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8. Februar 2011 | 2 Kommentare

Bye, LastFM

Wie es einige Leute bereits mitbekommen haben, werden einige Grundfunktionen von Last.fm zum 15. Februar 2011 kostenpflichtig. Für alle, die nicht wissen was Last.fm ist, gibt es hier eine kurze Erklärung. Wenn man sich die Last.fm-Applikation auf seinem PC / Mac installiert, schneidet diese automatisch mit, welche Musik man hört. Last.fm nennt diese Funktion „scrobbeln“. Durch die Musik, die „gescrobbelt“ wurde, weiß Last.fm somit welche Lieder und Interpreten man oft hört und sozusagen mag. Man konnte sich nun spezifische Radiostationen anlegen z.B. „Bruno Mars Radio“ und Last.fm spielte nun Musik, die zu „Bruno Mars“ passt und neue Musik, die dem Nutzer anhand der gesammelten Daten gefallen könnte. Auf diese Radiostationen konnte man bisher über verschiedene Wege zugreifen: über die Last.fm Website, über Programme für PC und Mac sowie über spezielle Radiosysteme und mobile Geräte wie iPhone oder Android-Smartphones.

Gerade die Möglichkeit, diese Radiostationen unterwegs über das Handy zu hören wurde von vielen Benutzern genutzt und soll bald 3 € pro Monat kosten. Viele denken sich sicherlich, dass 3€ nun wirklich nicht sehr viel sind, allerdings hat die Qualität von Last.fm in den letzten Monaten auch stark nachgelassen.

Viele Lieder werden übersprungen, weil sie in meiner Region wohl nicht verfügbar sind (erinnert mich schon etwas an YouTube) und die iPhone/iPod-Applikation hört zwischendurch oft auf, Lieder abzuspielen oder überspringt ein Lied, nachdem die Hälfte schon abgespielt wurde. Gerade in Deutschland sind in letzter Zeit weniger Lieder zum Hören da, weshalb sich bei meinen Stationen die Musik oft wiederholt. Manchmal stoppt die Applikation auch schon nach 1-2h und sagt mir, dass ich bis morgen warten soll, um mir wieder Musik über Last.fm anzuhören. Aus dem Last.fm-Forum habe ich außerdem gelesen, dass die Android-Applikation momentan so gut wie komplett unbrauchbar ist.

Es wird zwar weiterhin möglich sein, sich kostenlos Musik über die Last.fm Website anhören, aber zu Hause, wo ich meine Musikdatenbank in iTunes habe, kann ich auf diesen „Service“ durchaus verzichten. Auf dem Handy habe ich allerdings nicht immer die Lieder, die ich gerade hören möchte und es ist weitaus unbequemer, sich darauf Playlisten zu erstellen, weshalb sich Last.fm immer angeboten hat.

Trotzdem sehe ich es nicht ein für diese Funktion nun zu bezahlen. Immerhin hat Last.fm in den letzten Jahren fleißig Benutzerdaten von mir gesammelt und diese sicher auch gewinnbringend verkauft. Nun soll ich dafür bezahlen, um Musik basierend auf meinen Daten zu hören?

Außerdem ziemlich unfair ist es, dass derzeit nur Benutzer aus den USA, Großbritannien und Deutschland betroffen sind. Dazu kommt noch, dass die Preise in den einzelnen Ländern unterschiedlich hoch sind. Die monatliche Gebühr beträgt 3 US$, 3 € oder 3 £. Clevere Leute wissen jetzt natürlich, dass der Wert trotzdem unterschiedlich ist. Am „schlimmsten“ würde es die zahlenden Benutzer in Großbritannien treffen. 3 US$ entsprechen dort nämlich derzeit nur 1,86 £. Die Nutzer dort müssten also fast die Hälfte mehr zahlen als Nutzer in den USA. Da kann mir auch niemand erklären, dass es wegen Importkosten teurer ist – für Daten muss man keine Importkosten zahlen.

Ich bin von dieser „Aktion“ auf jeden Fall sehr enttäuscht und habe die Last.fm Applikationen auf PC, Mac und iPhone bereits de-installiert und werde meinen Account auf der Website außerdem noch im Laufe dieser Nacht löschen.

Was haltet ihr von der Entscheidung von Last.fm? Werdet ihr den Dienst weiterhin nutzen? Denkt ihr darüber nach, die monatliche Gebühr zu zahlen? Kennt ihr gute, kostenlose Alternativen? – Ich freue mich auf eure Kommentare.

Bis später und viele Grüße,
– Fabian.

08.02.2011 - 22:13 | 2 Kommentare
4. Februar 2011 | 3 Kommentare

Das Twitter-Experiment

Ich habe bereits schon ein mal geschrieben, dass ich meine Tweets bei Twitter schütze. Jetzt ist es aber Zeit ein kleines Experiment zu starten. Von heute (4. Februar 2011) werde ich meinen privaten Twitter-Account (@Fabi1611) eine Woche lang (also bis zum 11. Februar 2011) ungeschützt lassen. Das heißt, jeder kann meine Tweets lesen und jeder kann mir ohne vorherige „Zustimmung“ meinerseits folgen.

Folgende Dinge möchte ich dabei rausfinden:

  • Wird sich die Anzahl meiner Follower ändern?
  • Bekomme ich mehr Spam an meinen Twitter-Account?
  • Werde ich durch diesen Schritt häufiger twittern?
  • Werden sich meine Tweets inhaltsmäßig ändern?
  • Werde ich häufiger mit anderen Twittern Kontakt aufnehmen?
  • Werde ich neue, interessante Leute (und vielleicht sogar Freunde) kennenlernen?

