Starbucks City Mugs – wer hat sie alle?

Nachdem ich in letzter Zeit öfter wieder bei Starbucks war, habe ich eine sehr interessante Sache entdeckt: die Starbucks City Mugs. In vielen Städten mit Starbucks-Filialen gibt es Tassen mit den Sehenswürdigkeiten und dem Namen der jeweiligen Stadt – die Starbucks City Mugs. Zusätzlich gibt es in vielen Ländern auch noch eine Tasse des entsprechenden Landes.

Da sowas natürlich auch immer ein schönes Andenken an Städte ist, in denen man zu Besuch war, habe ich mich auch dazu entschlossen, diese Tassen zu sammeln. Bisher zählen Leipzig, London, Hamburg und die Deutschland-Tasse zu meiner Sammlung.

Sammelt ihr auch City Mugs? Wie groß ist euer Sammlung oder sammelt ihr komplett andere Dinge?

Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Viele Grüße und bis bald,
Fabian

(Dieser Artikel wurde übrigens bei Starbucks in der Leipziger Nikolaistraße komplett mit dem iPad geschrieben – Premiere: der erste Artikel von unterwegs und zugleich der erste iPad-Artikel)

Eine Woche iPad – Mobile Office

Vor knapp einer Woche habe ich bereits über das neue iPad 2 berichtet und möchte nun an diesen Artikel anknüpfen. Nach etwas mehr Zeit mit dem Tablett-PC von Apple kann ich nun ein paar zusätzliche Eindrücke dazu aufschreiben.

Heute möchte ich auf das Thema „Mobile Office“ eingehen. Darunter verstehe ich es, unterwegs über das iPad Textdokumente, Präsentationen und Tabellen zu erstellen. In den vergangenen Tagen habe ich mich ausschließlich mit der Textverarbeitung beschäftigt. So ist es vor allem bei Besprechungen praktisch, keine Notizblöcke mitzunehmen und man kann seine Mitschriften anschließend gleich an die anderen Teilnehmer per Mail schicken.

Getestet habe ich dazu die App „Quickoffice“ beziehungsweise die „Quickoffice Connect Mobile Suite for iPad“ für ca. 12€ im AppStore. Das Programm enthält Editoren zum Erstellen von Word- und Excel-Dokumenten (jeweils doc, docx, xls, xlsx) und Powerpoint-Dokumenten (nur ppt). Man kann sich außerdem PDF-Dateien anzeigen aber nicht bearbeiten. Bei großen PDF-Dokumenten mit vielen Grafiken kommt der PDF-Betrachter jedoch schnell an seine Grenzen. Zum reinen Betrachten von PDFs bevorzuge ich daher „GoodReader„, da ich die Dateien dort gleichzeitig mit Kommentare und Notizen versehen kann.

Weiterhin ist es möglich, zahlreiche Dienste wie die iDisk, Dropbox und Google Docs einzubinden um Dokumente runter- und hochzuladen. Quickoffice selbst benutzt jedoch auch eine lokale Dateiverwaltung mit mehreren Ordnern die man derzeit nicht automatisch mit einem Webdienst wie der iDisk synchronisieren kann. So eine Funktion wäre durchaus wünschenswert.

Speziell im Textverarbeitungsmodus gibt es die wichtigsten Möglichkeiten um seine Dokumente zu gestalten. Man kann zwischen sieben Schriftarten, sechzehn Farben und den drei Formatierungsmöglichkeiten „fett“, „kursiv“ und „unterstrichen“ wählen. Man hat außerdem die Möglichkeit Listen zu erstellen und Absätze linksbündig, rechtsbündig und zentriert auszurichten. Formatvorlagen oder eine Möglichkeit eigene Farben zu definieren fehlen jedoch komplett. Außerdem gibt es keine Dokumentenvorlagen, man startet also immer mit einem komplett weißen Dokument ohne irgendwelche vordefinierten Stile.

Sobald man sein fertiges Dokument erstellt hat, bietet Quickoffice die Möglichkeit, das Dokument auch als PDF zu speichern oder über AirPrint-fähige Drucker zu drucken. Fertige Dateien kann man außerdem per E-Mail versenden. Was mir negativ aufgefallen ist, ist jedoch, dass man immer nur eine Datei per Mail versenden kann. Gerade bei mehreren Dokumenten ist das äußerst ungünstig. Als Workaround habe ich diese Dokumente erst auf die iDisk geladen, mit „GoodReader“ als ZIP-Archiv gepackt und dann von dort per Mail verschickt.

Für einfache Dokumente ohne spezielle Gestaltungselemente wie Gesprächsnotizen oder andere Mitschriften reicht das Programm also vollkommen aus. Wenn man umfangreichere Dokumente erstellen will, wird man allerdings nicht um eine Nachbearbeitung am PC kommen.

Sicherlich gibt es andere Programme auf dem iPad wie „Pages“, „Keynote“ und „Numbers“ von Apple, die erweiterte Funktionen anbieten jedoch auch deutlich teurer sind. Mit „Quickoffice“ bekomme ich drei Editoren mit ein paar weniger Funktionen und zahle nur die Hälfte vom Preis aller drei Apple-Programme.

Allgemein lerne ich das iPad wirklich zu schätzen. Gerade jetzt bei unserer Schulung wo keine internetfähigen Computer zur Verfügung stehen, ist es sehr praktisch, bei Unklarheiten zu Themen direkt auf die entsprechenden Websites zu gehen und um Informationen direkt an Kollegen weiterzuleiten. Außerdem ist es mir möglich, sämtliche Schulungsunterlagen auf dem iPad mitzunehmen ohne sie auszudrucken. So wurden einige hundert Seiten Papier und eine Menge Toner gespart.

