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10. März 2015 | Noch keine Kommentare

Apple stellt neues MacBook vor: Sind zwei Anschlüsse besser als keiner?

Wie man es von Apple kennt, werden neue Produkte des kalifornischen Hard- und Softwareherstellers in langersehnten “Keynotes” präsentiert. Gestern war es wieder soweit – mit großer Spannung wurde eine Präsentation der “Apple Watch” erwartet. So kam es letztendlich auch, allerdings wurden neben der neuen Smartwatch auch neue Laptops vorgestellt.

Der genaue Fokus lag auf der Laptop-Reihe “MacBook”. Wie so oft gelang es Apple das Gerät noch schlanker als seine Vorgänger zu gestalten. So ist das neue Gerät maximal 1,31 cm dick und wiegt nicht mal ein Kilo. Neu ist außerdem, dass es das Gerät in 3 verschiedenen Farben in den Geschäften geben wird.

Eine wichtige Änderung, die viele Nutzer vielleicht gar nicht bewusst wahrnehmen, ist dass es bei Verschlankungen immer auch irgendwo Abstriche geben muss. Ein Laptop, der an der dicksten Stelle nicht dicker als die Fingerspitze meines Zeigefingers ist? Wo soll da die ganze Technik stecken, die sonst üblicherweise in Laptops untergebracht ist?

Am Stärksten fällt dem Nutzer das Platzproblem an der Anzahl der Anschlüsse auf. Früher galt ein Computer als besonders toll wenn er möglichst viele Anschlussmöglichkeiten für die diversesten Geräte mitbringt – das ist beim neuen MacBook endgültig Geschichte. Die Anzahl der Anschlüße wurde von Apple drastisch reduziert: der Nutzer muss sich mit einem Kopfhöher- und einem USB-C-Anschluss begnügen.

Der neue USB-C-Anschluss benötigt deutlich weniger Platz als ein herkömmlicher USB-A-Anschluss, der in der Computerwelt quasi der “Standard” unter den USB-Steckern ist, und ist zudem ein kleines Multitalent: Das MacBook wird über den Anschluss nicht nur mit Strom versorgt sondern es können auch vielfältige Arten von Datensignalen, bspw. Audio- und Videosignale, in USB 3-Geschwindigkeit übertragen werden.

Da es allerdings nur einen dieser Anschlüsse gibt stellt sich für viele Nutzer eine Frage: Was passiert mit meinen herkömmlichen USB-Geräten? Apples Antwort lautet in diesem Fall: Kein Problem – wir bieten einen passenden Adapter für euch an. Der Haken an der Sache ist allerdings, das dieser benötigte Adapter nicht im Lieferumfang das MacBooks enthalten ist. Wer sich also nicht von Anfang an mit diesem Thema auseinander setzt wird sich spätestens dann ärgern, wenn er bspw. einen einfachen USB-Stick, eine Kamera oder eine externe Festplatte am MacBook anschließen möchte. Keine Chance ohne den passenden Adapter.

Aber selbst wenn man den passenden Adapter clevererweise erworben hat, stößt man beim Aufladen des Geräts auf das nächste Problem: Was ist, wenn das MacBook gerade über den USB-C-Anschluss geladen wird, man aber gleichzeitig ein weiteres Gerät anschließen möchte? Die Antwort von Apple lautet, wie ihr es euch sicher denken könnt, dass auch das alles gar kein Problem sei. Auch für diesen Fall gibt es mit dem “USB-C-Multiport-Adapter” eine Lösung. Dieser Adapter stellt dem MacBook sowohl einen Anschluss für das Ladegerät, einen (1) USB-A-Anschluss und einen HDMI- bzw. VGA-Ausgang (je nach Version des Adapters) zur Verbindung mit einem externen Anzeigegerät zur Verfügung. Der Adapter ist zum derzeitigen Stand für 89€ zu haben, also für den Durchschnittsverdiener alles andere als “mal eben nebenbei gekauft”.

Was mich sehr stark wundert ist, dass Apple beim neuen MacBook auch auf den erst jungen Thunderbolt-Anschluss verzichtet hat. Jeder, der also gerade aktuelle Geräte mit Thunderbolt-Anschluss erworben hat, kommt auch mit dem neuen MacBook nicht um den Erwerb einens weiteren Adapters herum.

Weshalb sich Apple für diese Anschlussphilosophie entschieden hat liegt klar auf der Hand: In der Zeit von drahtloser Kommunikation sollte künftig auch Computerzubehör drahtlos mit den entsprechenden Endgeräten kommunizieren können. Im Prinzip ist das “kabellose” Büro keine schlechte Angelegenheit – nur bis sich dieser Ansatz konsequent durchsetzen lässt wird noch einige Zeit vergehen. Gerade in sensiblen Bereichen wie bei Behörden, in der Forschung, beim Militär oder anderen Einrichtungen mit hohen Sicherheitsvorkehrungen wird man diesem Ansatz skeptisch gegenüber stehen. Schließlich lautet die Devise bei fest verlegten Kabeln immer noch “Wer meine Daten im Kabel abzapfen möchte, der muss ans Kabel. Wer meine Daten über Funkwellen abgreifen möchte, der kann auch in der hintersten Besenkammer hocken und wir würden eventuell nichts davon mitbekommen.”