Nach dieser einen „ungeschützten Woche“  werde ich entscheiden, ob mein Twitter-Account auch zukünftig offen bleibt oder ob ich wieder in den geschützten Modus wechseln werde. Ihr werdet auf jeden Fall hier auf dem Laufenden gehalten. Den offiziellen FGNet-Account bei Twitter findet ihr übrigens hier: @FGNETDE.

Nutzt ihr Twitter? Habt ihr eure Tweets geschützt? Was sind für euch Vor- und Nachteile eines geschützten Twitter-Accounts? – Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Bis dahin ein schönes Wochenende und viele Grüße,
– Fabian

04.02.2011 - 22:19 | 3 Kommentare
25. Januar 2011 | 3 Kommentare

London – Januar 2011

Das Jahr ging gerade erst los und schon habe ich es geschafft, mal ein paar Tage zu vereisen. Dieses Mal ging es zu Martin nach London, der dort für ein Jahr arbeitet. Hier sind ein paar Eindrücke von diesem Kurztrip. Viel Spaß beim Lesen!

Reiseziel: London, Großbritannien
Reisedaten: 21/01/2011 – 24/01/2011
Verkehrsmittel: Flugzeug (Lufthansa – LEJ – DUS – LHR – FRA – LEJ)

Tower BridgeAm Freitag ging es schon ziemlich zeitig los. Um 7:00 habe ich mich auf den Weg zum Flughafen Leipzig/Halle gemacht, wo um 8:25 das Flugzeug nach Düsseldorf gestartet ist. Dort habe ich mir dann ungefähr zwei Stunden mit lesen und Musik hören vertrieben, da nach der Passkontrolle nicht mehr wirklich viele Läden, in denen man etwas ansehen konnte, kamen. Das Flugzeug nach London kam ebenfalls pünktlich und ist sogar eine viertel Stunde zeitiger in Heathrow gelandet. Dummerweise gab es noch keine freie Parkposition, weshalb wir dann trotzdem noch ungefähr 15 Minuten warten mussten. In London angekommen ging es wieder durch die Passkontrolle und dann dauerte es wieder bis das Gepäck ankam. Am Terminal hat Martin schon auf mich gewartet und wir sind zur Tube (der Londonder U-Bahn) gegangen. Dort habe ich mir schnelle eine Oyster-Card gekauft und schon ging es zur Bahn. Die Oyster-Card ist ziemlich praktisch. Es ist eine Art Chipkarte, auf der man ein bestimmtes Guthaben oder Tages- bzw. Monatskarten aufladen kann. Immer wenn man mit der Bahn fährt, hält man seine Karte an ein Lesegerät und hält sie beim Aussteigen noch mal dran. So wird automatisch Guthaben von der Karte abgezogen und sparen kann man auch noch. Die Oyster-Card ist billiger als einzelne Papierfahrscheine und es wird immer nur Guthaben bis zum Preis einer Tageskarte abgezogen.

Nach einer Stunde Fahrt mit der Tube kamen wir dann am Bahnhof King’s Cross an. Das Zimmer von Martin ist nur maximal eine Minute von dort entfernt, also ziemlich zentral gelegen. Viele Geschäfte wie McDonalds, Subway, KFC, Starbucks, Tesco, Burger King usw. waren nur wenige Minuten entfernt. Nachdem ich mein Gepäck abgestellt habe, ging es dann weiter. Es ging wieder zur Tube und dann nach Westminster zu Big Ben, dem Parlament und dem London Eye. Das Wetter war perfekt für Sightseeing. Es war sonnig, überall war blauer Himmel und nur am Abend wurde es etwas frisch. Weiter ging es zum Piccadilly Circus und durch die Regent Street zum Oxford Circus und der Oxford Street, DER Shoppingstraße in London. Ich glaube, wenn man dort etwas nicht findet, braucht man gar nicht erst weiter suchen.

IMG_0371

Samstag und Sonntag musste Martin arbeiten, weshalb ich mich allein auf dem Weg gemacht habe. Am Samstag ging es als erstes zur Tower Bridge. Es war zwar ziemlich grau, aber trotzdem nicht kalt und es hat nicht geregnet, was sehr vorteilhaft für mich war. 😀 Danach ging es weiter zu Harrods, laut Wikipedia eines der größten und teuersten Kaufhäuser der Welt, wo ich mich auch etwas umgesehen habe. Gekauft habe ich mir aufgrund der Preise jedoch nichts. Mit dem Bus bin ich dann wieder in die Oxford Street gefahren, wo ich mich etwas weiter umsah. Am Nachmittag ging es zurück nach King’s Cross, wo ich etwas gegessen und Postkarten geschrieben habe. Da ich noch etwas Zeit hatte, bin ich danach wieder in die Oxford Street bzw. zu Marble Arch gefahren. Dort habe ich mich etwas in den Hyde Park gesetzt. Kurz bevor es dunkel wurde, kam die Sonne noch mal wieder etwas raus und ich habe es mir auf einer Bank gemütlich gemacht. Am Abend war ich dann noch mal an der Regent Street und habe mir den Apple Store angesehen. Das Gute an diesem Laden ist: es gibt kostenloses WLAN. Anscheinend sind die Briten nicht gerade spendabel. Ich habe in London, außer dem WLAN im Apple Store, kein freies WLAN-Netz gefunden. In einigen McDonalds-Filialen musste man eine britische Telefonnummer eingeben um WLAN-Zugang zu bekommen, welche ich jedoch nicht hatte.
Telefooooon