Derzeit habe ich nur noch einige Probleme mit der Tastatur. An die Tastatur auf dem iPhone konnte ich mich damals relativ schnell gewöhnen, beim iPad scheint es allerdings etwas länger zu dauern. Ich bin mir jedoch sicher, dass mir dies bei längerer Benutzung genau so in Fleisch und Blut übergehen wird 🙂

Benutzt ihr eine App zum Erstellen von Dokumenten auf dem iPad? Wie zufrieden seit ihr? Wie hilft euch euer iPad im Beruf und unterwegs? — Ich freue mich auf eure Kommentare!

Bis bald,
– Fabian

Der erste Tag mit dem iPad 2

Vorgestern war es soweit. Der 25. März 2011. Der Erscheinungstag des neuen iPad 2 von Apple. Ein Tag wie jeder andere, dachte ich erst. Als ich um 15:00 Arbeitsschluss hätte, dachte ich, ich kann noch schnell in die Stadt fahren um etwas zu Essen, bevor ich dann um 17:00 zu Gravis gehe um das iPad zu kaufen. So viel zur Theorie… die Praxis sah etwas anders aus.

Da ich zufällig schon auf dem Hinweg bei Gravis vorbei kam, habe ich eine Warteschlange entdeckt. Ungefähr 20 Leute waren schon da und haben auf das iPad 2 gewartet. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Wer will denn in Leipzig schon ein iPad haben? Da ich das Risiko nicht eingehen wollte, mit leeren Händen nach Hause zu gehen, habe ich mich also brav angestellt. Es war zu diesem Zeitpunkt übrigens 15:30. Irgendwie erinnerte mich das an die Erzählungen von früher, in denen berichtet wurde, dass in der DDR auch oft angestanden werden musste.

Im Gravis selbst war es erst mal ziemlich warm. Schal ab und Jacke aus. Dummerweise füllte sich der Laden immer weiter und um 17:00 ging die Schlange bis nach draußen. Alle wollten ein iPad haben. Um ehrlich zu sein, hätte ich mich ab ungefähr der Hälfte gar nicht mehr angestellt. Die Chance da noch eins zu bekommen war sehr unrealistisch. Bei Twitter habe ich schon gelesen, dass in den Apple Stores für die Leute in der Schlange kostenloses Wasser verteilt wurde damit niemand zusammenbricht. Bei Gravis war das überhaupt nicht der Fall. Am Anfang der Schlange gab es einen Wasserspender aber um den zu erreichen musste man natürlich seinen Platz aufgeben. Um 17:00 war es dann auch schon soweit und alle dachten, sie bekommen jetzt endlich ihr neues iPad. Auch da wurde nichts draus, da sich pünktlich zum Verkaufsstart das Kassensystem von Gravis aufgehangen hat. Anstatt das dann die Rechnungen z.B. per Hand geschrieben wurde, stand erst mal alles still. Den Mitarbeitern hat man die Motivation und die Begeisterung auch richtig angesehen. Vorgestern war sicher einer dieser Tage, an denen die dort richtig viel Geld verdient haben – warum hingen dann die Mundwinkel so weit unten, dass sie fast in China wieder raus gekommen wären? Informationen für die Kunden gab es natürlich überhaupt keine und jeder hat sich gewundert, warum es nicht vorwärts ging.

Um 17:45 war ich dann fast am Anfang der Schlange und es lagen noch ungefähr 5 iPads da. Das Modell, das ich gerne kaufen wollte, war natürlich nur noch 1x vorhanden und der Käufer vor mir hat die Gelegenheit genutzt um es zu kaufen. Toll. Immerhin hatte ich aber überhaupt noch eine gewisse Auswahl und hab mich dann für das schwarze 64GB Modell mit UMTS entschieden. Anscheinend hatten die Gravis-Mitarbeiter dann Angst, dass ich das iPad klaue und es wurde bis zur Kasse getragen. Sehe ich so verdächtig aus? Ich stelle mich bestimmt nicht 2h in eine Schlange an um dann etwas zu nehmen, was ich nicht bezahlen kann… Tsss… Auf jeden Fall ist mir klar geworden, dass ich mich das nächste Mal nicht wieder dort anstelle und lieber etwas warte oder das Gerät im Internet bestelle.

Später war ich dann zu Hause und es ging los. Der Lieferumfang des iPad 2 ist recht spartanisch, wie man es von Apple Produkten kennt. In der Box lagen Kurzbeschreibungen in Deutsch und Französisch, zwei Apple-Aufkleber, eine Nadel um das SIM-Kartenfach zu öffnen, ein USB-Verbindungskabel und ein USB-Adapter für die Steckdose zum Aufladen. Das letzterer Adapter dabei war, hat mich schon sehr gewundert. Ein Microfaser-Tuch zum Reinigen des Displays vermisse ich da allerdings schon. Bei der Größe des Displays wäre das eine nette Zugabe gewesen.

Ansonsten liegt das iPad super in der Hand. Es ist 117 Gramm leichter und 4,4 Millimeter flacher als sein Vorgänger. Am Display hat sich nicht viel geändert. Ein Retina-Display wie beim iPhone 4 wurde nicht verbaut, die Auflösung ist jedoch trotzdem sehr hoch und Grafiken lassen sich gut darstellen. Neu sind außerdem zwei Kameras, jeweils auf Vorder- und Rückseite des Gerätes um z.B. Videoanrufe durchzuführen und Videos aufzunehmen. Die Frontkamera nimmt Videos und Fotos in VGA-Qualität auf, die Kamera auf der Rückseite kann HD-Videos (720p) aufnehmen, die Fotos zeugen jedoch eher von geringer Qualität. Offizielle Megapixel-Zahlen dieser Kamera gibt es nicht, mich erinnert es jedoch an die Bilder des neuen iPod touch – dessen Kamera hat 0,7 Megapixel. Da man das iPad aber sicherlich sowieso nicht unterwegs mitnimmt um Fotos zu machen, ist das sicherlich zu verschmerzen. Eine etwas bessere (Foto-)Kamera wäre aber bestimmt nicht zu viel verlangt gewesen.

