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enjoy…

6. Mai 2010 | 52 Kommentare

Whatsapp – kostenlose SMS und MMS für iPhone und Blackberry

Hallo Leute!

Ja, nach einiger Zeit von mir gibt es wieder einen neuen Eintrag von mir. Es ist viel in den letzten Tagen passiert. Ich habe einen neuen Job bei einer großen, internationalen Firma und helfe englischsprachigen Kunden bei ihren Hard- und Softwareproblemen. Mehr dazu erfahrt ihr dann aber gegebenenfalls an anderer Stelle 🙂

Zum eigentlichen Thema: Ihr kennt es sicherlich… eure Frei-SMS gehen langsam zu Ende, jede weitere SMS kostet viel zu viel und bis es neue Frei-SMS gibt, dauert es einfach noch viel zu lange.

Eine Abhilfe für iPhone und Blackberry-Benutzer könnte „Whatsapp“ sein. Ihr findet es im AppStore bzw. für Blackberrys direkt auf der Whatsapp-Website. Im Grunde funktioniert es wie ein normales Instant Messaging Programm. Der Unterschied beim iPhone ist es, dass ihr neue Nachrichten direkt als Push-Mitteilung angezeigt bekommt – genau so, wie wenn ihr eine neue SMS erhaltet. Man kann sogar einstellen, dass der SMS-Ton beim Eintreffen einer neuen Whatsapp-Mitteilung ertönt.

Ihr bezahlt bei Whatsapp nur ein mal weniger als einen Euro und könnt danach unbegrenzt Nachrichten versenden. Neben Textnachrichten können allerdings auch noch Bilder, Sprachnachrichten, Einträge aus eurem Telefonbuch und eure aktuelle GPS-Position gesendet werden. Multimedia-Messaging zum kleinen Preis sozusagen.

Wenn ihr Whatsapp das erste Mal benutzt, durchsucht es automatisch euer Telefonbuch und findet anhand eurer Telefonnummer heraus, welche eurer Kontakte ebenfalls Whatsapp verwenden. Nachdem dies innerhalb von Sekunden passiert ist, könnt ihr auch schon anfangen zu chatten. Da ihr über eure Telefonnummer identifiziert werdet, können euch auch neue Benutzer einfach und schnell finden und euch Nachrichten per Whatsapp schicken. Ein lästiges Austauschen von Nicknames oder User-IDs entfällt praktisch komplett.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Benutzer der einzelnen Mobilgeräte auch untereinander chatten können. Das heißt, dass ein Benutzer von Whatsapp auf dem Blackberry mit einem iPhone-Besitzer chatten kann. Bald sollen, laut der offiziellen Website, außerdem bestimmte Nokia-Handys und Android-Geräte dazukommen.

Die einzelnen Nachrichten werden übrigens über eure Internetverbindung gesendet. Solltet ihr also keine Flatrate haben, könnte es unter Umständen teuer werden. Genau so teuer wird es dann im Ausland, denn dort fallen Roaminggebühren an. Verhindern kann man diese zusätzlichen Gebühren, wenn man sich mit seinem Gerät einfach per WLAN ins Internet einwählt.

Whatsapp funktioniert übrigens auch auf eurem iPod touch. Allerdings werdet ihr dann halt nur über neue Mitteilungen informiert, wenn euer iPod gerade mit dem Internet verbunden ist. Gebt einfach eure Telefonnummer bei Whatsapp auf dem iPod ein und ihr erhaltet alle Nachrichten an diese Nummer ab sofort auf euren iPod. Der Nachteil ist allerdings: wenn der iPod nicht an einem Stromkabel hängt, wird die WLAN-Verbindung automatisch deaktiviert wenn der iPod gesperrt wird. Das bedeutet, dass ihr in diesem Fall keine Push-Mitteilungen über neue Nachrichten erhaltet.

Update: Soweit ich erfahren habe, wird Whatsapp für iPod touch nicht mehr unterstützt. Falls ihr es schon mal für den iPod runtergeladen habt, solltet ihr es weiterhin nutzen können, anscheinend ist es aber nicht mehr möglich, es auf einen neuen iPod touch runterzuladen.

Ansonsten kann ich Whatsapp nur empfehlen. Der, momentan, sehr geringe Preis von 0,79€ im AppStore ist wirklich günstig und ihr spart im Vergleich zu herkömmlichen SMS schon Geld wenn ihr nur mit einem Kontakt regelmäßig Nachrichten austauscht.