Aber auch als Endbenutzer überlege ich, wo ich meinen Schwerpunkt setze: Auf weniger Kabel und dem Neukauf zahlreicher Geräte oder auf einen etwas breiteren Laptop mit den Anschlussmöglichkeiten die am besten zu mir passen.

Momentan tendiere ich eher zu letzterem – wie es bei euch aussieht könnt ihr mir gern in den Kommentaren erzählen.

Viele Grüße
- vom verkabelten Fabian.

10.03.2015 - 21:16 | Noch keine Kommentare
5. September 2014 | 2 Kommentare

Der Optimierungswahnsinn geht weiter

In der heutigen Zeit versucht man viele Dinge besser und effizienter zu gestalten. Gerade im Berufsleben ist man verloren, wenn man gerade nichts optimiert. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um Arbeitsabläufe, Meetings, Diskussionsrunden oder Informationsbereitstellung handelt – aber auch im Privatleben geht einem der Optimierungswahn nicht aus dem Weg. Ich fühle mich ständig dabei erwischt, wie ich mehr oder weniger heimlich versuche meinen Alltag zu optimieren. Das geht dabei los, wenn man verschiedene Wege versucht zusammenzufassen, die schnellste Bahnverbindung sucht oder nach dem Supermarkt Ausschau hält, in dem die Lieblingspizza gerade im Angebot ist. Das Ziel sämtlicher dieser “Optimierungsversuche” ist meist gleich – es soll gespart werden: entweder Zeit oder ein bisschen Geld.

Mittlerweile geht es sogar schon soweit, dass nicht nur die “bewussten” sondern auch die “unbewussten” Dinge optimiert werden sollen. Eines dieser “unbewussten” Dinge ist der Schlaf. So erhielt ich vor einigen Tagen den Newsletter eines Elektronikmarkts, in dem ein nahezu schon revolutionäres System vorgestellt wurde: ein System zur Schlafüberwachung.

Dieses High-End-Gerät soll den Schlaf nicht nur überwachen sondern auch detaillierte Auswertungen darüber geben, wie man selbigen optimieren kann. Weiterhin beinhaltet es ein “Nachtlicht”, welches die Farbe je nach dem ob man einschlafen oder aufwachen soll ändert, und diverse Sensoren. So sollen beispielsweise Herzschlag, Atmung und Bewegung auf der Matratze erfasst werden. Der Clou des Ganzen: nach dem Aufwachen werden die gesammelten Daten direkt an Tablet oder Smartphone übertragen damit man – festhalten – sehen kann, ob man gut oder schlecht geschlafen hat.

Gerade auf diese Erkenntnis hat die Menschheit schon Jahrhunderte gewartet – ein Gerät, das einem verrät, ob man gut oder schlecht schlief. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich merke relativ zeitnah nach dem Aufwachen, ob ich gut oder schlecht geschlafen habe. Dummerweise merke ich das meist nicht nur allein sondern lasse auch ab und an meine Mitmenschen an dieser Körpererfahrung teilhaben – aber egal, das hat sich nach einer halben Stunde sowieso meist wieder gegeben.

Durch das eingangs erwähnte Nachtlicht soll das Aufwachen sogar noch leichter werden – da das Licht einen Sonnenaufgang (mit blauen Tönen, wohlgemerkt) simuliert braucht man quasi gar keinen Wecker mehr. Das ist natürlich eine nette Geschichte, aber auch dafür haben unsere lieben Vorfahren eine Abhilfe geschaffen. Diese Abhilfe nennt sich: Fenster. Sobald es draußen hell wird, fällt durch dieses “Fenster” natürliches Licht in das Schlafzimmer. Schon unsere Vorfahren wurden so geweckt – weshalb brauchen wir dazu ein Gerät? Ich habe es selbst bemerkt und werde in abgedunkelten Räumen weitaus schlechter wach als bei mir zu Hause, wo mein Fenster nur durch einen dünnen, lichtdurchlässigen Vorhang etwas abgedeckt wird. Natürlich soll das Gerät auch beim Einschlafen helfen – dieses wird durch rote Lichttöne unterstützt. Auch dazu haben sich auch vorher schon Menschen Gedanken gemacht. Neben der erwähnten Abhilfe “Fenster” gesellt sich noch ein zweiter Abhilfen-Kamerad dazu: der Lichtschalter. Angenommen man geht im Sommer nicht schon um 20 Uhr ins Bett, hilft es so lange abzuwarten, bis durch dieses “Fenster” kein natürliches Licht mehr fällt. Anschließend stellt man nur noch den “Lichtschalter” auf “aus” und schon sollte man seine Hand nicht mehr vor Augen sehen können. Ganz einfach und es kostet nicht mal viel.

Da nur Licht und Datenaufzeichnung natürlich langweilig sind, liefert das Gerät auch Audiountermalungen, um uns beim Aufwachen zu helfen. Ich muss es mittlerweile sicherlich gar nicht mehr erwähnen, aber auch zu diesem Punkt hilft uns die Natur völlig gratis und jeden Tag aufs Neue. Je nach Wohnlage werden entweder die Tonlagen “Vogelzwitschern”, “Schulkinder”, “Berufsverkehr” oder “Baustelle” ausgeliefert – in einigen exklusiven Lagen sogar eine Mischung aus zwei oder mehreren Varianten.