Zum Betriebssystem selbst muss ich sicherlich nicht viel sagen. Zum Einsatz kommt das von iPhone und iPod touch bekannte iOS in Version 4.3 (mittlerweile 4.3.1), welches auch auf dem iPad 1 läuft. Leider vermisse ich einige Apps, die zum Beispiel beim iPhone inklusive sind. So fehlt eine Uhr-Funktion mit Timer, Weltzeituhr und mehreren Alarmen. Ebenfalls fehlen Wetter-App, Aktien-App und Sprachmemo-App. Die letzteren drei Apps sind sicherlich noch verschmerzbar aber warum es keine Uhr gibt, wundert mich schon sehr. Es ist sicherlich nicht schwierig, diese vom iPhone aufs iPad umzusetzen.

Diesbezüglich habe ich mich um Ersatz bemüht: als Wecker habe ich mir „Nightstand“ im App Store gekauft. Diese App hat den Vorteil, dass sie einen mit eigener Musik wecken kann und man nicht auf die vorgefertigten Töne von Apple beschränkt ist. Um diese Funktion zu nutzen muss die App jedoch während der Nacht im Vordergrund geöffnet sein. Neben der Wecker-Funktion zeigt sie automatisch das Wetter der aktuellen Umgebung an – sehr praktisch wenn man morgens aufwacht.

Auch empfehlen kann ich den „GoodReader„. Diese App ist wirklich ein Muss für jeden iPad-Besitzer. Man kann sich so über FTP, WebDAV, Dropbox, Google Docs, iDisk, verschiedene POP3 und IMAP-Server und andere Webdienste Dokumente, Musik und Videos auf das iPad laden und sie so wiedergeben. So kann man seine kompletten Word, Powerpoint, Excel und PDF-Dateien mitnehmen und sich unterwegs anschauen. PDF-Dateien kann man außerdem bearbeiten (Kommentare hinzufügen, beschneiden, Notizen per Hand aufmalen usw.). Es ist sogar möglich, mehrere Dateien als ZIP-Archiv zusammenzufassen und per E-Mail zu verschicken. Die 4€ für diese App sind es auf jeden Fall Wert. Hier noch ein Hinweis von meiner Seite: man kann mit diesem Programm keine neuen Dokumente erstellen, dazu braucht man andere Apps (z.B. Pages oder Keynote) aus dem AppStore.

Weiterhin empfehlenswert sind „TeamViewer HD“ (kostenlos) zur Kontrolle seines Computers über das iPad, „GarageBand“ um sich musikalisch etwas auszuprobieren und „Plants VS Zombies HD“ um auch ein bisschen Spielspaß zu haben. Für iTunes-Nutzer lohnt sich sicher auch die App „Remote“ mit der man seine iTunes-Mediathek auf dem Computer über das iPad steuern kann.

Neu auf dem iPad 2 ist übrigens „Photo Booth„, das man schon von Mac OS X kennt. Hier kann man über die integrierte Kamera Fotos mit verschiedenen Effekten machen. Im Vergleich zur Mac OS X-Version sind jedoch nur die Effekte „Röntgen“, „Lichttunnel“, „Strecken“, „Spiegel“, „Wirbel“, „Wärmebildkamera“, „Kaleidoskop“ und „Quetschen“ verfügbar. Für etwas Spaß zwischendurch reicht es aber natürlich aus.

Ich komme bisher gut mit dem iPad klar und finde es vor allem als Alternative zu Laptop im Bett sehr sinnvoll. Auch wenn man nur schnell etwas im Internet nachsehen will, muss man nicht immer den Laptop einschalten oder ewig auf dem kleinen iPhone-Display suchen. Für Video-Anrufe über „Facetime“ ist es sicher auch sehr praktisch – bisher hatte ich jedoch keine Gelegenheit, diese Funktion zu testen.

Den Kauf bereue ich nicht und bin mir sicher, dass ich in nächster Zeit auch öfter über das iPad bzw. meine Erfahrungen damit berichte.
Ob es sich auch für iPad 1-Nutzer lohnt, diese Version zu kaufen, kann ich nicht beurteilen. Ich selbst besitze kein iPad 1, würde aber aufgrund der relativ geringen neuen Funktionen nicht upgraden. Sicher ist es nur für Nutzer interessant, die wirklich schnellere Chips und die Kameras benötigen – für die meisten anderen Zwecke sollte das iPad 1 vollkommen ausreichen.

Benutzt ihr ein iPad oder ein anderes Tablet? Habt ihr App-Empfehlungen? In wieweit hat sich euer Leben durch das Tablet geändert? – Ich freue mich auf eure Kommentare!

Bis bald,
– Fabian.

Neuer Job, neue Herausforderung

Heute ist der erste März. Heute hieß es auch für mich, einen neuen Schritt zu machen. Nachdem ich einige Zeit lang im IT-Support gearbeitet habe, wurde es für mich Zeit, einen neuen Weg einzuschlagen – heute war es dann soweit: der erste Tag im neuen Unternehmen.

