaufen möchte, sondern Postkarten aus anderen Städten und Ländern mit schönen Motiven und ein paar netten Grüßen drauf.

Da ich viel zu selten solche Postkarten bekomme, habe ich mich Ende 2009 bei Postcrossing angemeldet. Das Prinzip ist relativ einfach: wenn man sich auf dieser Website registriert, bekommt man am Anfang fünf zufällige Adressen aus der ganzen Welt zugeteilt. An diese Adressen schickt ihr Postkarten die euch (und hoffentlich auch dem Empfänger) gefallen. Sobald der Empfänger eine eurer Karten bekommen hat, registriert er diese auf der Postcrossing-Website und eure Adresse kommt in den großen Lostopf. Ein anderer Postcrosser aus irgendeinem Land bekommt diese nun zugeteilt und schickt euch eine Postkarte. Ihr registriert diese Karte wieder und der Kreis schließt sich. Je mehr Karten ihr insgesamt verschickt habt, desto mehr Adressen könnt ihr zugeordnet bekommen (und desto mehr Postkarten bekommt ihr später zugeschickt). Das Ganze macht, mir zumindest, relativ viel Spaß. Mittlerweile habe ich auf diesem Weg in einem halben Jahr schon über 90 Karten aus mehr als 30 verschiedenen Ländern bekommen.

Vor einiger Zeit hat mich dann mein Vater, der ebenfalls bei Postcrossing mitmacht, auf ein Postcrossing-Treffen in Leipzig aufmerksam gemacht. Zwar war ich am Anfang noch nicht wirklich davon überzeugt und hatte auch nicht vor, so „zeitig“ (der Beginn war 11:00) aufzustehen. Am Freitagabend hatte ich dann aber plötzlich doch einen Geistesblitz und habe mich entschieden auszuschlafen und etwas später zur Postcrossing-Truppe zu kommen. Dank meiner tollen Planung… na gut… es war eher Zufall… war ich genau in dem Moment vor der richtigen Kneipe, als ein paar Leute mit Postcrossing-Ansteckern auf mich zu kamen.

Wir haben es uns dann im Restaurant 100-Wasser in der Innenstadt gemütlich gemacht. Die ersten Getränke und Mahlzeiten wurden bestellt und in Zwischenzeit haben alle ihre Postkarten ausgepackt. Irgendwie kam ich mir mit meinen acht Postkarten etwas verloren vor, denn die Anderen hatten etwas größere Stapel mit 40 oder mehr Postkarten dabei. Dann ging es auch schon los… die Postkarten machten ihre Runde und wurden von den Teilnehmern unterschrieben. Jetzt weiß ich, wie es den ganzen Promis gehen muss, wenn sie Autogramme geben müssen. Wenn man fast 300 Karten mit seinem Benutzernamen unterschriebt, bemerkt man dann schon leichte Taubheitsgefühle in der Hand 😀

Als alle Karten fertig geschrieben waren, ging es dann zum nächstgelegenen Briefkasten am Markt, der sogar noch am selben Tag geleert wurde. Wahrscheinlich hatte dieser Briefkasten noch nie so viele Postkarten auf einmal geschluckt. Ich bin sehr gespannt, wann die erste Karte ihren Empfänger erreicht und freue mich auch schon auf die Karten, die ich dann erhalten werde.

Das Treffen war sehr schön, es war sehr interessant zu sehen, wer noch alles so Postkarten an wildfremde Leute schreibt und ich denke, es wird nicht das letzte Postcrossing-Treffen für mich gewesen sein.

Vielen Dank an stadtschreiber und leoloewe für das Organisieren und bis zum nächsten Mal in …?

Briefmarken-ableckende Grüße,
– Fabian

PS.: Fotos kommen sicherlich später noch bei Flickr, aufgrund meiner beschi… bescheidenen Internetverbindung kann es sich nur noch Jahrhunderte dauern…

VDSL, wo bleibst du?

Eigentlich sollte unser VDSL-Anschluss ja bereits letzten Freitag freigeschaltet wurden sein, aber anscheinend ist es dazu bisher nicht gekommen. Wir surfen hier weiter mit einer Geschwindigkeit von 448 kBit/s (downstream) und 96 kBit/s (upstream) rum, ohne bisher nur die geringste Besserung gespürt zu haben. Sicherlich könnt ihr euch vorstellen, wie „schnell“ dann unser Anschluss ist, wenn 3 Personen gleichzeitig surfen und vielleicht eine Person davon noch ein Video bei YouTube sieht und die andere „schnell“ ein Foto auf eine Website lädt.

Die Kundendienstmitarbeiterin von letzter Woche scheint allerdings auch ziemlichen Mist geredet zu haben. Da ist nichts mit „am nächsten Tag wird es freigeschaltet“. Der Prozess läuft normalerweise so ab, dass man vorher erst noch eine schriftliche Auftragsbestätigung von der Telekom bekommt, in der dann der Termin zur VDSL-Freischaltung genannt wird. Doch auch diese Auftragsbestätigung ist bisher nicht bei uns eingetroffen.

Aus gegebenem Anlass rief ich heute noch mal bei der tollen Servicehotline an… die Kollegin mit schwäbischem Akzent meinte dann auch nur, dass sie nur sieht, dass es in Bearbeitung ist und das sie „den Kollege, wo desch bearbeite“ noch mal eine Mail schickt und sie sich dann wohl in den nächsten Tagen bei uns melden werden. Ha ha ha. Die Telekom will sich bei uns melden!? Ich glaube ja an vieles, aber nicht daran. Als ich mich dann bei ihr beschwert habe, dass man mit unserer jetzigen Geschwindigkeit nicht vernünftig arbeiten kann, meinte sie dann auch nur, dass wir „ja Glück hätte, dasch es ei Fläträt isch“ und es sozusagen ruhig mal länger dauern kann, bis eine Seite geladen ist. Unfassbar dreist, sage ich dazu nur.

Ich verstehe einfach nicht, warum ein so großes Unternehmen derart unfähig sein kann. Wenn es heißt, wir möchten es zum 1.6. und eine Woche später ist immer noch nichts passiert, dann ist das eigentlich ziemlich peinlich. Mittlerweile habe ich auch beschlossen, jeden Tag bei der Hotline anzurufen, an dem wir kein VDSL haben. Anscheinend muss man die genug nerven, damit sich irgendwas in diesem Unternehmen tut.

Wütende Grüße,
– Fabian