Am Sonntag Vormittag bin ich zu Elizabeth und Charles zum Buckingham Palace gefahren. Dort war ziemlich viel los, was sicherlich auch an der kleinen Wachablösung lag, die dort stattfand. Die restlichen Stunden des Tages habe ich wieder am Big Ben sowie in der Regent und Oxford Street verbracht. Am Nachmittag fuhr ich an beiden Tagen wieder für ein paar Stunden zurück nach King’s Cross, da Martin gerade Pause hatte. Am Sonntag Abend fuhr ich dann noch mal zum Big Ben um ein paar Fotos bei Dunkelheit zu machen. Einige sind, meiner Meinung nach, recht gut gelungen. Ziemlich toll fand ich übrigens auch die Musiker in der Tube. Anders als z.B. in Berlin fahren die nicht mit in den Bahnen mit, sondern stehen an bestimmten Stellen in U-Bahn-Stationen. Außerdem: alle, die ich dort sah, waren talentiert und haben die Leute nicht mit ihrer Musik genervt. Das könnte man gerne hier übernehmen. Der letzte Tag ging natürlich wieder viel zu schnell vorbei. Montag musste ich dann schon um 6:00 aufstehen, damit ich gegen 7:00 eine Tube zurück zum Flughafen bekam. Es war ziemlich voll, weshalb ich ca. 45 von 60 Minuten Fahrzeit stehen oder halb auf meinem Koffer sitzen musste. Kurz vor dem Flughafen wurden dann aber glücklicherweise doch ein paar Sitzplätze frei. Der Rückflug verlief auch recht unproblematisch, jedoch ist es seeehr stressig, innerhalb von 20 Minuten auf dem Flughafen Frankfurt umzusteigen. Es hat trotzdem alles geklappt und sogar mein Koffer kam in Leipzig an 😀

Insgesamt war es ein wirklich schönes Wochenende mit sehr vielen (positiven) Eindrücken und für mich steht fest, dass ich sicher mal wieder nach London fliegen werde. Es gibt noch zu viele Dinge, die ich in der kurzen Zeit nicht sehen konnte – das muss nachgeholt werden.

Fotos findet ihr übrigens im London-Album bei Flickr. Viel Spaß beim Ansehen.

Bis bald,
– Fabian

25.01.2011 - 19:18 | 3 Kommentare
2. Januar 2011 | Noch keine Kommentare

[Update 2] Tschüß 2010, Hallo 2011!

Schon wieder ist ein Jahr vergangen, und der Großteil von euch stimmt mir sicher zu, dass die Zeit wieder wahnsinnig schnell vergangen ist. Ich muss sagen, dass 2010 für mich ein sehr abwechslungsreiches Jahr war – ich habe ein wahnsinnig tolles Praktikum absolviert, neuen Job begonnen, war nach über 10 Jahren wieder in Frankreich und bin wieder viel in Deutschland rumgereist. Auch für viele andere Menschen gab es im Jahr 2010 viele Ereignisse.

2010 war das Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, das Jahr des Rücktrittts von Horst Köhler, das Jahr des Baubeginns der „Nord Stream“-Pipeline durch die Ostsee, das Jahr der Demonstrationen um Stuttgart 21, das Jahr der Einführung des elektronischen Personalausweises, das Jahr erneuter Terroranschläge in Moskau und Terrorwarnungen in Deutschland, und das Jahr, in dem Deutschland mal wieder den Eurovision Song Contest gewonnen hat.

Mit dem Jahr 2010 endete aber auch ein ganzes Jahrzehnt, in dem viele herausragende Ereignisse geschehen sind und neue Technologien entwickelt wurden. Ich bin sehr gespannt, was das kommende Jahr und das kommende Jahrzehnt für uns bereithält. Zwei Dinge, die mich persönlich betreffen, weiß ich schon: ich werde erneut den Arbeitgeber wechseln und besuche nach mehreren Jahren wieder England – in ein paar Wochen ist es schon soweit.

Auch für FGNet hat sich 2011 schon etwas geändert. Wie ihr sicherlich gesehen habt, haben sich die Farbe und das Layout dieser Website etwas geändert. Diese Veränderungen werden hoffentlich noch mehr Besucher anziehen, denen diese Seite gefallen wird. Ich kann euch jedoch versprechen, dass es sicher nicht die letzte Änderung in diesem Jahr gewesen sein wird.

Update: Nichts ist vollkommen – leider auch das neue Design von FGNet nicht. Derzeit berichten Nutzer mit niedrigen Bildschirmauflösungen und Nutzer mit mobilen Endgeräten wie Smartphones leiche Darstellungsprobleme im Kopfbereich der Website. Ich arbeite so bald wie möglich an einer Lösung dieses Problems und bitte um euer Verständnis.

Update 2: Nachdem einige Zeit vergangen ist, habe ich den Fehler endlich erkannt und konnte die Ursache durch eine kleine (für Benutzer nicht sichtbare) Designänderung beheben. Sorry, dass es so lange gedauert hat 😉

Was waren eure Höhepunkte im Jahr 2010 / im vergangenen Jahrzehnt? Wisst ihr schon, was in diesem Jahr auf euch zukommen wird? Wie gefällt euch das neue Design von FGNet? – Ich freue mich auf eure Kommentare.

Ich wünsche euch ein erfolgreiches, glückliches und fröhliches Jahr und einen guten Start in die erste Arbeitswoche 2011.