Meinen neue Aufgabe besteht weiterhin darin, (Groß-)Kunden im IT-Bereich zu betreuen. Anders als bei meinem Job im Support betrifft es aber Kunden aus Deutschland und ich bin nicht mehr für das Lösen von Hard- und Softwareproblemen verantwortlich. Vielmehr geht es darum, dem Kunden unterschiedliche Produkte / Softwarelizenzen großer Hersteller wie Microsoft anzubieten und um zu erkennen, welches IT-Equipment dem Kunden fehlt um die IT seines Unternehmens auf einem neuen und sicherem Stand zu halten.

Der Bereich „Vertrieb“ ist komplett neu für mich, ich glaube allerdings fest daran, dass ich mich in diesem Gebiet viel breiter entfalten kann als z.B. im Support oder in der Programmierung. Ein weiterer Vorteil liegt natürlich auch daran, dass meine neue Arbeitsstelle viel näher an meinem derzeitigen Zuhause liegt und endlich die Nacht- und Spätschichten wegfallen.

In den nächsten Monaten geht es nun erstmal mit Schulungen und Workshops weiter, die meine Kollegen und mich optimal auf unsere neue Aufgabe vorbereiten sollen.

Ich freue mich schon sehr darauf und werde, falls es sich anbietet, natürlich hier berichten.

Viele Grüße,
– Fabian

Das Twitter-Experiment ist zu Ende

Letzte Woche habe ich euch ja von meinem „Twitter-Experiment“ erzählt. Ich wollte meinen Twitter-Account eine Woche vom geschützten Modus auf den ungeschützten Modus umstellen um zu sehen, wie sich mein Nutzerverhalten bei Twitter und die Anzahl meiner Followings / Follower ändert.

Mittlerweile ist diese Testwoche um und ich bin zu ein paar Ergebnissen gekommen und möchte die Fragen von letzter Woche beantworten.

Los geht es mit der Statistik…

Wird sich die Anzahl meiner Follower ändern?

Bevor ich meinen Account „freigeschaltet“ habe, hatte ich 64 Follower und folgte selbst 70 Leuten. Nach dieser einen Woche hat sich vor allem die Followerzahl stark nach oben hin geändert.

Derzeit (Stand 12/02/2011 um 00:25) habe ich 85 Follower und folgte 73 Leuten. Ich habe innerhalb einer Woche also mehr als 20 Follower dazu gewonnen, wobei einige der neuen Follower jedoch keine reinen „Personen-Accounts“ sondern Accounts von Websites, Unternehmern und ähnlichem sind.

Bekomme ich mehr Spam an meinen Twitter-Account?

Ich habe explizit nur 2 Spam-Mentions an meinen Account bekommen. Einen großen Zuwachs an Spam gab es jedoch nicht.

Werde ich durch diesen Schritt häufiger twittern?

Das Gefühl mehr als sonst zu twittern, hatte ich nicht. An einigen Abenden war ich recht häufig mit Twitter beschäftigt, dafür war es an anderen Abenden weniger. Genau lässt sich das jedoch nicht feststellen. Es hat sich jedoch niemand beschwert, dass zu viele Tweets von mir kommen.

Werden sich meine Tweets inhaltsmäßig ändern?

Ja, ich habe weniger versucht zu twittern wo ich mich gerade aufhalte und was ich an diesen Orten genau mache. Sonst ist der Inhalt weitestgehend gleich geblieben.

Werde ich häufiger mit anderen Twittern Kontakt aufnehmen? – und –
Werde ich neue, interessante Leute (und vielleicht sogar Freunde) kennenlernen?

Diese beiden Fragen möchte ich gern zusammen beantworten. Insgesamt habe ich einige Leute öfter angeschrieben, insgesamt habe ich jedoch nicht öfter versucht, Twitterer anzuschreiben die mir nicht folgen. Während dieser Zeit habe ich jedoch einige neue, interessante neue Leute kennengelernt und bin froh darüber. Gerade mit einer Person habe ich sogar ziemlich häufig geschrieben und vielleicht entsteht auch eine Freundschaft daraus – schön wäre es auf jeden Fall.

Mein Entschluss: Wie ihr sehen könnt, hat sich mein Nutzungsverhalten insgesamt nicht stärker geändert. Da ich jedoch auch öfter privatere Dinge bei Twitter schreiben möchte, habe ich mich dazu entschlossen, meinen Account wieder zu schützen. Gleichzeitig habe ich mich jedoch auch dafür entschieden, den Twitter-Account von FGNet häufiger zu benutzen um neue Menschen anzusprechen. Wer diese Seite und mich dann trotzdem interessant genug finden wird, hat sicher auch Interesse daran, meinem privaten Account zu folgen. Hauptsächlich geht es mir darum, dass nicht jeder meine (teils privaten) Tweets mitlesen kann sondern ich einen Überblick über die Zahl dieser Leute habe. Grundsätzlich gilt aber immer: wer mir folgt und sympathisch wirkt, wird auch zurückgefolgt.

Nutzt ihr Twitter? Wie gefällt euch dieser Dienst? Ist euer Account offen oder geschützt? Was ist euer schönstes Twitter-Erlebnis? Lasst es mich wissen und schreibt einen Kommentar!

Schon gewusst? FGNet findet ihr auch auf Twitter und Facebook – schaut mal vorbei!

Damit beende ich diesen Eintrag, sage viele Grüße und wünsche euch ein schönes Wochenende,
– Fabian.

