It’s time to blog. Again.

Immer öfter dachte ich in den letzten Tagen daran, mal wieder etwas zu bloggen. Ich nahm es mir immer öfter vor aber letztendlich kam doch immer etwas dazwischen oder es war schon so spät, dass ich das Bett dem Computer vorzog. In diesen Tagen fragte ich mich immer öfter warum das so ist und warum so wenig Zeit für Dinge bleibt, die mir eigentlich Spaß machen und die ich bisher immer und immer wieder aufschob.

Einer der zeitaufwändigen Punkte ist sicherlich das Studium. Ich bin jetzt schon 3 Monate in die ersten Kurse des Psychologiestudiums eingeschrieben und bisher fand ich noch keinen wirklichen Gefallen daran. Vor allem der geschichtliche Teil des Studiums macht mir zu schaffen und die, teilweise sehr unverständlich geschriebenen, Skripte zu lesen fühlt sich oftmals eher „Ich quäle mich schnell durch…“ als „Hey! Heute lerne ich was und werde irgendwann richtig klug!“ an. Ich fragte mich oft, ob es nicht lieber sinnvoll ist mit dem Studium aufzuhören als durch solche Aktionen wertvolle Zeit zu verschwenden, in der ich richtig tolle Sachen machen könnte.

Ich habe deshalb einen kleinen Plan verfasst: im August findet eine Präsenzveranstaltung und im September die erste Klausur statt. Vielleicht gewinne ich durch die Präsenzveranstaltung ein paar neue Erkenntnisse und Einblicke die mir das Studium vereinfachen, vielleicht auch nicht. Sollte ich es im Anschluss durch die Klausur schaffen, wäre es sicher ein Grund, das Studium fortzuführen. Wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm, da ich für das erste Semester sowieso nur als Gaststudent eingeschrieben bin und sowieso nichts verlieren würde – abgesehen vom Semesterbeitrag.

Neben einer Vollzeitstelle (40h/Woche) ist es einfach nur stressig und ich werde das Gefühl „Eigentlich müsste ich etwas für die Uni tun“ nie wirklich los, wenn ich etwas anderes mache, Freunde besuche oder mir einfach eine Pause gönne. Auf Dauer würde das sicherlich niemand durchhalten, von daher ziehe ich lieber rechtzeitig die Bremse etwas an.

Was könnte ich also in der dadurch freiwerdenden Zeit machen? Ich habe mir im Frühjahr ein neues Fahrrad gekauft und könnte öfter ein paar weitere Strecken mit dem Rad fahren. Ich könnte dem Blog ein neues Design gönnen und hier wieder öfter schreiben. Ich könnte meine Fremdsprachenkenntnisse vertiefen. Ich könnte meine Freunde öfter sehen. Ich könnte mir endlich ein paar tiefergehende Fotografiekenntnisse aneignen. Ich könnte einfach mal ohne großen Druck ins Bett gehen und vielleicht mal wieder ordentlich schlafen.

Was würdest du tun, wenn du pro Woche ca. 20 Stunden mehr Zeit zur Verfügung hättest?
Welche Wünsche würdest du dir erfüllen und wie managest du deine Zeit momentan? Auf Antworten freue ich mich sehr.

Cheers,
– Fabian. 

Ein Gedanke zu „It’s time to blog. Again.

  1. Grundstudium ist idR aufreibend. Ich hab’s gehasst! Wirklich interessant ist meist erst das Hauptstudium – eben dass, was man sich eigentlich vorgestellt hat. Wobei die Frage, ob ein Psychologiestudium nebenberuflich machbar oder sinnvoll ist, sicherlich erlaubt ist.
    Ich würde mich an Deiner Stelle fragen, wie wichtig mir die Psychologie ist, wenn Du die Studienzeit als verschwendete Freizeit ansiehst. Denn den „Druck“ hast Du Dir doch selbst ausgesucht, um Dich zu verwirklichen. Ist ja auch etwas wie ein Hobby, eine Sprache lernen oder ähnliches. Und das bedarf auch alles Zeit und Disziplin…

    Anderes Extrem: Mit Hartz IV hätte man sogar noch mehr Freizeit – warum nicht den Job schmeissen? ;)

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