Viele Grüße,
– Fabian

02.01.2011 - 23:50 | Noch keine Kommentare
12. Dezember 2010 | 2 Kommentare

Meine iOS-Wunschliste

Die Zeit vergeht – wir haben den dritten Advent und in nicht einmal zwei Wochen ist Weihnachten schon wieder vorbei. Zu jedem Weihnachten gehört natürlich auch ein Wunschzettel. Ich habe auch einen. In diesem Artikel möchte ich euch meine zehn meistgewünschten Funktione für die kommenden Versionen von iOS (Apples Betriebssystem für mobile Geräte wie iPhone, iPod touch und iPad) vorstellen. Ich bin mir bewusst, dass man viele dieser Funktionen bereits per Jailbreak bekommen kann, ich beziehe mich aber in diesem Artikel hauptsächlich auf „offizielle“ Funktionen, die ab Werk zur Verfügung stehen.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn auch ihr mir eure meistgewünschten Funktionen in die Kommentare schreiben würdet. Wenn sich genügend Leute zusammenfinden und ihre Wunschfunktionen aufschreiben, werde ich eventuell eine Liste erstellen und diese an Apple schicken – vielleicht bringt es ja etwas und einige dieser Funktionen werden bald Bestandteil neuer Versionen von iOS. Auch wenn euch eine von meinen genannten Funktionen gefällt – schreibt es in die Kommentare und ich werde den Artikel regelmäßig aktualisieren und die Anzahl der Stimmen hinter die jeweilige Funktion schreiben.

Los geht’s…

1 ) Wecken mit dem iPod

Bisher ist es nur möglich, sich mit eingebauten Wecktönen oder seinen Klingeltönen durch den iOS-Wecker wecken zu lassen. Viel besser würde es mir gefallen, wenn ich bestimmte Lieder oder Playlisten auswählen kann oder der Wecker den iPod einfach im Zufallsmodus startet.

2 ) Synchronisation per WLAN

Es ist nicht schwer, sein iOS-Gerät zu synchronisieren: Kabel anschließen, iTunes starten und schon geht’s los. Um den Anwendern noch mehr Komfort zu bieten, bietet sich eine Synchronisation ohne Kabel direkt über WLAN hervorragend an.

3 ) mehr Informationen auf dem Lock-Screen

Bisher zeigt der Lock-Screen bei iOS nur die aktuelle Uhrzeit und das dazugehörige Datum an. Viel bequemer wäre es, wenn man sich auf dem Bildschirm je nach Wunsch auch noch verpasste Anrufe, Termine / Geburtstage, ungelesene E-Mails, SMS und das Wetter anzeigen könnte. Gerade bei E-Mails und SMS wäre auch eine (optionale) Vorschau sicherlich nicht schlecht. Ungelesene SMS und verpasste Anrufe werden zwar auch schon so auf dem Lockscreen angezeigt, jedoch steht dort nur das aktuellste Ereignis. Termine werden auch nur angezeigt, wenn man eine Erinnerung eingetstellt hat. Eine Möglichkeit, kommende Termine (z.B. Termine in den nächsten X Stunden / Tagen) anzuzeigen, gibt es ohne Jailbreak bisher nicht. Einzelne Apps könnten Plugins anbieten, mit denen man z.B. Facebook-Statusnachrichten von Freunden auf dem Lock-Screen sieht, die Trending Topics bei Twitter oder neue Instant Messages angezeigt werden. Je nachdem, was der Nutzer sehen möchte, stellt er sich seinen persönlichen Lock-Screen zusammen.

4 ) stärker anpassbarer Homescreen

Momentan kann man auf dem Homescreen nur 4 Apps oder Ordner nebeneinander ablegen. Mir würde es gefallen, wenn ich Apps auch untereinander anordnen könnte und nicht zwingend 4 Apps nebeneinander sein müssen,  bevor man eine Zeile weiter nach unten kommt.

5 ) mehr Platz in Ordnern

Nach 12 Apps in einem Ordner ist Schluss – mehr passt einfach nicht rein. Es wäre schön, wenn man einfach eine Art Scrollbalken in die Ordner integrieren könnte, damit so auch mehr als 12 Apps in einem Ordner Platz finden.

6 ) Profile

Schon auf meinem ur-alt Nokia-Handy gehörte das zu den Grundfunktionen: verschiedene Profile auf dem Handy. Je nachdem, ob man „Draußen“, „Drinnen“, „Nicht stören“ etc. eingestellt hat, wurde die Lautstärke des Klingeltons angepasst oder selbiger komplett abgestellt. Derzeit bietet das iPhone nur einen normalen „Stumm“-Schalter auf der linken Seite, mit dem sämtliche Töne aus und Vibrationsalarm eingeschaltet wird.

7 ) Ordner für Bilder direkt auf dem Gerät erstellen

Wenn man ein Bild oder ein Video mit der Kamera aufnimmt, wird es automatisch im Ordner „Aufnahmen“ in der Foto-App gespeichert. Sobald man viele Bilder mit dem iPhone fotografiert hat, kann es dort leicht unübersichtlich werden. Von daher würde ich es gut finden, wenn man auf dem iPhone selbst andere Ordner in der Foto-App erstellen und die Bilder / Videos in diese Ordner verschieben könnte.

8 ) E-Mails einfach als gelesen und ungelesen markieren + Anhänge hinzufügen

Eine E-Mail auf dem iPhone wird erst als „ungelesen“ markiert, wenn man sie in der Mail-App öffnet. Viel komfortabler wäre es, wenn man beim Klick auf „Bearbeiten“ noch zwei Buttons hat, mit denen man E-Mails als gelesen oder ungelesen markieren kann, ohne die E-Mails erst einzeln öffnen zu müssen. Außerdem würde ich es gut finden, wenn man einfacher Dateien wie Bilder oder Sprachmemos an E-Mails anhängen könnte. Bisher muss man immer in die Bilder- bzw. Sprachmemo-App gehen um die Dateien von dort aus per Mail zu versenden. So kann außerdem immer nur eine Datei per Mail gesendet werden. Durch einen zusätzlichen Button, der auftaucht, wenn man eine neue Mail schreibt, könnte man mehrere Dateien auswählen und es ist einfacher Dateien an E-Mails anzuhängen. Ich könnte mir vorstellen, dass man so z.B. Bilder, Sprachmemos und auch Dateien die u.A. auf der iDisk liegen bequemer per Mail verschicken kann.