Bye, LastFM

Wie es einige Leute bereits mitbekommen haben, werden einige Grundfunktionen von Last.fm zum 15. Februar 2011 kostenpflichtig. Für alle, die nicht wissen was Last.fm ist, gibt es hier eine kurze Erklärung. Wenn man sich die Last.fm-Applikation auf seinem PC / Mac installiert, schneidet diese automatisch mit, welche Musik man hört. Last.fm nennt diese Funktion „scrobbeln“. Durch die Musik, die „gescrobbelt“ wurde, weiß Last.fm somit welche Lieder und Interpreten man oft hört und sozusagen mag. Man konnte sich nun spezifische Radiostationen anlegen z.B. „Bruno Mars Radio“ und Last.fm spielte nun Musik, die zu „Bruno Mars“ passt und neue Musik, die dem Nutzer anhand der gesammelten Daten gefallen könnte. Auf diese Radiostationen konnte man bisher über verschiedene Wege zugreifen: über die Last.fm Website, über Programme für PC und Mac sowie über spezielle Radiosysteme und mobile Geräte wie iPhone oder Android-Smartphones.

Gerade die Möglichkeit, diese Radiostationen unterwegs über das Handy zu hören wurde von vielen Benutzern genutzt und soll bald 3 € pro Monat kosten. Viele denken sich sicherlich, dass 3€ nun wirklich nicht sehr viel sind, allerdings hat die Qualität von Last.fm in den letzten Monaten auch stark nachgelassen.

Viele Lieder werden übersprungen, weil sie in meiner Region wohl nicht verfügbar sind (erinnert mich schon etwas an YouTube) und die iPhone/iPod-Applikation hört zwischendurch oft auf, Lieder abzuspielen oder überspringt ein Lied, nachdem die Hälfte schon abgespielt wurde. Gerade in Deutschland sind in letzter Zeit weniger Lieder zum Hören da, weshalb sich bei meinen Stationen die Musik oft wiederholt. Manchmal stoppt die Applikation auch schon nach 1-2h und sagt mir, dass ich bis morgen warten soll, um mir wieder Musik über Last.fm anzuhören. Aus dem Last.fm-Forum habe ich außerdem gelesen, dass die Android-Applikation momentan so gut wie komplett unbrauchbar ist.

Es wird zwar weiterhin möglich sein, sich kostenlos Musik über die Last.fm Website anhören, aber zu Hause, wo ich meine Musikdatenbank in iTunes habe, kann ich auf diesen „Service“ durchaus verzichten. Auf dem Handy habe ich allerdings nicht immer die Lieder, die ich gerade hören möchte und es ist weitaus unbequemer, sich darauf Playlisten zu erstellen, weshalb sich Last.fm immer angeboten hat.

Trotzdem sehe ich es nicht ein für diese Funktion nun zu bezahlen. Immerhin hat Last.fm in den letzten Jahren fleißig Benutzerdaten von mir gesammelt und diese sicher auch gewinnbringend verkauft. Nun soll ich dafür bezahlen, um Musik basierend auf meinen Daten zu hören?

Außerdem ziemlich unfair ist es, dass derzeit nur Benutzer aus den USA, Großbritannien und Deutschland betroffen sind. Dazu kommt noch, dass die Preise in den einzelnen Ländern unterschiedlich hoch sind. Die monatliche Gebühr beträgt 3 US$, 3 € oder 3 £. Clevere Leute wissen jetzt natürlich, dass der Wert trotzdem unterschiedlich ist. Am „schlimmsten“ würde es die zahlenden Benutzer in Großbritannien treffen. 3 US$ entsprechen dort nämlich derzeit nur 1,86 £. Die Nutzer dort müssten also fast die Hälfte mehr zahlen als Nutzer in den USA. Da kann mir auch niemand erklären, dass es wegen Importkosten teurer ist – für Daten muss man keine Importkosten zahlen.

Ich bin von dieser „Aktion“ auf jeden Fall sehr enttäuscht und habe die Last.fm Applikationen auf PC, Mac und iPhone bereits de-installiert und werde meinen Account auf der Website außerdem noch im Laufe dieser Nacht löschen.

Was haltet ihr von der Entscheidung von Last.fm? Werdet ihr den Dienst weiterhin nutzen? Denkt ihr darüber nach, die monatliche Gebühr zu zahlen? Kennt ihr gute, kostenlose Alternativen? – Ich freue mich auf eure Kommentare.

Bis später und viele Grüße,
– Fabian.

[Update 2] Tschüß 2010, Hallo 2011!

Schon wieder ist ein Jahr vergangen, und der Großteil von euch stimmt mir sicher zu, dass die Zeit wieder wahnsinnig schnell vergangen ist. Ich muss sagen, dass 2010 für mich ein sehr abwechslungsreiches Jahr war – ich habe ein wahnsinnig tolles Praktikum absolviert, neuen Job begonnen, war nach über 10 Jahren wieder in Frankreich und bin wieder viel in Deutschland rumgereist. Auch für viele andere Menschen gab es im Jahr 2010 viele Ereignisse.

2010 war das Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, das Jahr des Rücktrittts von Horst Köhler, das Jahr des Baubeginns der „Nord Stream“-Pipeline durch die Ostsee, das Jahr der Demonstrationen um Stuttgart 21, das Jahr der Einführung des elektronischen Personalausweises, das Jahr erneuter Terroranschläge in Moskau und Terrorwarnungen in Deutschland, und das Jahr, in dem Deutschland mal wieder den Eurovision Song Contest gewonnen hat.