Verwendet ihr auch Whatsapp? Kennt ihr vielleicht auch noch ähnliche Programme? Habt ihr weitere Fragen? – Schreibt‘ einfach einen Kommentar und lasst es mich wissen.

Viele Grüße aus dem verregneten Leipzig,
– Fabi

06.05.2010 - 09:55 | 52 Kommentare
24. April 2010 | Noch keine Kommentare

Ich lebe noch :)

Hallo Leute,

sicherlich habt ihr euch gefragt, warum so lange kein Eintrag mehr veröffentlicht wurde. In den letzten Tagen gab es für mich unheimlich viel zu tun. Ich hatte einige Bewerbungsgespräche und bin dafür durch Deutschland gereist, habe Freunde besucht und natürlich auch angefangen das frühlingshafte Wetter zu genießen. Sobald ich, vor allem bezüglich meiner Bewerbungen, mehr Klarheit und Zeit habe, werde ich selbstverständlich wieder mehr und vor allem auch öfter hier schreiben.

Bis dahin wünsche ich euch ein schönes Wochenende und hoffe, bei euch ist auch so gutes Wetter wie hier in Leipzig.
– Viele Grüße,
Fabi

24.04.2010 - 14:52 | Noch keine Kommentare
7. April 2010 | Noch keine Kommentare

Kunden vergraulen leicht gemacht

Ich hatte heute wieder ein Erlebnis der besonderen Art mit den Leipziger Verkehrsbetrieben (auch LVB genannt). Aufgefallen sind die LVB schon letztens, durch ihre ziemlich, meiner Meinung nach rückschrittliche, neue Website. Außerdem wurde die Handyanwendung „easy.Go“ veröffentlich. Es ist eine Anwendung, bei der man z.B. den Fahrplan abfragen, Onlinetickets kaufen und sich den Liniennetzplan ansehen kann. So weit, so gut. Funktionieren muss das Ganze schließlich auch noch.

Wie immer stand ich, unschuldig wie immer :D, an der Bushaltestelle und hab auf den 82er Bus in Richtung BMW-Werk gewartet, der dort seine Nummer in 84 ändert und bis zum Bahnhof Messe weiterfährt. Wie gesagt, ich stand da, aber ein Bus war nicht in Sicht.

Ich wollte natürlich besonders schlau sein, und hab deshalb „easy.Go“ auf meinem Handy aufgerufen um zu sehen, wo der Bus denn bleibt. Das nette Programm zeigte mir als Abfahrtszeit „ca. 08:12“ an. Okay… 6 Minuten Verspätung, kann durchaus mal vorkommen – nicht so schlimm. Das Problem war allerdings, dass um 08:12 natürlich kein Bus kam. Wieder „easy.Go“ geöffnet und „OHA!“ jetzt stand die Abfahrtszeit bei „ca. 08:22“. In der Zeit kam dann schon der Bus in die Gegenrichtung. Der Fahrer wusste natürlich nicht, was mit dem anderen Bus passiert ist, und fuhr weiter. Vom Bus zum BMW-Werk fehlte jedoch weiterhin jede Spur. „easy.Go“ spuckte nun als Abfahrtszeit „ca. 08:30“ auf mein Display. Kurz vorher kam ein Bus! Ich dachte, jetzt endlich wird er es sein. Pustekuchen! Es kam die 82E, die Endstation hatte, um später wieder zurück zu fahren – allerdings nicht zum BMW-Werk.

Auch dieser Fahrer wusste nicht, wo denn der andere Bus bleibt und machte gleich eine Anspielung im Sinne von „Na, der wird bestimmt nicht mehr kommen.“ Recht hatte er. Nachdem um „ca. 08:30“ immer noch kein Bus kam, hat sich die Abfahrtszeit schnell und unauffällig auf „ca. 08:38“ und dann auf „ca. 08:46“ geändert. So lange wollte ich natürlich nicht mehr warten, und bin mit dem Bus in die andere Richtung gefahren.

Der Bus, der dann um „ca. 08:46“ bei mir abfahren sollte, ist natürlich nicht erschienen. Theoretisch hätte er mir ja entgegenkommen müssen, das war aber nicht der Fall. Ich war neugierig und hab noch mal den Versuch mit „easy.Go“ gewagt… auf einmal war der Bus weg, und es stand „09:06“ als Abfahrtszeit. Schön. Dumm nur, dass der nächste planmäßige Bus zum BMW-Werk sowieso um 09:06 gefahren wäre.