9 ) dynamisches Wetter-Icon

Egal wie das Wetter draußen gerade aussieht – das Wetter-Icon zeigt immer Vollsonne und 23°C an. Viel praktischer wäre es, wenn sich das Icon in einem bestimmten Abstand selbst dem Wetter anpassen würde. So kann das Icon das momentane Wetter der Stadt anzeigen, die als erstes in der Wetter-App angezeigt wird.

10 ) „aktive“ Statusleiste

Auf jedem iOS-Gerät seht ihr ganz oben diese Statusleiste, in der Uhrzeit, Signalstärke und Netzbetreiber angezeigt werden. Wäre es nicht praktisch, wenn beim Tippen auf die Uhr gleich die Uhr-App aufgeht und wenn man beim Klicken auf den Netzbetreiber gleich sein Mobilfunknetz oder W-LAN auswählen kann bzw. das 3G-Netz ein- und ausschalten kann? Zusätzlich könnte man eine Art „Sonne“ als Symbol einbauen – wenn man auf dieses klickt, könnte sich ein kleiner Regler einblenden mit dem man die Helligkeit einstellen könnte. So würde der Weg in die Einstellungen entfallen und man spart etwas Zeit.

Jetzt seid ihr dran…
…nennt mir eure meistgewünschten Funktionen von iOS in den Kommentaren.
Immer dran denken: Kommentare machen glücklich, also schreib‘ auch du einen!

12.12.2010 - 16:00 | 2 Kommentare
30. November 2010 | 10 Kommentare

Instagram – Deine Bilder gehören nicht nur dir

Bilder mit dem iPhone aufnehmen, ein paar schöne Filter anwenden und die Bilder mit deinen Freunden teilen?  Mit der Instagram-App für das iPhone ist das möglich – sogar kostenlos. Seit einiger Zeit kann man diese App schon im Apple Appstore runterladen und sie wird immer beliebter.

Viele Nutzer wissen aber nicht, dass man die aufgenommenen und hochgeladenen Bilder automatisch Burbn Inc., dem Unternehmen hinter Instagram zur Verfügung stellt. Mit jedem Foto das man über Instagram hochlädt und für die Öffentlichkeit freigibt, gewährt man Instagram die Rechte, jedes Foto weltweit zu nutzen, zu verändern, zu löschen, zu reproduzieren und über sämtliche Medien öffentlich zu zeigen. Ausgenommen sind Bilder, die man als „privat“ markiert und auf Instagram lädt.

Immerhin, Instagram beansprucht keine Eigentums- und Exklusivrechte an den Foto – ich möchte jedoch trotzdem selbst entscheiden, wer meine Fotos in welchem Umfang wie nutzen darf. Lustig würde ich es nicht finden, wenn meine Aufnahmen später irgendwann auf T-Shirts oder in Werbeanzeigen zu finden sind.

Das Schlimmste an der ganzen Sache ist jedoch, das man diese Bedingungen nicht vor der Registrierung einsehen kann. Erst nachdem man sich die App runtergeladen hat und sich registriert hat, kann man die Bedingungen unter „Profile“ -> „About“ -> „Terms of Service“ nachlesen. Auch auf der Instagram-Website am Computer fehlt jeder Hinweis zu den Bedingungen. Über das iPhone habe ich jedoch den Direktlink zu den besagten Bedingungen gefunden. Nachlesen kann man diese hier: http://instagr.am/legal/terms/

Würdet ihr so einem Service eure Bilder anvertrauen? Nutzt ihr Instagram oder vergleichbare Services? Wie ist eure Meinung zu solchen Nutzungbedingungen? Kommentare machen glücklich – also schreibe auch du einen!

Viele fotografierende Grüße,
– Fabian

30.11.2010 - 16:51 | 10 Kommentare
27. November 2010 | 2 Kommentare

Bedingungsloses Grundeinkommen?

In einem interessanten Artikel hat sich Kenny über die Piratenpartei und das so genannte „bedingungslose Grundeinkommen“ geäußert.

Auch ich bin der Meinung, dass die Idee gar nicht so schlecht ist. Wie Kenny schon schrieb, werden in Zukunft durch die Technisierung immer mehr Arbeitsplätze wegfallen. Dazu gehören vor allem Reinigungsbranche, Bergbau (in Deutschland) und sogar U-Bahn-Fahrer werden irgendwann überflüssig werden. In Nürnberg fährt eine komplette U-Bahn-Linie zum Beispiel schon vollständig automatisch, andere Städte überlegen auch, solche Systeme einzuführen. Irgendwann werden viele dieser Menschen auf der Straße stehen, weil man ihre Arbeit einfach nicht mehr benötigt. Natürlich kann man die Leute weiterbilden, in anderen Berufen beschäftigen, aber deshalb wird es trotzdem nicht mehr Arbeitsplätze geben – eher das Gegenteil wird der Fall sein. Wie soll es weiter mit diesen Leuten und ihrem Leben gehen?

Natürlich gibt es Arbeitslosengeld, aber alle die schon mal selbst arbeitslos waren, wissen bestimmt das dieses Geld vor allem in den o.g. Berufen bestimmt nicht ausreicht um mehr als die lebensnotwendigen Dinge wie Wohnung und Nahrung zu finanzieren. Durch diese Dinge sind zwar die Grundbedürfnisse eines Menschen geregelt, jedoch bleibt das Sozialleben meist komplett auf der Strecke. Schon um z.B. in den Zoo zu gehen, zahlt man in Leipzig mindestens 8 Euro als Erwachsener mit Familienpass, Kinder und Begleitpersonen sind noch nicht eingerechnet. In Kinos zum Beispiel gibt es überhaupt keine Ermäßigung für Leute ohne eigenes Einkommen.