Mit dem Jahr 2010 endete aber auch ein ganzes Jahrzehnt, in dem viele herausragende Ereignisse geschehen sind und neue Technologien entwickelt wurden. Ich bin sehr gespannt, was das kommende Jahr und das kommende Jahrzehnt für uns bereithält. Zwei Dinge, die mich persönlich betreffen, weiß ich schon: ich werde erneut den Arbeitgeber wechseln und besuche nach mehreren Jahren wieder England – in ein paar Wochen ist es schon soweit.

Auch für FGNet hat sich 2011 schon etwas geändert. Wie ihr sicherlich gesehen habt, haben sich die Farbe und das Layout dieser Website etwas geändert. Diese Veränderungen werden hoffentlich noch mehr Besucher anziehen, denen diese Seite gefallen wird. Ich kann euch jedoch versprechen, dass es sicher nicht die letzte Änderung in diesem Jahr gewesen sein wird.

Update: Nichts ist vollkommen – leider auch das neue Design von FGNet nicht. Derzeit berichten Nutzer mit niedrigen Bildschirmauflösungen und Nutzer mit mobilen Endgeräten wie Smartphones leiche Darstellungsprobleme im Kopfbereich der Website. Ich arbeite so bald wie möglich an einer Lösung dieses Problems und bitte um euer Verständnis.

Update 2: Nachdem einige Zeit vergangen ist, habe ich den Fehler endlich erkannt und konnte die Ursache durch eine kleine (für Benutzer nicht sichtbare) Designänderung beheben. Sorry, dass es so lange gedauert hat 😉

Was waren eure Höhepunkte im Jahr 2010 / im vergangenen Jahrzehnt? Wisst ihr schon, was in diesem Jahr auf euch zukommen wird? Wie gefällt euch das neue Design von FGNet? – Ich freue mich auf eure Kommentare.

Ich wünsche euch ein erfolgreiches, glückliches und fröhliches Jahr und einen guten Start in die erste Arbeitswoche 2011.

Viele Grüße,
– Fabian

Meine iOS-Wunschliste

Die Zeit vergeht – wir haben den dritten Advent und in nicht einmal zwei Wochen ist Weihnachten schon wieder vorbei. Zu jedem Weihnachten gehört natürlich auch ein Wunschzettel. Ich habe auch einen. In diesem Artikel möchte ich euch meine zehn meistgewünschten Funktione für die kommenden Versionen von iOS (Apples Betriebssystem für mobile Geräte wie iPhone, iPod touch und iPad) vorstellen. Ich bin mir bewusst, dass man viele dieser Funktionen bereits per Jailbreak bekommen kann, ich beziehe mich aber in diesem Artikel hauptsächlich auf „offizielle“ Funktionen, die ab Werk zur Verfügung stehen.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn auch ihr mir eure meistgewünschten Funktionen in die Kommentare schreiben würdet. Wenn sich genügend Leute zusammenfinden und ihre Wunschfunktionen aufschreiben, werde ich eventuell eine Liste erstellen und diese an Apple schicken – vielleicht bringt es ja etwas und einige dieser Funktionen werden bald Bestandteil neuer Versionen von iOS. Auch wenn euch eine von meinen genannten Funktionen gefällt – schreibt es in die Kommentare und ich werde den Artikel regelmäßig aktualisieren und die Anzahl der Stimmen hinter die jeweilige Funktion schreiben.

Los geht’s…

1 ) Wecken mit dem iPod

Bisher ist es nur möglich, sich mit eingebauten Wecktönen oder seinen Klingeltönen durch den iOS-Wecker wecken zu lassen. Viel besser würde es mir gefallen, wenn ich bestimmte Lieder oder Playlisten auswählen kann oder der Wecker den iPod einfach im Zufallsmodus startet.

2 ) Synchronisation per WLAN

Es ist nicht schwer, sein iOS-Gerät zu synchronisieren: Kabel anschließen, iTunes starten und schon geht’s los. Um den Anwendern noch mehr Komfort zu bieten, bietet sich eine Synchronisation ohne Kabel direkt über WLAN hervorragend an.

3 ) mehr Informationen auf dem Lock-Screen

Bisher zeigt der Lock-Screen bei iOS nur die aktuelle Uhrzeit und das dazugehörige Datum an. Viel bequemer wäre es, wenn man sich auf dem Bildschirm je nach Wunsch auch noch verpasste Anrufe, Termine / Geburtstage, ungelesene E-Mails, SMS und das Wetter anzeigen könnte. Gerade bei E-Mails und SMS wäre auch eine (optionale) Vorschau sicherlich nicht schlecht. Ungelesene SMS und verpasste Anrufe werden zwar auch schon so auf dem Lockscreen angezeigt, jedoch steht dort nur das aktuellste Ereignis. Termine werden auch nur angezeigt, wenn man eine Erinnerung eingetstellt hat. Eine Möglichkeit, kommende Termine (z.B. Termine in den nächsten X Stunden / Tagen) anzuzeigen, gibt es ohne Jailbreak bisher nicht. Einzelne Apps könnten Plugins anbieten, mit denen man z.B. Facebook-Statusnachrichten von Freunden auf dem Lock-Screen sieht, die Trending Topics bei Twitter oder neue Instant Messages angezeigt werden. Je nachdem, was der Nutzer sehen möchte, stellt er sich seinen persönlichen Lock-Screen zusammen.

4 ) stärker anpassbarer Homescreen

Momentan kann man auf dem Homescreen nur 4 Apps oder Ordner nebeneinander ablegen. Mir würde es gefallen, wenn ich Apps auch untereinander anordnen könnte und nicht zwingend 4 Apps nebeneinander sein müssen,  bevor man eine Zeile weiter nach unten kommt.