Das Messegelände habe ich dann um ca. 09:20, also ungefähr 50 Minuten später als eigentlich geplant, und durch „nur“ dreimaliges Umsteigen erreicht. Mit dem anderen Bus hätte ich direkt fahren können.

Ich finde, es ist mal wieder eine super Aktion, die geplante Abfahrtszeit immer weiter rauszuschieben um sie dann einfach wegzunehmen und so zu tun, als wär gar nichts gewesen. Vielleicht sollte man den Verkehrsbetrieben vorschlagen, das Programm in „easy.Wait“ umzubenennen. Das hätte in meinem Fall heute deutlich mehr gebracht.

Mit der Zeit habe ich mich auch gefragt, ob vielleicht zufällig „Verstehen Sie Spaß?“ an meiner Bushaltestelle gedreht wurde… es ist echt keine Glanzleistung, die da heute geleistet wurde und ich hoffe, morgen fährt wieder ein Bus.

Vielen Dank an die Verkehrsbetriebe für den entspannten Vormittag an der Bushaltestelle und die dadurch verlorene Zeit. Wir haben ja sowieso alle genug davon.

07.04.2010 - 23:40 | Noch keine Kommentare
2. April 2010 | Noch keine Kommentare

DB Fernverkehr in Leipzig II

Ich habe ja bereits berichtet, dass die Deutsche Bahn ab Herbst den ICE-Fernverkehr in Leipzig einschränken möchte.
Dies kam bei den Leipzigern natürlich nicht gut und und diverse Geschäftsleute, Bundestagsabgeordnete und andere Politiker haben sich in einem Brief an den Bahnvorstand über die geplanten Einschränkungen beschwert.

Die Leipziger Volkszeitung berichtete vor ein paar Tagen dann, dass Bahnvorstand Grube dem Freistaat Sachsen entgegenkommt. So soll die Strecke Leipzig <> Berlin weiterhin im Stundentakt bedient werden. Grube sprach sogar davon, dass der Stundentakt garantiert werde, auch wenn noch nicht alle ICE-Züge wieder einsatzfähig sind. Vermutlich werden dann, wie schon einmal, IC-Ersatzzüge eingesetzt.

Auf der Strecke Dresden <> Leipzig <> Frankfurt soll dann im 40/80 Minuten-Takt gefahren werden. Das bedeutet, dass z.B. Züge um 11:00, 11:40 und die nächsten Züge dann um 13:00 und 13:40 fahren.

Jedoch frage ich mich, was es nun mit den sogenannten „Technikproblemen“ aufsich hat. Gibt es nun doch keine mehr, wenn stündlich zwischen Leipzig und Berlin gefahren wird oder woher kommen die zusätzlichen Züge, die eigentlich nicht zur Verfügung stehen würden? Hat es in letzter Zeit ICE’s geregnet?

Ich hoffe sehr, dass es sich bei Grubes Aussage auch tatsächlich um die Wahrheit handelt und es nicht nur zur Beruhigung der Menschen schnell dahergesagt wurde.

Natürlich werde ich weiter am Thema dranbleiben und darüber berichten 🙂

Viele Grüße und Frohe Ostern,
– Fabi

02.04.2010 - 20:42 | Noch keine Kommentare
31. März 2010 | Noch keine Kommentare

Mein bester Freund beim Hebräischlernen II

Letzte Woche habe ich euch bereits den Foreign Language Guide: 501 – Hebrew Verbs vorgestellt und möchte jetzt meiner Mini-Serie über Lernmaterialien für die hebräische Sprache fortführen.

Wenn ihr Sprachen sprecht, die einen anderen, als den lateinischen Zeichensatz verwenden, habt ihr euch sicherlich schon mal darüber geärgert, dass der entsprechende Zeichensatz nicht auf dem Computer installiert war und ihr deshalb auch nicht in der jeweiligen Sprache schreiben konntet. Solche Probleme begegnen einem häufig in Internetcafés, an Arbeitsplatz-PCs oder an Computern von Freunden und Bekannten. Entweder hat man nicht die benötigten Rechte um die entsprechenden Zeichensätze zu installieren, es fehlt eine dazu benötigte CD oder es lohnt sich nicht, extra einen neuen Zeichensatz zu installieren – vor allem, wenn man nur schnell etwas am PC suchen möchte und man sonst eigentlich nicht in dieser Sprache schreibt.