Wenn man sich das so ansieht, ist es kein Wunder, warum sich viele Arbeitslose abschotten oder schon 9 Uhr am Vormittag mit der Bierflasche vor Aldi und Co. sitzen. Ich finde es einfach traurig, dass sich manche Leute in einem Land wie Deutschland nicht mal einen Kinobesuch mit Freunden oder einen Gang ins Schwimmbad leisten könne und das, obwohl sie vorher jahrelang gearbeitet haben. So wird man dann schnell aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Ohne Geld fallen Unternehmungen mit sozialen Kontakten einfach weg – und wenn wir ehrlich sind, würdet ihr andauernd jemanden fragen, etwas zu unternehmen, wenn diese Person sowieso jedes Mal nicht mitkommen kann? Eher nicht, denke ich.

Genau dafür sollte, meiner Meinung nach, eine Art „Grundeinkommen“ da sein. Die Leute sollten es verwenden um ihr Leben dadurch wertvoller gestalten zu können und um nicht aus der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden. Sicherlich würde Bargeld in dieser Hinsicht nicht viel helfen, aber ein Gutscheinprinzip oder eine Art „Sozialkarte“ wäre sicher ein erster Schritt. Auf dieser Karte könnte man ein bestimmtes Guthaben speichern mit dem man sich zum Beispiel drei Mal pro Jahr einen Film im Kino ansehen oder jeden Monat ins Schwimmbad gehen kann. Für entsprechende Einrichtungen müsste es dann natürlich zur Pflicht werden, diese Karte auch anzunehmen.

Man sollte jedoch auch beachten, dass es kein „Spaßticket“ für jedermann sein soll. Selbstverständlich sollte es für Nutzer dieser Karte ebenfalls zur Pflicht werden, sich um einen neuen Arbeitsplatz zu bemühen. Dabei ist jedoch ein menschenwürdiger Arbeitsplatz mit anständiger Bezahlung gemeint. Dazu muss sich in Deutschland jedoch noch mehr verändern. Bestimmt würden nur die wenigsten Menschen auf die Idee kommen, für 100€ mehr jeden Tag arbeiten zu gehen, wenn sie sonst den ganzen Tag zu Hause sitzen können und auch noch vergünstigten Freizeitbeschäftigungen nachgehen dürfen. Wenn man allerdings sieht, wie manche Unternehmen ihre Mitarbeiter bezahlen, ist es in ein paar Jahren vielleicht sogar noch profitabler, arbeitslos zu sein. Obwohl angeblich immer Fachkräfte gesucht werden, stellen viele Unternehmen zu hohe Anforderungen und wollen dafür zu wenig bezahlen. Teilweise kommt man beim Lesen von Stellenausschreibungen sogar auf den Gedanken, dass eine Person für mehr als zwei Stellen gesucht wird. So ist es kein Wunder, dass viele Fachkräfte im Ausland arbeiten, wo ihre Arbeit geschätzt wird und sie auch anständig bezahlt werden. Bis das jedoch bei deutschen Unternehmen ankommt, wird es anscheinend noch eine Weile dauern.

Das war es auch schon für den Moment. Ich hoffe, euch hat der Artikel gefallen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Gedanken zu diesem Thema mitteilen würdet.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße,
– Fabian

27.11.2010 - 19:22 | 2 Kommentare
20. November 2010 | 1 Kommentar

Call of Duty: Black Ops

Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder ein neues XBOX-Spiel zugelegt. Da ich schon vom letzten Teil der „Call of Duty“-Reihe ziemlich angetan war, sollte es nun der Nachfolger „Black Ops“ werden. Im Gegensatz zum Vorgänger „Modern Warfare 2“ wurde dieses Spiel nicht von „infinity ward“ sondern von „treyarch“ entwickelt. Dieses Studio entwickelte auch schon andere Teile der Serie, wie z.B. „Call of Duty 3“ und „Call of Duty: World at War“.

Als dann das Paket mit dem Spiel am Donnerstag hier angekommen ist, möchte ich euch nun von meinen ersten Eindrücken berichten. Ich habe übrigens die XBOX 360-Version getestet.

Wie schon bei den anderen Call of Duty-Teilen (künftig CoD abgekürzt), kann man zwischen Einzelspieler- und Mehrspielermodus wählen. Zuerst habe ich mir den Einzelspielermodus angesehen, um etwas warm zu werden. Die Hauptfigur des Spiels ist der Elitesoldat Alex Mason. Seine Aufgabe ist es, Informationen über eine biologische Waffe der Sowjetunion zu sammeln um dadurch Schläferzellen in den USA unschädlich machen zu können. Während ihr ihn auf den verschiedenen Missionen steuert, verschlägt es euch unter anderem nach Russland, Hong Kong und Vietnam. Während den Einsätzen kriecht ihr aber nicht andauernd nur mit eurer Waffe durch den Schlamm. Um euer Ziel zu erreichen müsst ihr auch Helikopter fliegen, ein Boot steuern, Panzer fahren und sogar eine Spezialeinheit mit einem Tarnkappenflugzeug kommandieren. Für Abwechslung ist also durchaus gesorgt.

Teilweise finde ich den Schwierigkeitsgrad des Einzelspielermodus jedoch etwas merkwürdig. Während man bei manchen Missionen einfach nur ein paar Gegner killen muss und dann gemütlich durch die feindlichen Linien zu laufen, sind andere Missionen wirklich hart und Gegner ohne Ende kommen auf euch zu. Da kommt ab und an schon leichter Frust auf, wenn man es nach dem zehnten Versuch immer noch nicht geschafft hat. Schade finde ich auch, dass es keine richtigen Scharfschützenlevels im Einzelspielermodus gibt.