5 ) mehr Platz in Ordnern

Nach 12 Apps in einem Ordner ist Schluss – mehr passt einfach nicht rein. Es wäre schön, wenn man einfach eine Art Scrollbalken in die Ordner integrieren könnte, damit so auch mehr als 12 Apps in einem Ordner Platz finden.

6 ) Profile

Schon auf meinem ur-alt Nokia-Handy gehörte das zu den Grundfunktionen: verschiedene Profile auf dem Handy. Je nachdem, ob man „Draußen“, „Drinnen“, „Nicht stören“ etc. eingestellt hat, wurde die Lautstärke des Klingeltons angepasst oder selbiger komplett abgestellt. Derzeit bietet das iPhone nur einen normalen „Stumm“-Schalter auf der linken Seite, mit dem sämtliche Töne aus und Vibrationsalarm eingeschaltet wird.

7 ) Ordner für Bilder direkt auf dem Gerät erstellen

Wenn man ein Bild oder ein Video mit der Kamera aufnimmt, wird es automatisch im Ordner „Aufnahmen“ in der Foto-App gespeichert. Sobald man viele Bilder mit dem iPhone fotografiert hat, kann es dort leicht unübersichtlich werden. Von daher würde ich es gut finden, wenn man auf dem iPhone selbst andere Ordner in der Foto-App erstellen und die Bilder / Videos in diese Ordner verschieben könnte.

8 ) E-Mails einfach als gelesen und ungelesen markieren + Anhänge hinzufügen

Eine E-Mail auf dem iPhone wird erst als „ungelesen“ markiert, wenn man sie in der Mail-App öffnet. Viel komfortabler wäre es, wenn man beim Klick auf „Bearbeiten“ noch zwei Buttons hat, mit denen man E-Mails als gelesen oder ungelesen markieren kann, ohne die E-Mails erst einzeln öffnen zu müssen. Außerdem würde ich es gut finden, wenn man einfacher Dateien wie Bilder oder Sprachmemos an E-Mails anhängen könnte. Bisher muss man immer in die Bilder- bzw. Sprachmemo-App gehen um die Dateien von dort aus per Mail zu versenden. So kann außerdem immer nur eine Datei per Mail gesendet werden. Durch einen zusätzlichen Button, der auftaucht, wenn man eine neue Mail schreibt, könnte man mehrere Dateien auswählen und es ist einfacher Dateien an E-Mails anzuhängen. Ich könnte mir vorstellen, dass man so z.B. Bilder, Sprachmemos und auch Dateien die u.A. auf der iDisk liegen bequemer per Mail verschicken kann.

9 ) dynamisches Wetter-Icon

Egal wie das Wetter draußen gerade aussieht – das Wetter-Icon zeigt immer Vollsonne und 23°C an. Viel praktischer wäre es, wenn sich das Icon in einem bestimmten Abstand selbst dem Wetter anpassen würde. So kann das Icon das momentane Wetter der Stadt anzeigen, die als erstes in der Wetter-App angezeigt wird.

10 ) „aktive“ Statusleiste

Auf jedem iOS-Gerät seht ihr ganz oben diese Statusleiste, in der Uhrzeit, Signalstärke und Netzbetreiber angezeigt werden. Wäre es nicht praktisch, wenn beim Tippen auf die Uhr gleich die Uhr-App aufgeht und wenn man beim Klicken auf den Netzbetreiber gleich sein Mobilfunknetz oder W-LAN auswählen kann bzw. das 3G-Netz ein- und ausschalten kann? Zusätzlich könnte man eine Art „Sonne“ als Symbol einbauen – wenn man auf dieses klickt, könnte sich ein kleiner Regler einblenden mit dem man die Helligkeit einstellen könnte. So würde der Weg in die Einstellungen entfallen und man spart etwas Zeit.

Jetzt seid ihr dran…
…nennt mir eure meistgewünschten Funktionen von iOS in den Kommentaren.
Immer dran denken: Kommentare machen glücklich, also schreib‘ auch du einen!

Instagram – Deine Bilder gehören nicht nur dir

Bilder mit dem iPhone aufnehmen, ein paar schöne Filter anwenden und die Bilder mit deinen Freunden teilen?  Mit der Instagram-App für das iPhone ist das möglich – sogar kostenlos. Seit einiger Zeit kann man diese App schon im Apple Appstore runterladen und sie wird immer beliebter.

Viele Nutzer wissen aber nicht, dass man die aufgenommenen und hochgeladenen Bilder automatisch Burbn Inc., dem Unternehmen hinter Instagram zur Verfügung stellt. Mit jedem Foto das man über Instagram hochlädt und für die Öffentlichkeit freigibt, gewährt man Instagram die Rechte, jedes Foto weltweit zu nutzen, zu verändern, zu löschen, zu reproduzieren und über sämtliche Medien öffentlich zu zeigen. Ausgenommen sind Bilder, die man als „privat“ markiert und auf Instagram lädt.

Immerhin, Instagram beansprucht keine Eigentums- und Exklusivrechte an den Foto – ich möchte jedoch trotzdem selbst entscheiden, wer meine Fotos in welchem Umfang wie nutzen darf. Lustig würde ich es nicht finden, wenn meine Aufnahmen später irgendwann auf T-Shirts oder in Werbeanzeigen zu finden sind.

Das Schlimmste an der ganzen Sache ist jedoch, das man diese Bedingungen nicht vor der Registrierung einsehen kann. Erst nachdem man sich die App runtergeladen hat und sich registriert hat, kann man die Bedingungen unter „Profile“ -> „About“ -> „Terms of Service“ nachlesen. Auch auf der Instagram-Website am Computer fehlt jeder Hinweis zu den Bedingungen. Über das iPhone habe ich jedoch den Direktlink zu den besagten Bedingungen gefunden. Nachlesen kann man diese hier: http://instagr.am/legal/terms/

Würdet ihr so einem Service eure Bilder anvertrauen? Nutzt ihr Instagram oder vergleichbare Services? Wie ist eure Meinung zu solchen Nutzungbedingungen? Kommentare machen glücklich – also schreibe auch du einen!