Mir tut es zwar außerordentlich Leid, dass ich versuche so ein ausgefeiltes Geschäftsmodell mit “billigen Hausmitteln” zu schlagen, allerdings bin ich der Meinung, dass man gerade bei elementaren Dingen wie dem Schlaf ruhig etwas auf das Optimieren verzichten kann und sich auf die natürlichen Gegebenheiten verlassen sollte. Das bedeutet natürlich nicht, dass man sich jeden Tag vom Sonnenaufgang wecken lassen soll, aber mit einem sanften Wecker und vor allem vorher ausreichendem Schlaf ist es meist schon getan. Falls das nicht hilft oder man sich nach jeder Nacht wie totgeschlagen fühlt, stehen sicher auch Arzt und Schlaflabor mit Rat und Tat zur Seite – sicher auch zuverlässiger und wissenschaftlich fundierter als ein Gerät zur Eigendiagnose.

Übrigens: Das “Gerät” wird mit einem Preis von ungefähr 300 Euro beworben. Noch ein Grund weshalb man das Optimieren ruhig einmal sein lassen kann.

Wie steht ihr zum “Optimierungswahn”? Habt ihr “Helfer”, die euch beim Schlafen unterstützen? Lasst es mich mit einem Kommentar wissen.

Allzeit schöne Träume wünscht,
- Fabian.

05.09.2014 - 22:30 | 2 Kommentare
15. Mai 2014 | Noch keine Kommentare

Kriminelles Madrid? Dem Diebstahl auf der Spur.

Im Zuge der Reisevorbereitung des letzten langen Wochenendes wurde vielerorts im Internet gewarnt: das Reiseziel sei hochgradig kriminell, selbst Einheimische haben sich ans regelmäßige beklaut werden gewöhnt und am besten reise man sowieso ohne Gepäck an. Natürlich war ich durch solch eindringliche Warnungen etwas verunsichert aber lies mir nicht den Ehrgeiz nehmen, mich dieser Gefahr zu stellen.

Los ging es also in Richtung Madrid. Schon auf dem Weg vom Flughafenterminal zur U-Bahn fiel mir auf, dass alles sehr sauber und gepflegt aussah. Kein Vergleich mit einem deutschen “Hauptstadtflughafen” Berlin Tegel. Gerade in der Flughafen-U-Bahn hätten es ja viele Langfinger auf das Gepäck der Touristen abgesehen.

Bei unserer Ankunft am späten Nachmittag eines Feiertages war in der U-Bahn selbst kaum Verkehr und jeder, der etwas hätte stehlen wollen, wäre sofort aufgefallen. Auch beim Umsteigen in andere Linien und beim Kofferschleppen über (Roll)treppen machte nichts den Eindruck, als würde man gleich seine Brieftasche los sein.

Im Hotel angekommen wurden erstmal alle “Wertsachen” im Zimmersafe verstaut und die Erkundungstour in der Innenstadt selbst begann. Im Gegensatz zu Deutschland, wo die meisten Innenstädte ab 20 Uhr fast ausgestorben sind beginnt das Leben in Madrid erst richtig. Die Plätze und Straßen füllen sich mit Menschen und selbst noch um Mitternacht ist es voller als in manchen deutschen Innenstädten zur besten Shoppingzeit am Samstag. Auch davor wurde gewarnt – Taschendiebstahl im Gedränge, Portemonnaies die aus Hosen geklaut werden und absichtliches Beschütten mit Getränken, um die Opfer abzulenken, würde zum alltäglichen Leben dazu gehören. Auch in Restaurants müsse man vorsichtig sein, schließlich mischen sich die Langfinger unter die Gäste und versuchen ihnen die Wertgegenstände vom Boden oder Tisch zu entwenden.

Ungefähr das dachte ich, als ich mich am ersten Abend durch Madrid bewegte. Spätestens danach stellte ich fest, dass ein Großteil meiner Angst unbegründet war. Während der gesamten Reise kam es nur ein mal zu einem Vorfall, vor dem im Internet gewarnt wurde: Kinder, die Unterschriften für was-auch-immer sammeln. Diese sprechen wohl gezielt Touristen an und während die Touristen den Unterschriftenzettel inspizieren sind die Brieftaschen schon weg – so stand es zumindest im Internet. Als wir mit einer Unterschriftenliste konfrontiert wurden genügte allerdings ein kurzes Abwinken und das Kind suchte sich die nächsten Opfer.

Ich denke, selbst in Madrid ist die Diebstahlsituation nicht viel ernster als in anderen, insbesondere deutschen, Städten, so lange man genügend Vorsichtsmaßnahmen ergreift. Dazu gehört es unter anderem Kopien von wichtigen Dokumenten anzufertigen und diese anstelle der Originaldokumente unterwegs dabei zu haben. Nichts ist ärgerlicher als ein verwehrter Rückflug, weil man sich am Flughafen plötzlich nicht ausweisen kann.  Nicht benötigte Karten wie IKEA Family, die Kundenkarte der Dönerbude um die Ecke und die Zugangskarte fürs Büro wird man im Urlaub vermutlich eher weniger brauchen und muss diese auch gar nicht erst mit sich herumtragen. Als Frau empfiehlt es sich die Handtasche geschlossen zu halten und als Mann sollte man die Brieftasche nicht unbedingt in die weite Arschtasche stopfen. Schon durch diese simplen Maßnahmen nimmt man Gelegenheitsdieben genügend Angriffsfläche – diese wollen ja schließlich nicht auffallen und suchen sich lieber einfachere Opfer aus.