Die Grafik ist natürlich super. Man kann wirklich oft sagen, dass man sich wie in einem Hollywood-Film vorkommt. Vor allem Effekte wie Explosionen sind eindrucksvoll in Szene gesetzt und kommen auch erst auf einem HD-Bildschirm zur Geltung, wenn man die XBOX per HDMI angeschlossen hat. Das Finale hätte, meiner Meinung nach, jedoch etwas spektakulärer ausfallen können. Als Spielzeit würde ich ca. 7 Stunden angeben, ich habe mir allerdings auch Zeit gelassen und bin nicht von einer Mission in die nächste gerannt.

Zusätzlich gibt es zum Einzelspielermodus auch den „Überlebenskampf“ oder „Zombie-Modus“. Hier spielt ihr entweder im „Kino der Toten“ oder im Pentagon und müsst euch gegen Zombies verteidigen, die euch ausschalten wollen. Den Zombie-Modus gab es bereits schon in „CoD World at War“, in der deutschen Version wurde er allerdings entfernt. Bisher habe ich diesen Modus nur angespielt, da er alleine nicht sehr unterhaltsam ist. Mit mehreren Spielern und XBOX Live oder per Splitscreen macht er jedoch sicherlich noch mehr Spaß.

Den größten Teil des Spieles macht aber sicherlich der Mehrspielermodus aus. Hier spielt ihr online gegen Gegner (oder mit Freunden) aus der ganzen Welt. Bei der XBOX wird dafür ein XBOX Live Gold-Account benötigt, welcher kostenpflichtig ist. In meinem Spiel lag jedoch ein Code für zwei kostenlose Tage, also kann man alles ohne Probleme testen, bevor man eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abschließt. Auf mehreren Karten könnt ihr hier Klassiker wie „Team Deathmatch“ oder „Capture the Flag“ spielen. Neu sind die Wager-Matches – hier zahlt jeder Spieler einen bestimmten Betrag virtuelles Geld ein, der dann unter den besten drei Spielern verteilt wird.

Das virtuelle Geld ist auch eine Neuerung bei Black Ops. Neue Waffen und Extras schaltet ihr nun nicht mehr allein durch Levelaufstieg frei, zusätzlich müsst ihr mit CoD-Points bezahlen. Diese Punkte erhaltet ihr automatisch mit jedem Level-Aufstieg und nach jedem Spiel. So habt ihr die Möglichkeit, Waffen und Klassen genau nach euren Wünschen zusammenzustellen. Sobald ihr etwas fortgeschritten seid, könnt ihr auch noch verschiedene Tarnfarben, Logos usw. für eure Waffen kaufen. Außerdem könnt ihr später auch eure Spielfigur individuell gestalten. Dabei kommt z.B. Tarn-Schminke zum Einsatz.

Weiterhin habt ihr die Möglichkeit, verschiedene „Verträge“ zu erfüllen. Inhalt eines Vertrages ist zum Beispiel „Töte 15 Gegner in 40 Minuten“. Wenn ihr den Vertrag erfüllt, bekommt ihr dafür auch CoD-Points, mit denen ihr dann Waffen und Ausrüstung kaufen könnt. Solltet ihr das Ziel eines Vertrages nicht erfüllen, müsst ihr eine gewisse Zeit warten, bis ihr es erneut versuchen könnt.

Insgesamt finde ich den Mehrspielermodus sehr ansprechend. Die Karten sind gut gestaltet und es gibt, meiner Meinung nach, weniger sinnloses rumgeballer als beim Vorgängerspiel. Insgesamt sollte man taktisch vorgehen und gerade bei Team-Spielen auch wirklich mit seinem Team zusammenarbeiten.

Blöd ist, dass man es als „Neueinsteiger“ relativ schwer hat. Eigentlich sollte es ja bei XBOX Live eine Funktion geben, durch die man hauptsächlich mit gleichstarken Gegner spielt, allerdings scheint diese bei Black Ops nicht wirklich zu funktionieren. Wenn man am Anfang nur „schlechte“ Waffen und kaum Extras hat, hat man eigentlich schon fast verloren. Wenn man nicht das Glück hat, andere starke Mitspieler in seinem Team zu haben, kommt man sich teilweise sehr unterlegen vor. Jedoch steigt man relativ schnell im Level auf und kann sich bessere Waffen und Extras kaufen, damit man mit den Gegnern mithalten kann.

Alles in allem ist Black Ops für mich ein würdiger Nachfolger für Modern Warfare 2. Schade ist natürlich, dass die deutsche Version wieder stark beschnitten wurde. Gegen die Entfernung von Hakenkreuzen habe ich überhaupt nichts, jedoch mag ich es nicht, wenn man einzelne Sequenzen aus dem Spiel rausschneidet. Wenn das Spiel sowieso schon keine Jugendfreigabe hat, ist das nicht notwendig – finde ich zumindest.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr „CoD: Black Ops“ bereits? Auf welchem System spielt ihr es und was gefällt euch besonders / was gefällt euch gar nicht? Spielt ihr allgemein gern Shooter und andere Videospiele?

Das war es für den Moment, ein schönes Restwochenende noch,
– Fabian

20.11.2010 - 16:34 | 1 Kommentar
30. Oktober 2010 | 4 Kommentare

Apple-Geräte zukünftig mit interner SIM-Karte?

Verschiedene Websites (u.a. heise, CNN) haben in den letzten Tagen berichtet, dass Apple wohl Interesse an einem neuen SIM-Modul für Mobilgeräte entwickelt hat. Das bedeutet, das Geräte mit solch einer integrierten SIM-Karte wohlmöglich bald gar keine Plastik-SIM-Karte mehr benötigen. Auf der einen Seite kann dieses System durchaus praktisch sein, auf der anderen Seite kann man aber auch klare Nachteile des Systems erkennen.