Um diesen Problemen vorzubeugen gibt es mittlerweile virtuelle Tastaturen. Auf einer Website seht ihr eine Miniaturversion der Tastatur in der jeweiligen Sprache – in unserem Fall Hebräisch. Um nun in hebräischer Schrift zu schreiben, tippt ihr ganz normal im Textfeld auf der Website und es erscheinen die Hebräischen, anstelle der lateinischen / deutschen Buchstaben.

Leider ist das ganze System noch nicht ausgereift. So kann man zum Beispiel, mit einem Mac und der Verwendung einer deutschen Tastatur, keinen Punkt (.) setzen und Buchstaben wie „z“ und „y“ sind vertauscht. Dies hat anscheinend den Hintergrund, dass englische Tastaturen die Vorbilder der „virtual keyboards“ waren. Dort befindet sich der Punkt zum Beispiel auf der selben Taste wie das Fragezeichen (?). Da sich das Fragezeichen auf unserer Tastatur jedoch mit dem ß einen Platz teilt, wird der Punkt nicht von der virtuellen Tastatur geschrieben. Inwiefern dieses Problem auch unter Windows auftritt, kann ich euch allerdings momentan nicht sagen. Ich vermute jedoch, dass es ähnlich sein wird.

Daher sind solche virtuellen Tastaturen zwar für Dinge wie Suchanfragen bei Google oder um einen Eintrag in einem Online-Wörterbuch zu finden recht praktisch, um einen richtigen, langen Text zu verfassen eignen sie sich jedoch, zumindest mit einer deutschen Originaltastatur nicht unbedingt.

Ich persönlich empfehle mikledet.com als virtuelle Tastatur für Hebräisch. Die Seite ist schlicht und einfach gehalten, es gibt als Werbeform nur einige Textanzeigen am oberen Rand und das Eingabefenster ist für kurze Texte ausreichend groß. Eine weitere Seite mit virtueller Tastatur ist Gate2Home.com. Das Eingabefenster ist etwas kleiner und das Design ist, meiner Meinung nach, nicht sehr ansprechend. Vorteil dieser Seite ist jedoch, dass viele verschiedene virtuelle Tastaturen angeboten werden. So kann man auf der Website auch Hindi, Koreanisch, Russisch, Arabisch und viele weitere Sprachen schreiben.

Mikledet - virtuelle Tastatur

Virtuelle Tastatur "mikledet"

Was haltet ihr von der Idee der virtuellen Tastaturen? Benutzt selbst ab und an eine? Seid ihr mit den Funktionen zufrieden? Welche virtuelle Tastatur ist euer Favorit? Wenn ihr möchtet, stelle ich auch eine kleine Anleitung zur Verfügung, wie man hebräische Schrift auf Windows 7 und Mac OS X installiert und einrichtet.

Viele Grüße,
– Fabi


Die Artikelserie „Mein bester Freund beim Hebräischlernen“ besteht momentan aus zwei Artikeln:
Teil 1: Barron’s Foreign Language Guide: 501 – Hebrew Verbs
Teil 2: virtuelle Tastaturen

31.03.2010 - 16:47 | Noch keine Kommentare
28. März 2010 | 2 Kommentare

Das Highlight des Tages: Entenbesuch

Bisher ist ja nicht viel am heutigen Sonntag passiert… ich habe etwas am PC gesessen, Spanisch gelernt, TV gesehen bis meine Mutter gerufen hat: „Guck‘ mal auf den Teich!“

Okay, wer weiß… wir hatten schon Fische, Frösche, Baby-Frösche, Libellen, Wespen aber heute waren gleich zwei Star-Gäste zu Besuch: Enten! Genauer gesagt sind es Stockenten oder Anas platyrhynchos für die Biologen unter uns. Die Tiere scheinen ziemlich beeindruckend zu sein. Laut Wikipedia können sie bis zu 110 km/h schnell fliegen. Ebenso steht in dem Artikel, dass einige Enten versuchen andere zu vergewaltigen und es auch zu homosexuellem Verhalten kommen kann. Bis zu 19% der Population zeigt ein solches Verhalten. Bei „unseren“ Exemplaren scheint jedoch alles ganz normal zu sein – es sind Weibchen und Männchen.

Sie sind von irgendwo aus der Umgebung gekommen und haben sich unseren (für Enten vielleicht recht kleinen) Teich ausgesucht um eine Pause zu machen. Unsere Nachbarn hatten in ihrem Swimming Pool schon mal Besuch von einem Entenpaar, dort war er aber eher ungelegen… schließlich würde ich auch nicht wollen, dass in meinem Pool Enten schwimmen und man es deshalb nicht benutzen kann. Hier im Teich stören sie aber bisher niemanden.