Viele fotografierende Grüße,
– Fabian

Bedingungsloses Grundeinkommen?

In einem interessanten Artikel hat sich Kenny über die Piratenpartei und das so genannte „bedingungslose Grundeinkommen“ geäußert.

Auch ich bin der Meinung, dass die Idee gar nicht so schlecht ist. Wie Kenny schon schrieb, werden in Zukunft durch die Technisierung immer mehr Arbeitsplätze wegfallen. Dazu gehören vor allem Reinigungsbranche, Bergbau (in Deutschland) und sogar U-Bahn-Fahrer werden irgendwann überflüssig werden. In Nürnberg fährt eine komplette U-Bahn-Linie zum Beispiel schon vollständig automatisch, andere Städte überlegen auch, solche Systeme einzuführen. Irgendwann werden viele dieser Menschen auf der Straße stehen, weil man ihre Arbeit einfach nicht mehr benötigt. Natürlich kann man die Leute weiterbilden, in anderen Berufen beschäftigen, aber deshalb wird es trotzdem nicht mehr Arbeitsplätze geben – eher das Gegenteil wird der Fall sein. Wie soll es weiter mit diesen Leuten und ihrem Leben gehen?

Natürlich gibt es Arbeitslosengeld, aber alle die schon mal selbst arbeitslos waren, wissen bestimmt das dieses Geld vor allem in den o.g. Berufen bestimmt nicht ausreicht um mehr als die lebensnotwendigen Dinge wie Wohnung und Nahrung zu finanzieren. Durch diese Dinge sind zwar die Grundbedürfnisse eines Menschen geregelt, jedoch bleibt das Sozialleben meist komplett auf der Strecke. Schon um z.B. in den Zoo zu gehen, zahlt man in Leipzig mindestens 8 Euro als Erwachsener mit Familienpass, Kinder und Begleitpersonen sind noch nicht eingerechnet. In Kinos zum Beispiel gibt es überhaupt keine Ermäßigung für Leute ohne eigenes Einkommen.

Wenn man sich das so ansieht, ist es kein Wunder, warum sich viele Arbeitslose abschotten oder schon 9 Uhr am Vormittag mit der Bierflasche vor Aldi und Co. sitzen. Ich finde es einfach traurig, dass sich manche Leute in einem Land wie Deutschland nicht mal einen Kinobesuch mit Freunden oder einen Gang ins Schwimmbad leisten könne und das, obwohl sie vorher jahrelang gearbeitet haben. So wird man dann schnell aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Ohne Geld fallen Unternehmungen mit sozialen Kontakten einfach weg – und wenn wir ehrlich sind, würdet ihr andauernd jemanden fragen, etwas zu unternehmen, wenn diese Person sowieso jedes Mal nicht mitkommen kann? Eher nicht, denke ich.

Genau dafür sollte, meiner Meinung nach, eine Art „Grundeinkommen“ da sein. Die Leute sollten es verwenden um ihr Leben dadurch wertvoller gestalten zu können und um nicht aus der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden. Sicherlich würde Bargeld in dieser Hinsicht nicht viel helfen, aber ein Gutscheinprinzip oder eine Art „Sozialkarte“ wäre sicher ein erster Schritt. Auf dieser Karte könnte man ein bestimmtes Guthaben speichern mit dem man sich zum Beispiel drei Mal pro Jahr einen Film im Kino ansehen oder jeden Monat ins Schwimmbad gehen kann. Für entsprechende Einrichtungen müsste es dann natürlich zur Pflicht werden, diese Karte auch anzunehmen.

Man sollte jedoch auch beachten, dass es kein „Spaßticket“ für jedermann sein soll. Selbstverständlich sollte es für Nutzer dieser Karte ebenfalls zur Pflicht werden, sich um einen neuen Arbeitsplatz zu bemühen. Dabei ist jedoch ein menschenwürdiger Arbeitsplatz mit anständiger Bezahlung gemeint. Dazu muss sich in Deutschland jedoch noch mehr verändern. Bestimmt würden nur die wenigsten Menschen auf die Idee kommen, für 100€ mehr jeden Tag arbeiten zu gehen, wenn sie sonst den ganzen Tag zu Hause sitzen können und auch noch vergünstigten Freizeitbeschäftigungen nachgehen dürfen. Wenn man allerdings sieht, wie manche Unternehmen ihre Mitarbeiter bezahlen, ist es in ein paar Jahren vielleicht sogar noch profitabler, arbeitslos zu sein. Obwohl angeblich immer Fachkräfte gesucht werden, stellen viele Unternehmen zu hohe Anforderungen und wollen dafür zu wenig bezahlen. Teilweise kommt man beim Lesen von Stellenausschreibungen sogar auf den Gedanken, dass eine Person für mehr als zwei Stellen gesucht wird. So ist es kein Wunder, dass viele Fachkräfte im Ausland arbeiten, wo ihre Arbeit geschätzt wird und sie auch anständig bezahlt werden. Bis das jedoch bei deutschen Unternehmen ankommt, wird es anscheinend noch eine Weile dauern.

Das war es auch schon für den Moment. Ich hoffe, euch hat der Artikel gefallen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Gedanken zu diesem Thema mitteilen würdet.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße,
– Fabian