Je unsicherer man selbst wirkt, desto einladender ist man für Verbrecher aller Art – deshalb mein Hinweis: Nicht durch jeden Bericht im Internet verunsichern lassen und die Zeit in Madrid genießen. Die Stadt ist pulsierend, abwechslungsreich und trotzdem kompakt, so dass man im Zentrum gut zu Fuß vorwärts kommt. Durch ein paar einfache Sachen kann man sich vor kleinen Gefahren schützen und hat so einen hoffentlich tollen Urlaub ohne ärgerliche Erlebnisse.

Wer von euch war denn schon mal in Madrid? Wurdet ihr durch die vielfältigen Kriminalitätsberichte auch verunsichert?

Bilder der Reise werde ich in den nächsten Tagen bzw. Wochen noch auf Flickr veröffentlichen und natürlich auch hier zusammen mit ein paar Worten veröffentlichen.

Cheers,
- Fabian.

15.05.2014 - 19:31 | Noch keine Kommentare
19. September 2013 | Noch keine Kommentare

Großer Vogel über großer Stadt – der A380 zu Gast in Leipzig

Auch bei Deutschlands größter Fluggesellschaft müssen Piloten regelmäßig üben, damit sie ihre Passagiere sicher in die Luft und wieder nach unten bekommen – dies stellten am letzten Samstag auch viele Leipziger fest. Über dem Norden der Stadt konnte man einen seltenen Gast am Himmel erkennen: der Airbus A380 war da.

Im Rahmen von Trainingsflügen der Lufthansa drehte der Airbus D-AIMC, der auf den Namen der chinesischen Hauptstadt Peking getauft wurde, zwischen 12 und 16 Uhr einige Runden. Da Start- und Landegebühren auch auf dem Leipziger Flughafen nicht geschenkt sind, startete der A380 kurz vor dem Aufsetzen durch und war sozusagen ununterbrochen in der Luft – somit ergab sich die ideale Gelegenheit für ein paar Fotos, die ich natürlich niemandem vorenthalten möchte.

Die Fotos findet ihr in einem Album auf meinem Flickr-Account unter: http://www.flickr.com/photos/fabi-de/sets/72157635660884015/

A380 5

Viel Spaß beim Anschauen wünscht
- Fabian

19.09.2013 - 21:41 | Noch keine Kommentare
8. August 2013 | Noch keine Kommentare

Liebe Leipziger Verkehrsbetriebe!

… nach meinen letzten Erlebnissen in euren Verkehrsmitteln habe ich mich dazu entschlossen, einmal eine andere Form zur Kontaktaufnahme zu wählen und schreibe euch deshalb diesen Brief.

In letzter Zeit fühle ich mich als Fahrgast in euren Verkehrsmitteln einfach nicht mehr wohl und komme mir als Kunde immer mehr wie das letzte Rad an Bahn oder Bus vor. Natürlich ist es für euch nicht einfach und auch schlichtweg nicht möglich für jeden Fahrgast immer und überall da zu sein aber in der heutigen Zeit (und bei den heutigen Ticketpreisen) erwartet man als Fahrgast mehr, als nur mehr oder weniger schnell von A über B nach C gebracht zu werden.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ihr euch in den letzten Jahren schon um einiges verbessert habt – dies betrifft vor allem die Fahrgastinformation. Seitdem es euer Social Media Team auf Facebook und Twitter gibt, hat man wenigstens das Gefühl, einen “festen” Ansprechpartner zu haben, der die Kommentare der Fahrgäste / Internetnutzer ernst nimmt und versucht darauf einzugehen – die beiden Kolleginnen machen das echt super und verdienen mein Lob, denn ihr Job ist sicherlich nicht immer einfach und ab und an auch ziemlich ärgerlich.

Jedoch ist es nicht unbedingt zielführend, wenn man Lob, Kritik und sonstige Anmerkungen einkippt und nie das Gefühl hat, dass sich wirklich etwas ändert. Es ist ungefähr so, als ob ich das Unkraut jedes Mal nur an der Oberfläche abschneide, anstatt es gleich mit der Wurzel zu entfernen. Daraufhin folgt, dass man sich wundert, weshalb das Unkraut immer wieder auftaucht, obwohl man doch scheinbar etwas dagegen unternahm.

Meist ist es einfach ärgerlich, wenn man sich auf euren Fahrplan nicht verlassen kann. Natürlich gibt es viele Faktoren, die zu Verspätungen führen können – dazu gehören Falschparker, Baustellen, überfüllte Straßen und viel mehr. Das weiß man als Fahrgast zwar aber es ist nicht erfüllend, wenn man jedes Mal rätseln muss, wann die Bahn fährt / ob sie schon fuhr und wann man an sein Ziel kommt. Gerade im Berufsverkehr merkt man sehr oft, dass Verspätungen auftauchen, die nicht immer wieder eingeholt werden können – aber wozu gibt es einen Fahrplan, wenn man ihn sowieso nicht gebrauchen kann?