Meine Schwester und ich sind dann gleich rausgegangen und haben versucht sie zu füttern. Es ging ziemlich gut, sie mögen Brot und kamen auch ziemlich nah. Meinem Vater haben sie dann später sogar aus der Hand gefressen. Nach der ganzen Aufregung sind sie dann erst mal an den Rand gegangen und schlafen gerade.

Ich frage mich, ob die Enten Angst vorm Hund hätten, wenn der im Garten rumläuft. Das Motorrad von meinem Vater (mit dem er direkt am Teich vorbei fuhr) interessierte sie zumindest nicht wirklich.

Vielleicht bleiben sie ja sogar hier und es gibt Entennachwuchs?

Wir werden sehen 🙂

Enten 28/03/2010

Viele Grüße und einen schönen Sonntag noch,
– Fabi

28.03.2010 - 18:02 | 2 Kommentare
26. März 2010 | 4 Kommentare

Frühjahrsputz

Jetzt wo der Frühling endlich da ist und es langsam wärmer wird, denken die ersten Leute sicherlich schon wieder an den Frühjahrsputz. Doch woher kommt eigentlich der „Brauch“ sein Haus zum Frühjahr komplett zu reinigen und aufzuräumen?

Es gibt mehrere Theorien und eine davon möchte ich euch vorstellen. Sie geht auf das jüdsche Pessachfest zurück, dass immer zu Beginn des Frühlings gefeiert wird.  Während des Festes, ist es gläubigen Juden verboten, gesäuerte Nahrung zu verzehren oder überhaupt im Haus zu haben. Unter „gesäuerter“ Nahrung versteht man alle Produkte, die aus Weizen, Hafer, Roggen, Gerste und Dinkel bestehen oder es enthalten.

Da es verboten ist, diese Nahrungsmittel im Haus zu haben, werden sie vor Pessach entweder gegessen, verschenkt oder verkauft. Um nun sicher zu gehen, dass wirklich kein Chametz (חמץ), so wird gesäuerte Nahrung genannt, mehr im Haus ist, werden alle Räume gründlich nach Resten abgesucht und gereinigt. Alles was nun noch gefunden wird, darf nicht mit genutzt werden und wird weggeworfen.

Die Theorie ist nun, dass sich aus diesem traditionellen Putzeinsatz der hier bekannte Frühjahrsputz entwickelt hat.

Ich selbst halte es eher für weniger sinnvoll, ein mal im Jahr eine Grundreinigung durchzuführen. Vielmehr sollte darauf geachtet werden, dass über das ganze Jahr saubere und hygienische Zustände herrschen, und sich keine Essensreste in den Ecken versammeln.

Dieses Jahr findet Pessach vom 30. März bis zum 6. April statt. Einige orthodoxen Juden außerhalb Israels feiern das Fest dann eines Jahr länger.

Macht ihr einen Frühjahrsputz? Wie steht ihr zu dieser Theorie? Feiert ihr das Pessachfest?

Viele Grüße und ein schönes Wochenende sowie חג פסח שמח an alle Pessach-feiernden unter uns 😀
– Fabi

26.03.2010 - 14:50 | 4 Kommentare
25. März 2010 | 3 Kommentare

Mein bester Freund beim Hebräischlernen I

Um eine Sprache, außerhalb von Schulen, zu lernen gibt es Unmengen an Materialien, die man verwenden kann: Bücher, Podcasts, Sprachkurse, Foren, Chats, diverse Online-Übersetzer und Wörterbücher.

Ich möchte euch einige Materialien vorstellen, die ich sehr gerne benutze, wenn ich Hebräisch lerne.

Da ich mir teilweise einige Verben bzw. deren Formen nicht merken kann, ist die absolute Nummer eins für mich der „Barron’s Foreign Language Guide: 501 – Hebrew Verbs„. Wie der Name schon sagt, ist es ein Sprachführer für hebräische Verben.

In der zweiten Ausgabe, die ich besitze, umfasst das Buch ganze 886 Seiten und beinhaltet die gebräuchlichsten 1580 Verben, gruppiert in 565 Wurzelgruppen. Ebenfalls im Buch: ein Verbverzeichnis Hebräisch->Englisch und Englisch->Hebräisch mit Angabe der Wurzel und Seitennummer. Außerdem gibt es zu jeder Wurzelgruppe gleich noch Beispielsätze auf Hebräisch, inklusive der englischen Übersetzung.