Sinnvoll wäre es beispielsweise, um sein Mobilgerät einfach zu einem anderen Anbieter zu transferieren. So wäre es möglich, eine Applikation oder Website zu entwickeln, über welche die SIM-Informationen des Gerätes ausgelesen werden und einfach an den neuen Anbieter übermittelt werden. Dieser kann dann das Gerät in seinem System aktivieren und ggf. eine neue Nummer zuweisen. Gerade auf Reisen würde dadurch der nervige SIM-Karten-Wechsel entfallen, wenn man im Ausland lieber eine inländische Karte und damit teilweise oft günstigere Tarife nutzt. Auch im Inland kann es durchaus vorteilhaft sein. Wenn ein Handyvertrag ausläuft und man zu einem anderen Anbieter wechseln möchte, könnte man seinen neuen Tarif bestellen und die integrierte SIM-Karte gleich mit den neuen Daten aktivieren. Somit wäre es nicht mehr nötig, erst auf einen Brief mit der neuen SIM-Karte zu warten oder zu einem Geschäft des Anbieters zu gehen.

Trotz dieser durchaus nützlichen Vorteile des Systems, kann es jedoch auch gegen den Willen des Kunden eingesetzt werden, und genau davor habe ich Angst.

Bisher war in Deutschland die Telekom der offizielle Vertragspartner von Apple zum Verkauf von iPhones. Erst seit wenigen Tagen kann man sich auch hierzulande iPhones ohne Netzsperre im Apple Store oder bei anderen Mobilfunknetzen bestellen. Trotzdem war es bisher relativ einfach möglich, mit diversen Programmen die Netzsperre (Netlock) aufzuheben und auch andere SIM-Karten mit dem iPhone zu nutzen.

Wenn sich Apple in Zukunft wieder für eine Providerbindung entscheiden wird, könnte man die Nutzer einfach und bequem auf ein einzelnes Netz beschränken. Den Netlock kann man dann vielleicht noch deaktivieren, jedoch würde es sich als problematisch erweisen, eine andere SIM-Karte in das Gerät zu stecken, da dies durch eine integrierte Karte ggf. nicht mehr möglich wäre.

Weiterhin ist es sehr ungünstig, wenn das Gerät kaputt gehen sollte. Wenn mein iPhone auf einmal den Dienst einstellen würde, könnte ich die SIM-Karte einfach entfernen und in ein anderes Handy einlegen und weiter telefonieren . Bei einer eingebauten Karte müsste ich erst meinen Mobilfunkanbieter kontaktieren, damit mir dieser eine „richtige“ SIM-Karte zukommen lässt.

Außerdem wäre es Apple möglich, bestimmte Mobilfunknetze auszusperren. So könnte Apple von Mobilfunknetzen eine Gebühr verlangen, damit Nutzer diese Netze z.B. im Appstore auf ihrem Gerät aktivieren. Weigert sich ein Mobilfunknetz diese Gebühr zu bezahlen, wäre es für den Kunden nicht möglich das Netz auf dem Gerät zu nutzen.

Ein weiteres Problem wären Viren und andere schädliche Software. Ein Virus wäre somit eventuell in der Lage, die SIM-Karten-Information unerkannt zu überschreiben wodurch sich das Gerät in ein anderes Netz einwählen könnte und unter Umständen überteurte Tarife abgerechnet werden. Durch Trojaner könnte man diese Informationen auch stehlen und duplizieren. Dadurch wäre es möglich, dass sich Kriminelle mit der geklauten Nummer in Netzen einwählen und somit auf Kosten Anderer telefonieren, surfen oder Verbrechen planen könnten.

Noch kann man nicht sagen, ob die integrierte SIM-Karte überhaupt in iPhones und dem iPad eingesetzt wird – ausgehen kann man allerdings davon.
Es wird spekuliert, dass es in nächster Zeit ein neues iPad angekündigt wird, das diese Funktion bereits nutzen könnte.

Welchen Weg Apple einschlagen wird, ist jedoch noch unklar. Man kann nur hoffen, dass die Kunden nicht weiter oder noch stärker bevormundet werden.

Was denkt ihr zu diesem Thema? Seid ihr pro oder kontra integrierte SIM-Karte? Ich freue mich auf eure Kommentare.

Ein schönes Wochenende und bis bald,
– Fabian

30.10.2010 - 09:03 | 4 Kommentare
7. Oktober 2010 | 1 Kommentar

Aktion Sinnlos: Jetzt noch sinnloser

Vor einigen Tagen habe ich ja bereits über die „Aktion Sinnlos“ unserer Verkehrsbetriebe geschrieben. Zum 10/10/2010 sollten die Bahnlinien 3 und 13 zur Linie 3 verschmelzen. Das Problem war: es würde eine Linie, aber an einem Linienende zwei verschiedene Endstationen geben.

Wie man hier erkennt, soll künftig Linie 3 abwechselnd nach Sommerfeld und nach Taucha fahren. Gestern meldete sich jedoch die Leipziger Volkszeitung zu Wort. Um Verwechslungsgefahr zu vermeiden, haben die Verkehrsbetriebe einen „Kompromiss“ erarbeitet. Die Bahnen in Richtung Sommerfeld werden künftig Linie „3E“ sein, während die Bahnen nach Taucha mit Linie „3“ beschildert werden sollen.

Warum zur Hölle lässt man es dann nicht gleich bei den Linien 3 und 13?

Hauptsache, man hat dann nach solchen Aktionen wieder weniger Geld zur Verfügung und die Tickets werden nächstes Jahr wieder teurer.

Kopfschüttelnde Grüße,
– Fabian.

07.10.2010 - 05:13 | 1 Kommentar

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