Nehmt euch doch ein Beispiel an anderen Städten – da ist es zum Beispiel üblich, dass während des Berufsverkehrs nur der Takt angegeben wird, in dem die Bahnen oder Busse fahren. So weiß man als Fahrgast, wie lange man ungefähr auf die nächste Fahrt warten muss, aber ärgert sich nicht, falls die Bahn mal eine Minute später kommt oder eine Minute eher abfährt. Natürlich funktioniert dies nur auf Streckenabschnitten die einigermaßen dicht befahren sind – zum Beispiel in der Karl-Liebtknecht-Straße oder in der Eisenbahnstraße – wenn nur alle 20 Minuten ein Bus oder eine Bahn fährt sind Fahrgäste über “fixe” Abfahrtszeiten dankbarer. Es liegt an euch, einen guten Mittelweg zu finden und die Sache umzusetzen – falls ihr es in Erwägung zieht.

Ein weiterer Punkt, der mir immer wieder bitter aufstößt, ist das “Gemuffel” eurer Fahrer – vor allem im Bus. Ich möchte keinesfalls alle Fahrer über einen Kamm scheren, da es auch sehr positive Ausnahmen gibt, aber in der Regel kommt man sich als Fahrgast im Bus nicht wirklich willkommen vor. Vielleicht bin ich aus anderen Städten, wie z.B. London, verwöhnt – denn dort wird auf ein freundliches “Good Morning!” oder “Thank you!” (beim Verlassen des Busses) genau so freundlich reagiert. Hier in Leipzig werden die Fahrgäste beim Einsteigen teilweise nicht mal angesehen (was auch die Fahrscheinprüfung unnötig macht) und auf ein “Guten Morgen” oder “Guten Abend” folgt in den meisten Fällen höchstens ein “Mrrhhn” oder “Mmmhnd”. Wenn mir dies in einer Woche 3-4x passiert, ist es kein Wunder, dass man beim 5. oder 6. Mal auch keine Lust mehr hat, gegen eine scheinbare Wand zu sprechen.

Wenn es dann noch passiert, dass ein Fahrer während eines 5-minütigen Aufenthalts an einer Haltestelle den Motor laufen lassen muss (während er nicht mal im Bus ist, sondern weiter weg mit Kollegen plauscht (mir juckt es schon in den Fingern, bei so einer Gelegenheit selbst mal zu fahren ;-)), ihr aber andererseits jedes Jahr erneut von “gestiegenen Energiekosten” sprecht und die Fahrpreise erhöht, kommt man sich als Fahrgast erst recht verarscht vor. Mittlerweile ist es Standard, dass man in der Fahrschule “vorausschauendes” und “umweltschonendes Fahren” lernt – vielleicht wäre ein kleiner Auffrischungskurs bei euren Fahrern keine schlechte Idee.

In den letzten Jahren hat sich zwar vieles verbessert, aber wie ihr seht, gibt es noch genügend offene Baustellen, die sich nicht auf defekte Gleise oder Fahrzeuge beziehen. Redet einfach mit euren Fahrgästen – wie wäre es zum Beispiel mit einer  Zufriedenheitsumfrage bei langjährigen Abokunden? Als zahlender Kunde finde ich es wichtig, wertgeschätzt und angehört zu werden. Wenn man dann noch merkt, dass Feedback vielleicht sogar umgesetzt wird, ist das Ziel von wirklich gutem Service nicht weit entfernt. Falls allerdings bei den Kunden das Gefühl entsteht, dass einfach nur eine Monopolstellung ausgenutzt wird und man auch gern ohne Kunden durch die Gegend fahren würde, ist das ein Schritt in die falsche Richtung.

Gibt es eigentlich jemanden bei euch, der zur Hauptaufgabe hat, “Innovationen” zu suchen und das Netz benutzerfreundlicher zu machen? In einer ruhigen Minute hätte ich bestimmt noch den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag.

Viele Grüße,
- ein Kunde, der die Hoffnung auf ein wirklich gutes Angebot noch nicht ganz aufgab.

[Anmerkung: Ich werde den LVB diesen Brief in den nächsten Tagen auch noch einmal schriftlich zukommen lassen und bin sehr auf die Antwort gespannt.]

08.08.2013 - 20:56 | Noch keine Kommentare
5. August 2013 | Noch keine Kommentare

Veggieday, Falschrumschlaftag und weitere Ideen

Es ist mal wieder soweit – der Wahlkampf läuft und die Parteien tun scheinbar alles, um etwas mehr Aufmerksamkeit und vielleicht auch die ein oder andere Wählerstimme zu bekommen. Mit dabei sind natürlich auch unsere grünen Freunde, die sich (mal wieder) über die Einführung eines Veggieday äußerten.

Allen voran sollen staatliche Kantinen (in Schulen, Behörden, …) einen vegetarischen Tag anbieten und viele andere Versorger sollten sich anschließend ein Beispiel daran nehmen. Nun weiß ich nicht, wo die Politiker der Grünen normalerweise essen, denn es steht in vielen Kantinen bereits täglich ein vegetarisches Gericht auf dem Speiseplan. Damit meine ich nicht “Hauptgericht ohne Fleischbeilage” sondern eine vollwertige Mahlzeit.