Die einzelnen Verben sind übersichtlich in Tabellenform aufgelistet und man hat Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft und sogar den Imperativ schnell im Blick. Zu einigen Verben sind außerdem auch noch weniger gebräuchliche Formen angegeben und entsprechend markiert. Ganz wichtig ist außerdem, dass alle Verben komplett mit Nikudim punktiert sind! Wenn man also die Vokalzeichen kann, hat das Rätselraten nach der richtigen Aussprache ein Ende.

Kleiner Hinweis für alle „Unwissenden“ 😉 : In hebräischen Alltagstexten werden nur Konsonanten geschrieben. Vergleichbar wäre es, wenn man in Deutsch einfach “ ‚pfl “ an Stelle von „Apfel“ schreiben würde. Wenn jemand nur “ ‚pfl “ liest, kann er natürlich nicht wissen, dass es „Apfel“ ausgesprochen wird. In religiösen Texten, Kinderbüchern und Lernmaterialien werden die Vokale durch Nikudim, kleine Punkte und Striche bei den Konsonanten dargestellt.

Das Wort „קטן“ (katan – klein) sieht mit Nikudim so aus: קָטָן. Könnt ihr die kleinen „T“ unter den beiden ersten Zeichen* erkennen? Sie sagen uns, dass nach den Konsonanten ein „a“ gesprochen wird.

Ursprünglich wurde dies in religiösen Texten eingeführt, damit die Texte überall gleich ausgesprochen werden können, da die Nikudim ja sagen, wie die Worte ausgesprochen werden. In der modernen Zeit hat man dies dann auch für Kinderbücher und Lermaterialien übernommen, damit man die Sprache besser lesen lernt. Mit der Zeit prägt man sich die Aussprache ein und kann die Worte auch ohne Nikudim lesen.

* Hebräisch wird von rechts nach links geschrieben und gelesen.

Für mich ist das Buch ein unverzichtbares Nachschlagewerk und auch im Internet habe ich bisher keine Website gefunden, die so viele Verben auch nur annähernd so komplex und detailliert darstellt. Da es in Deutschland (bei Amazon) auch nur ca. 14€ kostet, ist es eine sehr gelungene Investition für alle, die sich näher mit Hebräisch bzw. den Verben beschäftigen möchten.

Demnächst möchte ich euch an dieser Stelle auch noch andere Materialien vorstellen, die ich zum Lernen benutze. Geplant sind noch mindestens zwei weitere Artikel zum Thema, wobei ich derzeit einen Artikel pro Woche zu dieser Serie veröffentlichen möchte.

להתראות
– פבי


Die Artikelserie „Mein bester Freund beim Hebräischlernen“ besteht momentan aus zwei Artikeln:
Teil 1: Barron’s Foreign Language Guide: 501 – Hebrew Verbs
Teil 2: virtuelle Tastaturen

25.03.2010 - 08:08 | 3 Kommentare
24. März 2010 | 1 Kommentar

Endlich schnelles Internet?

Es ist soweit… der VDSL-Anschluss bei der Telekom ist bestellt.
Bisher beziehen wir hier unser Internet über Vodafone – allerdings ziemlich langsam. Technisch Verfügbar ist hier bei uns gerade mal DSL 1000 – die Geschwindigkeit, die tatsächlich ankommt ist noch mal ungefähr ein Viertel geringer. Sicherlich könnt ihr euch vorstellen, dass diese Geschwindigkeit nicht wirklich viel Spaß beim Surfen und Online spielen bringt, vor allem, wenn die Leitung oft von 3 Personen gleichzeitig genutzt wird.

Da wir regelmäßig die Verfügbarkeit von schnelleren Leitungen überprüft haben, waren wir überrascht, dass auf der Vodafone-Website angepriesen wurde „High-Speed-Internet 50.000 – an Ihrer Adresse verfügbar“. Obwohl dieser Text ausgegeben wurde, konnte man über die Website nur ein All-Inclusive-Paket über UMTS bestellen. Wer weiß… vielleicht gibt’s den schnellen Anschluss für Bestandskunden ja nur, wenn man ihn über die Hotline oder einen Vodafone-Shop bestellt. Also habe ich mein Glück beim Vodafone-Kundenservice versucht. Erstmal überhaupt eine Telefonnummer auf der Website zu finden, die nicht sau-teuer ist, war sowieso eine Glanzleistung. Bei der sogegannten Hotline kam ich dann in der Mobilfunkabteilung raus, kein Problem, denn der Mitarbeiter wollte mich sofort zur Internetabteilung verbinden. Wieder Warteschleife… und plötzlich höre ich, wie man am anderen Ende abhebt und gleich wieder auflegt. Toller Service, oder?

Nachdem ich ein paar alte Rechnungen geholt habe – waren noch von Arcor – habe ich dort versucht jemanden zu erreichen. Die Hotline von Arcor war nicht mehr besetzt aber ich wurde – welch Wunder – kostenlos zu Vodafone weiterverbunden und durfte erstmal mit einem Computer kommunizieren. Nachdem ich mich durch etliche Menüs gedrückt und gesprochen habe, durfte ich die Kundennummer, Telefonnummer etc. eingeben. Angeblich, damit sie dann der Mitarbeiter an der Hotline gleich da hat, und mich nicht erst fragen muss. Das sagte zumindest der Computer.

Ich kam dann erneut in die geliebte Warteschleife und durfte mir über 15 Minuten das selbe Lied anhören. Sogar Firmen wie IKEA haben unterschiedliche Lieder in ihrer Warteschleife… aber egal, es war ja kostenlos…

Später durfte ich dann doch mit einer Mitarbeiterin reden. Meine vorher eingegebenenn Daten wurden natürlich nicht vom Computer übermittelt, weshalb ich alles noch mal sagen durfte. Ich hab sowieso das Gefühl, dass diese ganzen Auswahlmenüs nur zum Wichtigtun sind, am Ende kommt man sicher immer im gleichen Callcenter raus…

Es hat erst mal ewig gedauert, bis die Dame unseren Anschluss ausfindig gemacht hat und meinte dann, bei uns wäre höchstens DSL 1000 verfügbar. Das, was die Website sagt, stimmt nicht. Es ist auch nicht geplant, VDSL in unserer Straße einzurichten. Ein Zeichen für schnelleres Internet und neue Telefonleitungen wäre, wenn in der Straße größere Straßenbauarbeiten stattfinden. Als ich sie darauf hinwies, dass der VDSL-Kasten schon seit mehreren Jahren vor unserem Haus steht meinte sie dann, dass die einzelnen Häuser sicher noch nicht angeschlossen sind. Ja, klar, ganz bestimmt… ich wollte ihr dann nicht erzählen, dass es damit eigentlich gar nichts zu tun hat… auf jeden Fall konnte sie mir nicht weiterhelfen und das Gespräch war dann beendet.

Okay… wenn Vodafone nicht will, gehen wir halt zur Konkurrenz. Die Hotlinenummer der Telekom war schnell gefunden und ich hing nicht mal länger als 30 Sekunden in der Warteschleife, bis ich eine sehr freundliche Mitarbeiterin am Hörer hatte. Was ich auch sehr positiv fand war, dass man ihr angehört hat, dass sie aus unserer Umgebung kam und nicht in einem Callcenter hunderte Kilometer weit weg sitzt. Nach einer Überprüfung unserer Adresse teilte sie uns dann mit, dass der VDSL-Kasten ja gleich in der Nähe ist und die 50.000er-Leitung am Haus anliegt. VDSL würde also nichts im Weg stehen. Yay!

Mit dieser Information haben wir dann ein Schreiben an Vodafone verfasst und fragten, wann VDSL denn auch von Vodafone angeboten wird. Gleichzeitig auch mit dem Hinweis, dass zur Telekom gewechselt wird, wenn von Vodafone in näherer Zukunft keine schnellere Leitung bereitgestellt wird. Nach ein paar Tagen kam dann eine Antwort und, wie schon die Hotline-Tante meinte, gibt es kein VDSL (entgegen der Onlineshop-Auskunft) und es ist in näherer Zukunft auch nicht geplant.

Gestern war mein Vater dann im Telekom-Shop (oder wie auch immer die Läden von denen heißen) und hat die Anschlussportierung in Auftrag gegeben. Wenn dann der Vodafonevertrag im Juni ausläuft sollten wir dann nach jahrelangem Warten auch schnell surfen können.

Meine Meinung dazu ist: ich glaube es erst, wenn’s funktioniert. Wer weiß, vielleicht haben wir dann, wie beim letzten Wechsel, erst mal zwei Wochen gar kein Internet mehr. Mitterlweile gibt es ja aber glücklicherweise Surf-Sticks als kurzzeitige Alternative.

Seit ihr schon mal von Vodafone / Arcor zur Telekom gewechselt? Wie lief der Wechsel ab? War alles pünktlich und ohne Probleme? Habt ihr selbst VDSL bzw. wie schnell ist eure derzeitige Internetleitung?