Weshalb sollte man also nun ausgerechnet einen Tag einführen, in dem die Wahlfreiheit Fleisch/Vegetarisch genommen wird? Sollen damit die Döner- und Currywurststände um die Ecke gefördert werden? Geht man ernsthaft davon aus, dass weniger Tiere verwertet werden, weil es an einem Tag kein Fleisch in der Kantine gibt? Bestimmt nicht. Die Tiere werden trotzdem geschlachtet und zu Schnitzeln, Steaks oder “Wurst” genannten Fleischabfällen verarbeitet.

Ein Umdenken zum Fleischkonsum fängt bei jedem persönlich an und hat in der Politik nichts zu suchen – auch wenn das einige Personen anders sehen.

Alternativ bin ich sonst natürlich auch für die Einführung Tagen wie “Heute schlafen wir alle mit dem Kopf am Fußende”, “Wir schreiben alle mit der linken Hand”, “Fernsehfreier Sonntag” oder “Heizungsfreies Weihnachten”.

Eine Sache haben unsere grünen Politiker allerdings geschafft: man spricht im Wahlkampf über sie. Ob dies nun gut oder schlecht ist werden wir zur Wahl im nächsten Monat sehen.

Cheers,
- Fabian.

05.08.2013 - 22:26 | Noch keine Kommentare
21. November 2012 | Noch keine Kommentare

Euro-Symbol in LaTeX verwenden

Nachdem ich schon einige Zeit lang meine Briefe mit LaTeX schreibe, begegnete mir heute zum ersten Mal die Problemstellung, wie ich denn überhaupt ein Euro-Symbol (€) vernünftig in LaTeX setzen könnte. Die Eingabe über die Tastatur funktioniert zumindest bei der Nutzung von TeXShop und der Kodierung “applemac” nicht wie gewünscht – es wird einfach kein Symbol dargestellt.

Abhilfe kann in diesem Fall das Paket “eurosym” schaffen. Mit dem Paket habt ihr verschiedene Möglichkeiten Euro-Beträge darzustellen und könnt das Euro-Symbol, welches sich der genutzten Schriftart anpasst, auch per direkter Eingabe in eurem Dokument verwenden. Um dies zu tun, fügt ihr einfach noch den Befehl \let € = \euro in euer Dokument ein und schon gehts los.

Cheers,
- Fabian. 

21.11.2012 - 14:35 | Noch keine Kommentare
6. September 2012 | Noch keine Kommentare

Übernachten bei Travelodge

Hotelzimmer bei Travelodge

So sah unser Hotelzimmer bei Travelodge aus.

Sobald man mit der Reiseplanung beschäftigt ist, stellt sich die zwingende Frage wo man eigentlich übernachten soll. Gerade bei Reisen nach Großbritannien oder Irland stößt man bei der Beantwortung dieser Frage auch schnell auf Travelodge. Da man viel auf diversen Hotelbewertungsseiten liest und man sich manchmal fragt “Was schreiben die Leute da eigentlich für Zeug zusammen?”, möchte ich hier selbst ein paar Erfahrungen zu meinem Aufenthalt bei Travelodge teilen.

Was ist das Besondere an Travelodge?

Zunächst einmal natürlich der Preis. Für wenig Geld bekommt man in vielen Städten ein Dach über dem Kopf. Laut Website sind 80% aller Hotels entweder in Stadtzentren oder an anderen Hotspots gelegen. Für diesen guten Preis muss man allerdings auch seine Erwartungen anpassen und bekommt eventuell nicht den Service, den man aus anderen, höherpreisigen Hotels kennt.

Die Kette hat es quasi zum Leitsatz gemacht, den bestmöglichen Preis für eine Übernachtung anzubieten und dabei trotzdem ein vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis zu gewährleisten.

Damit dieser Leitsatz auch umgesetzt werden kann, ist einiges anders als bei “herkömmlichen” Hotels, was ich hier kurz darstellen möchte:

  • Die Zimmer bei Travelodge sind wirklich nur spärlich eingerichtet. Es gibt keine Bilder oder sonstige Dekoration, um keine unnötigen Kosten zu verursachen.
  • Außer einer Seife werden keine Hygieneartikel wie Shampoo oder Duschgel bereitgestellt.
  • Wer im Winter verreist oder längere Haare hat, sollte außerdem einen Fön mitbringen. Man kann sich zwar selbst Föne an der Rezeption ausleihen, muss eventuell aber etwas warten.
  • Es gibt kein Telefon auf dem Zimmer – also besser das Handy nicht vergessen.
  • Auf jedem Zimmer gibt es einen Wasserkocher mit Tee und Kaffee zum Selbstmachen.
  • WLAN im Hotel ist kostenpflichtig (außer in der Lobby, allerdings sind Datenvolumen und Geschwindigkeit pro Tag begrenzt).
  • Es wird kein Gepäck an der Rezeption aufbewahrt, wenn man vor der Check-In-Zeit oder nach der Check-Out-Zeit noch in der Umgebung bleiben möchte und sein Gepäck nicht mitschleppen will.
  • Es gibt einen Fernseher auf dem Zimmer, jedoch kein Radio mit Weckfunktion.
  • Es gibt keinen Zimmerservice.
  • Normalerweise gibt es nur ein Kopfkissen und Handtuch pro Person – wer mehr möchte, muss es sich bei der Rezeption ausleihen.
  • Durch die günstigen Preise fühlt man sich eher wie in einer Jugendherberge anstatt wie in einem Hotel.
Dusche in Travelodge Hotelzimmer

Das Bad bzw. die Dusche

Wenn man sich diese Punkte vorher durchliest und sich so schon über das Hotel und die Ausstattung dort informiert, sollte man eigentlich perfekt vorbereitet in den Urlaub fahren können. Sicherlich ist es ärgerlich, wenn man ohne Duschbad im Hotel ankommt oder gern in liebevoll eingerichteten Zimmern übernachtet, allerdings sollte man dafür auch das entsprechende Geld ausgeben.

Ansonsten ist Travelodge ein ganz normales Hotel mit, je nach Hotel, Bar und Restaurant, Doppel- und Familienzimmern, behindertengerechten Zimmern und den üblichen Annehmlichkeiten. Mit Sauberkeit und Freundlichkeit des Personals hatte ich im Hotel in London überhaupt keine Probleme. Dies kann man aber nur schlecht pauschalisieren – jeder hat andere Maßstäbe und auch das Personal in einem Hotel ändert sich oft, so dass dies jeder selbst einschätzen sollte. Ich persönlich würde Travelodge auf jeden Fall wieder besuchen, da man, wenn man ein paar Einschränkungen hinnehmen kann, eine gute und preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit geboten bekommt.

Welche Erfahrungen habt ihr bei Hotelaufenthalten bisher gemacht? Wurdet ihr schon einmal schlecht überrascht, als ihr im Hotel angekommen seid? Was ist euer Lieblingshotel? Ich freue mich auf Antworten in den Kommentaren!

In den nächsten Tagen werde ich außerdem einen Artikel mit ein paar Tipps zur Planung von Hotelaufenthalten veröffentlichen, also seid gespannt.

Bis dahin viele Grüße,
- Fabian. 

Schreibtisch bei Travelodge

Schreibtisch mit TV, Wasserkocher und Tee bzw. Kaffeepulver.

06.09.2012 - 19:36 | Noch keine Kommentare
4. September 2012 | Noch keine Kommentare

London 2012

Es war heiß – mindestens genau so heiß wie in Deutschland Mitte August. Allerdings befand ich mich ein paar hundert Kilometer weiter westlich. In der Zeit zwischen den olympischen und paralympischen Spielen habe ich die Gelegenheit genutzt und habe der britischen Hauptstadt einen erneuten Besuch abgestattet, um mir auch mal ein paar Dinge abseits der klassischen Hotspots, wie den Houses of Parliament und dem Piccadilly Circus, anzuschauen. Obwohl ich ganze 4 volle Tage in dieser schönen Stadt verbringen konnte, wurde wieder nur ein Teil meiner Pläne umgesetzt – mit dem Endergebnis bin ich jedoch mehr als zufrieden. Damit der Artikel möglichst lange aktuell und interessant bleibt, verzichte ich auf Angabe von Eintrittspreisen und Öffnungszeiten und verlinke, falls vorhanden, stattdessen auf die (offiziellen) Websites der entsprechenden Punkte, wo ihr euch selbst informieren könnt.

IMG_3530 Los geht es mit einem Tipp für Naturfreunde. Die Royal Botanic Gardens (Kew Gardens) befinden sich im Südwesten der Stadt und sind recht einfach mit der District Line und London Overground (Station “Kew Gardens”) erreichbar. Man sieht dort Pflanzen aus verschiedensten Klimazonen, die man sonst in Europa nirgends findet. Besonders beeindruckend sind die Gewächshäuser aus der viktorianischen Zeit und das “Princess of Wales Conservatory”. Dieses Haus beinhaltet Pflanzen aus vielen verschiedenen Klimazonen – angefangen von der Wüste bis hin zum tropischen Regenwald. Aber auch außerhalb der Gewächshäuser gibt es viel zu sehen – einen Steingarten, einen Weg durch Baumkronen, einen Bambusgarten, eine “echte” asiatische Pagode, riesige Bäume und viele weitere beeindruckende Pflanzen. Um wirklich alles sehen zu können, sollte man aber auch mindestens 4-6 Stunden einplanen und Schuhe anziehen, in denen man gut laufen kann.

IMG_3716 Wer eher daran interessiert ist, das Verkehrssystem von London näher kennenzulernen oder sich allgemein für Personenverkehr interessiert, dem lege ich das London Transport Museum nahe. Dort kann man nicht nur Londons ältesten Bus, einige (teils begehbare) Modelle von U-Bahnen und Straßenbahnen ansehen sondern auch selbst eine U-Bahn im Simulator steuern oder auf einem Busfahrersitz Platz nehmen. Daneben gibt es weitere Informationstafeln und Anschauungsobjekte zum Londoner Nahverkehr, einen Exkurs ins Design der Netzpläne und Beschilderungen sowie auch für Kinder Möglichkeiten, den Nahverkehr besser kennenzulernen. Für einen Besuch sollte man ungefähr 2 Stunden einplanen – danach kann man noch im Museumsladen Souvenirs einkaufen gehen. Das Museum ist sehr zentral direkt in “Covent Garden” gelegen und kann mit der Piccadilly Line über selbige Station oder über die Station “Leicester Square” erreicht werden.