Viele langsam-surfende Grüße,
– Fabi

24.03.2010 - 18:52 | 1 Kommentar
23. März 2010 | 2 Kommentare

Die verschollene E-Mail

Eigentlich war und bin ich der Annahme, dass E-Mails eine relativ zuverlässige Möglichkeit zum Informationsaustausch darstellen. Anscheinend ist dies nicht immer der Fall.

Letzte Woche habe ich mich online bei einer Firma in Hamburg auf eine Stelle beworben. Die E-Mail ging raus, danach war erst mal Stille. Vielleicht kommt ja eine Eingangsbestätigung? Naja, lieber nicht drängeln und ein paar Tage warten. Mittlerweile ist eine Woche vergangen und gestern abend schaue ich in meinen Posteingang und finde einen Hinweis darauf, dass meine Mail nach 8Tagen nicht zugestellt werden konnte und es auch nicht weiter versucht wird.

Na gut, also habe ich die Adresse peinlich genau auf Tippfehler überprüft, jedoch keine gefunden. Da ich nicht noch mal die Ungewissheit haben wollte, ob die Mail ankommt oder nicht, rief ich heute vormittag dann bei besagter Firma an. Mein Ansprechparner hatte das Telefon schon in der Hand, so dass ich gerade ein Mal das Freizeichen hörte, bevor ich jemandem am anderen Ende hatte.

Ich habe ihn dann erstmal gefragt, ob er der richtige Ansprechparner für das Angebot als „IT-…“ wäre. Er bejahte, meinte jedoch, dass dieses Stellenangebot seit gestern abend geschlossen ist, und neue Bewerbungen nicht mehr angenommen werden. Er hat mir in Zwischenzeit schon „einen schönen Tag noch“ gewünscht aber so schnell habe ich mich nicht abwimmeln lassen. Ich hab noch mal nachgefragt, ob meine E-Mail denn angekommen wäre. Reaktion: „Welche E-Mail?“ – „Ja, ich habe Ihnen letzte Woche meine Bewerbung per Mail geschickt, gestern abend erhielt ich eine Fehlermeldung, dass meine Mail unzustellbar wäre“. Er frage mich daraufhin, wie groß meine Mail denn gewesen wäre. Als ich ihm sagte, dass es 3,4MB waren, meinte er, dass ich bestimmt einen Tippfehler in der Adresse hatte – außerdem kommen sonst alle E-Mails bei ihm an. „Trotzdem vielen Dank für Ihr Interesse“ und das war es mit dem Gespräch.

Ehrlich gesagt, finde ich das ziemlich merkwürdig. Es war auch das erste Mal, dass ich erst nach 8 Tagen einen Hinweis erhielt, dass eine Mail unzustellbar war. 8 Tage ist sowieso ein merkwürdiger Zeitraum. Normalerweise kenne ich es, dass versucht wird, unzustellbare Mails 4 Tage lang zuzustellen und man bereits nach dem ersten Tag darüber informiert wird. Wenn Mailadressen gänzlich unbekannt sind, gibt es die Meldung direkt nach dem Versenden.Dazu kommt noch, dass das Stellenangebot gestern abend geschlossen wurde und ich die Fehlermeldung gestern abend bekommen habe.

Glücklicherweise kenne ich mich wenigstens etwas im Mailbereich aus und weiß, dass man solche Fehlermeldungen auch selbst generieren kann. Manche Mailprogramme haben sogar eine Funktion, mit der man E-Mails zurückschicken kann. Der Absender der Mail erhält dann eine Fehlermeldung die oftmals ähnlich aussieht, wie vom Server generierte Meldungen wenn eine E-Mail-Adresse unbekannt ist / eine Mail unzustellbar war.

War es für diese Firma vielleicht einfacher, einfach ein paar Meldungen zu generieren, als Absagen zu schreiben? Ich halte es für eine sehr fragwürdige Methode und fand auch die Art des Herrn am Telefon nicht sonderlich nett mir gegenüber. Vielleicht ist es aber auch besser, dass meine Bewerbung (offiziell zumindest) nicht angekommen ist – wer weiß…

Ist euch schon mal etwas Ähnliches passiert? Was waren eure merkwürdigsten Bewerbungserlebnisse?

Einen schönen Abend noch
– Fabi

Auf Nennung des Firmennamens habe ich im Beitrag absichtlich verzichtet und möchte den Namen auch nicht auf Nachfrage nennen.

23.03.2010 - 21:10 | 2 Kommentare

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