IMG_3506 Für alle Schokoladenfreunde mit viel Geld lohnt sich ein Besuch im “M&M’s World“-Laden. Direkt am Leicester Square (Piccadilly Line, Northern Line) kann man dort über 4 Etagen quasi alles kaufen, was mit M&M’s zu tun hat. Es geht von M&M-Schlafanzügen über Frühstücksschüsseln und Plüsch”tieren” vorbei an Notizblöcken zu M&M’s in allen möglichen Farben und “Geschmacksrichtungen”. Ein Besuch lohnt sich schon wegen der lebensgroßen M&M-Figuren, die überall im Laden verteilt sind. Wer sich “nur” M&M’s zum Essen kaufen möchte, sollte dies aufgrund der hohen Preise lieber im Supermarkt tun. Durch die vielen Touristen wird es schnell voll, allerdings gibt es eine Menge zu sehen und natürlich auch zu kaufen.

Als letzten Tipp kann ich nur empfehlen: nehmt euch Zeit und lasst die Stadt auf euch wirken! Es gibt wahnsinnig viel zu sehen und jeder Tag sieht etwas anders aus – egal, ob man beim Frühstück sitzt und die Leute draußen beobachtet oder einem Musiker bei einem spontanen Auftritt zusieht. Setzt euch auch einfach mal in einen der Doppelstockbusse und genießt die Aussicht bei einer Fahrt durch die Stadt. Gerade in der Innenstadt gibt es oft Plätze oben in den vorderen Reihen und man sieht die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive, als wenn man nur durchläuft oder die U-Bahn nimmt. Deshalb zum Abschluss noch ein kleines Video von so einer Busfahrt.

Viele weitere Bilder der Reise findet ihr, wie immer, bei Flickr.
Wenn ihr Tipps habt und eure Lieblingsplätze in London teilen wollt, nutzt bitte die Kommentarfunktion :)

Cheers,
- Fabian. 

04.09.2012 - 19:53 | Noch keine Kommentare
12. August 2012 | Noch keine Kommentare

City-Tunnel Leipzig – So sieht’s aus

Nachdem ich das Glück hatte und zwei Tickets für eine Besichtigungsfahrt durch den City-Tunnel Leipzig gewann, wagte ich mich heute in den Leipziger Untergrund.

Los ging’s am Leipziger Hauptbahnhof – nachdem die Tickets kontrolliert wurden, konnte man es sich vor dem Abstieg kurz gemütlich machen und einen Imagefilm zum Tunnel ansehen sowie etwas Informationsmaterial absahnen. Es wurden anschließend schicke DB-Warnwesten und Helme ausgeteilt, um dann auch sicher den Abstieg in die neue S-Bahnstation Hauptbahnhof beginnen zu können.

IMG_3173 Unten war etwas Zeit für Fotos und dann kam auch schon der Zug. Extra für die Rundfahrten wurden hier einige Transportwagen mit Bänken ausgestattet, so dass man es einigermaßen bequem hatte. Jeder Wagen verfügte auch über einige Lautsprecher, über die man einen Audiokommentar hören konnte – allerdings nur in der Theorie. In der Praxis waren die “Loks” und die Fahrgeräusche so laut, dass man kaum etwas verstand.

Die Fahrt führte dann non-stop durch den Tunnel über die Stationen “Markt”, “Wilhelm-Leuschner-Platz” zur Station “Bayerischer Bahnhof” und wieder zurück zum Hauptbahnhof.

Man konnte gut sehen, dass der Innenausbau der Stationen schon sehr weit fortgeschritten war und nur noch einige Handgriffe notwendig sind, bis der Tunnel nächstes Jahr in Betrieb gehen kann. Geplant ist, dass der Tunnel nach seiner Eröffnung am 15. Dezember 2013 von 6 neuen S-Bahn-Linien bedient wird und auf der Stammstrecke jede 5 Minuten eine S-Bahn fährt.

IMG_3126 Was mich jedoch etwas “schockiert” hat war, dass zwischen Bayrischem Bahnhof und Wilhelm-Leuschner-Platz schon wieder die ersten Graffitis in den Tunnelröhren zu finden waren – normalerweise geht man ja durchaus davon aus, dass so eine große Baustelle ordentlich gesichert ist, und so was deshalb nicht passiert. Später wird man die Graffitis während der Zugfahrt aber vermutlich sowieso nicht sehen können.

Ich bin gespannt, ob das Konzept der S-Bahn Mitteldeutschland aufgeht und wie der Tunnel nach der Eröffnung von den Leipzigern und den Anwohnern aus der Region angenommen wird.

Insgesamt war die Besichtigung gut organisiert, jedoch wäre es sicherlich noch informativer gewesen, wenn man den Audiokommentar vor die Fahrt gelegt hätte, so dass man im Infobereich etwas mehr als das vorgefertigte Video geliefert bekommen hätte. Während der Fahrt konnte man sowieso nichts hören und war auch schon genug damit beschäftigt Fotos zu machen und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen.

Alle Fotos, die ich während der Fahrt machen konnte, findet ihr wie immer bei Flickr.

Einen schönen Sonntag noch und einen guten Start in die neue Woche,
- Fabian. 

12.08.2012 - 22:21 | Noch keine Kommentare

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